Bis zu 28 GB/s: Micron SSD 9650 ist die erste mit PCI-Express 6.0

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Puh...da sind wir schon fast in single channel DDR 4 Durchsatz angekommen :oops:. PCIe 8.0 macht RAM dann irgendwann nahezu obsolet :unsure::LOL:.
 
Puh...da sind wir schon fast in single channel DDR 4 Durchsatz angekommen :oops:. PCIe 8.0 macht RAM dann irgendwann nahezu obsolet :unsure::LOL:.
Zumindest aber ist das auch für IoT Geräte ein Vorteil/interessant. Du ersetzt mit 1 Speicher 2 andere. Du musst nur einen kleinen DRAM cache ggf. mit ECC einbauen und sparst dir den DRAM komplett.

Seien wir mal ehrlich selbst mit DDR3 hat man noch genug Speed für normale Tätigkeiten wie Office. Klar Windows ist das ne Krücke, aber lad mal ein schlankes Linux System auf so einem älteren PC. Das rennt noch echt gut.
 
PCI-Express 6.0 wird vorerst aber nur im Datacenterbereich eine Rolle spielen – auch weil es am Endkundenmarkt am notwendigen Interesse und den Voraussetzungen fehlt.
Na ja... mal ehrlich... Wer im Endkundenbereich braucht solche Datenraten bei Datenträgern? Ob das File nun in 10 Sekunden geschrieben ist oder in 5...
Wirklich bedeutend sind diese Raten ja nur in Bereichen, wo gleichzeitig extrem hohe Schreib-Lesezyklen auftreten, und die gibt es im Privatbereich nicht.

Vor Jahren spielte es beim Videoberechnen etwa noch eine Rolle, ob man dieselbe Festplatte als Quell- und Ziellaufwerk verwendete, oder zwei getrennte. Aber da ging es noch um Geschwindigkeiten von unter 100MB/s, die man sich in dem Szenario zwischen Lesen und Schreiben teilen mußte. Bei den heute möglichen Raten geht das im Grundrauschen unter, und selbst PCIe 4 bietet schon mehr als man braucht.
 
Ich merke bis heute selten einen Unterschied zwischen einer SATA und NVMe SSD :d
 
Ich merke bis heute selten einen Unterschied zwischen einer SATA und NVMe SSD :d
Beim Gaming, Medienverarbeitung merkt man das schon. Zumindest an den Ladezeiten. Für Spielekonsolen ist dies allerdings auch interessant
 
Naja die 30 TB wäre auch mal ne schöne Kapazität=)

Sowas sollte langsam mal im Endkundenbereich Einzug halten.
Zu bezahlbaren Preisen von weniger als fast 4k (und ich meine nicht die Aufläsung=)))
 
Wenn man den Takt nicht mehr unendlich anheben kann im pci-e Bus - warum dann nicht "mehr lanes = mehr gut" nutzen. Im Endeffekt muss eine SSD nicht direkt an der CPU hängen - ein dedizierter Controller mit 8 lanes verdoppelt direkt wieder - meistens werden nicht alle Geräte gleichzeitig genutzt - und wie damals beim scsi könnten Operationen der Datenträger direkt im Controller erledigt werden. Paar mehr lanes für die endkunden wären eh eher nice.

Desweiteren halte ich die "flache" verbauweise für ssd irgendwie für blöd. RAM-artig wär auch kühlungstechnisch geschickter.
 
Puh...da sind wir schon fast in single channel DDR 4 Durchsatz angekommen :oops:. PCIe 8.0 macht RAM dann irgendwann nahezu obsolet :unsure::LOL:.
Durchsatz vielleicht aber bei der Latenz liegen noch Welten dazwischen, nämlich µs statt ns bei DRAM. Entsprechend wird NAND auch kein DRAM ersetzen können.

aber PCIe 6 ist ja nur 5.0 mit ampl.modulation, die taktrate ist gleich.
Aber dafür mit PAM4 (Pulse Amplitude Modulation with 4 levels) Signalcodierung.
um da noch einen draufzusetzen wird es heftig.
10GBASE-T nutzt PAM-16 und arbeitet mit 500 MHz um 10Gb/s zu übertragen. Man sollte die Macht der Signalcodierung nicht unterschätzen.

Naja die 30 TB wäre auch mal ne schöne Kapazität=)

Sowas sollte langsam mal im Endkundenbereich Einzug halten.
Zu bezahlbaren Preisen von weniger als fast 4k (und ich meine nicht die Aufläsung=)))
Das Problem ist, dass 1 TB NAND nicht billiger wird, weil man 32 davon in eine SSD lötet, statt damit 32 SSD mit je 1TB zu bauen. Da gibt es keinen Mengenrabatt. Dazu ist dann die Frage ob der Controller so viel NAND verwalten kann, sonst braucht man einen neuen, aufwendigeren und damit teureren Controller. Dann kommt noch dazu, dass im Consumerbereich nur noch der M.2 Formfaktor eine Rolle spielt und da bekommt man gar nicht so viel NAND Chips untergebracht um auf solche Kapazitäten zu kommen. 2.5" SATA wäre auch keine Alternativen, denn für SATA SSDs gab es schon ewig keine neuen Controller und die bestehenden dürften mit Sicherheit keine solche Kapazitäten verwalten können und einen neuen Controller für eine SSD zu entwickeln die so teuer wird, dass sie sich kaum ein Heimanwender kaufen wird, lohnt sich mit Sicherheit nicht.

Es ist eben eine Illusion, dass es billiger wäre, würde man auf Geschwindigkeit verzichten. Die Geschwindigkeit ergibt sich bei hohen Kapazitäten schon alleine durch die damit verbundene Parallelität und kostet daher erstmal nichts. Klar, für die neusten Controller wie jetzt gerade die PCIe 5.0 Consumer SSD Controller wird erstmal ein heftiger Aufpreis verlangt, anfangs waren sie ja fast doppelt so teuer wie vergleichbare PCIe 4.0 SSDs. Aber im Oktober, bevor die Preise wegen der Speicherkrise angefangen haben verrückt zu spielen, war es nicht mal mehr ein Drittel und würde wetten, dass es inzwischen so viele PCIe 5.0 Controller gibt, auch einfache für billige SSDs, dass keine neuen PCIe 4.0 SSDs mehr erscheinen werden, sondern selbst die künftigen Budget SSDs mit PCIe 5.0 kommen werden, so wie PCIe 3.0 SSDs schon ausgestorben sind und alle halbwegs neuen SSDs schon länger mindestens PCIe 4.0 haben.

Es kommen dann eben keine neuen Controller mit der alten, langsameren Anbindung mehr auf den Markt und damit wäre es im Gegenteil sogar teurer so eine SSD als SATA oder PCIe 3.0 zu bringen, da es damals eben keine Controller für Consumer SSDs gab, die so viel NAND verwalten können. Die erste 1TB SSD von OCZ , die Colossus hatte intern zwei Indilinx Controller im RAID 0 da ein Controller nur maximal 512GB verwalten konnte. Neben der Kapazität müssen sie Controller natürlich auch mit den aktuellen NAND Typen umgehen können und auch immer noch gefertigt werden.

Es gibt also keine echte Option Geld zu sparen indem man auf Geschwindigkeit verzichtet und das NAND macht bei solchen Kapazitäten sowieso den Löwenanteil der Kosten aus. Da könnte man bei Consumer SSDs an der Qualität sparen, also schlechter gebinnte Dies nehmen, die weniger P/E Zyklen vertragen als für Enterprise SSDs nötig wäre, aber die werden eben pro TB nicht billiger weil man viel davon in eine einzelne SSD packt.
 
Man könnte auch einfach, um die Lane- und Größenlimitierung des M.2 Steckplatzes zu umgehen, SSDs bauen, die direkt in einen PCIe 16x-Steckplatz, wie er derzeit z.B. für Gtafikkarten genutzt wird, gesteckt werden.
Dann hätte man auch das Platzproblem nicht und auch kein Kühlungsproblem.
Und man hätte im Idealfall 4 mal so viele Lanes, d.h. könnte auch die 4-fache Geschwindigkeit realisieren.
Und bei jedem Board würde man von der größeren Zahl der Lanes profitieren.
Entsprechende Adapterplatinen für M.2 SSDs existieren ja.

Und was die Größe angeht:
Von Phison und Samsung gibts inzwischen SSDs mit 122,88 TB.
Bezahlbar sind die aber nicht.
 
Aber dafür mit PAM4 (Pulse Amplitude Modulation with 4 levels) Signalcodierung.
hab ich doch geschrieben.
4 levels muss ja, wenn man 2 bit haben will.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

10GBASE-T nutzt PAM-16 und arbeitet mit 500 MHz um 10Gb/s zu übertragen. Man sollte die Macht der Signalcodierung nicht unterschätzen.
das heisst ja nicht das es auch bei 32ghz geht. Die spannung müsste angehoben werden.
10GBASE-T mitPAM-16 braucht schon einen Watt pro adernpaar, bischen TDP braucht man für die CPU Kerne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Betriebstemperaturen von 0 bis 55 °C gibt Micron eine MTTF von zwei Millionen Stunden an. Für 0 bis 50 °C sind es 2,5 Millionen Stunden.
Heißt das, wenn Betriebstemperaturen permanent über 55 °C herrschen (z.B. in Rechenzentren, schlechte Kühlung), die Lebensdauer linear nach unten sinkt?
5 °C höhere Temperaturen bedeuten eine halbe Million Stunden weniger. Es ist jetzt nicht so relevant, rein rechnerisch wären das etwa 285 Jahre MTTF (2.500.000 h bei 0 - 50 °C Betriebstemperatur. ). Reicht ja dicke aus. Mir kam nur der Gedanke, dass bei unsachgemäßer oder defekter (Wasser) Kühlung die Technologie empfindlich reagiert und die Lebensdauer prägnant nach unten gehen könnte, also bei 55°C und mehr, also gut 60 Jahre und mehr, Lebensdauer abgezwackt werden. Das geht nicht. :LOL:
 
Hatten wir da nicht neulich erst einen Artikel, in dem festgestellt wurde, daß Kunden die "KI-Fähigkeit" beim Kauf von Hardware egal ist, weil sie damit eh nix anfangen können? :)
 
Man könnte auch einfach, um die Lane- und Größenlimitierung des M.2 Steckplatzes zu umgehen, SSDs bauen, die direkt in einen PCIe 16x-Steckplatz, wie er derzeit z.B. für Gtafikkarten genutzt wird, gesteckt werden.
Solche SSDs gab es schon z.B. von Intel bei der 750 und den Optane 900P und 950P auch im Consumersegment, bei den Enterprise SSDs gab es noch mehr Auswahl.

Und was die Größe angeht:
Von Phison und Samsung gibts inzwischen SSDs mit 122,88 TB.
Das sind aber Enterprise SSDs mit entsprechenden Controllern für Enterprise SSDs.

Bezahlbar sind die aber nicht.
Weil 128 TB NAND eben einen bestimmten Preis haben, egal ob man es auf eine SSDs lötete die dann 128TB Kapazität hat oder eben auf 32 SSDs die dann je 4TB Kapazität haben und die NANDs in Enterprise SSDs sind oft besser gebinnt und daher auch teurer als die in Consumer SSDs.

Heißt das, wenn Betriebstemperaturen permanent über 55 °C herrschen (z.B. in Rechenzentren, schlechte Kühlung), die Lebensdauer linear nach unten sinkt?
Die dürfte sinken, wenn die Umgebungsbedingungen nicht eingehalten werden, aber ob dies linear ist? Wohl eher nicht.

Es ist jetzt nicht so relevant, rein rechnerisch wären das etwa 285 Jahre MTTF (2.500.000 h bei 0 - 50 °C Betriebstemperatur. ). Reicht ja dicke aus.
Die MTTF ist keine Lebenserwartung, sondern eine Ausfallrate und man kann sie nicht in eine Lebenserwartung umrechnen. Wer das versucht, zeigt nur wie ahnungslos er ist.

Warum dies nicht geht, zeigt ein kleines Beispiel: Ein durchschnittlicher Mitteleuropäer von 46 Jahren mit einem BMI von 27, Nichtraucher und mäßiger Konsument von Alkohol hat eine statistische Sterberate von 1,8 Todesfällen pro 1000 solcher Personen. Damit rechnen die Versicherungen und daraus ergibt sich eine MTTF von 1000(Personen) * 365 (Tage/Jahr) * 24 (Stunden/Tag) / 1,8 (Personen, die Ausfälle pro Jahr) = 4,867 Millionen Stunden, was 555 Jahren entspricht.

So alt wird aber offensichtlich keiner, die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland beträgt etwa 81 Jahre, also nur etwa 0,71 Millionen Stunden. Die Ausfallrate ist eben vom Alter abhängig und bei der Angabe der MTBF (oder MTTF, je nachdem ob Fehler repariert werden können) ist z.B. die Anfangszeit in der bei technischen Geräten die Ausfallraten höher ist, nicht enthalten und sie gilt nur für die geplante Nutzungsdauer die i.d.R. für normale Hardware 5 Jahre beträgt. Hardware für spezielle Anwendungen wie Embedded, Automotive, Industrial, Military ist auf längere Nutzungsdauern ausgelegt, aber die kostet auch deutlich mehr und ist meist weniger performant. Nach der geplanten Nutzungsdauer sind die Spezifikationen nicht mehr verbindlich, was auch die MTBF/MTTF beinhaltet und wer die Badewannenkurve kennt, weiß dies auch.
 
Die Ausfallrate ist eben vom Alter abhängig und bei der Angabe der MTBF (oder MTTF, je nachdem ob Fehler repariert werden können) ist z.B. die Anfangszeit in der bei technischen Geräten die Ausfallraten höher ist, nicht enthalten und sie gilt nur für die geplante Nutzungsdauer die i.d.R. für normale Hardware 5 Jahre beträgt. Hardware für spezielle Anwendungen wie Embedded, Automotive, Industrial, Military ist auf längere Nutzungsdauern ausgelegt, aber die kostet auch deutlich mehr und ist meist weniger performant. Nach der geplanten Nutzungsdauer sind die Spezifikationen nicht mehr verbindlich, was auch die MTBF/MTTF beinhaltet und wer die Badewannenkurve kennt, weiß dies auch.
Wenn ich es richtig verstehe, ist die Angabe eigentlich für die Katz und der eigentliche Richtwert sind die garantierte Jahre. Was darüber hinausgeht, muss man Glück haben, wenn es deutlich länger fehlerfrei läuft, aber faktisch sich außerhalb der Garantie bewegt. :d
 
Wenn ich es richtig verstehe, ist die Angabe eigentlich für die Katz
Nein, die MTBF ist nicht für die Katz, wenn die Angabe seriös ist. Aber es ist eben keine Angabe der Lebenserwartung, sonder eine der Ausfallrate innerhalb eines bestimmten Zeitraums, nämlich der vom Hersteller geplanten Nutzungsdauer abzüglich der Anfangsphase. Das ist wie mit der Sterberate bei Menschen, denn auch Menschen sterben im jedem Alter, vom kleinen Baby bis zum alten Mann, bei kleinen Kindern hat man die Sterblichkeit mit Hilfe der modernen Medizin deutlich senken könne, früher war es aber nicht unüblich, dass viele Baby vor ihren ersten Geburtstag gestorben sind. Danach fällt die Sterberate und erst ab einem bestimmten Alter steigt sie wieder. Die Sterberate kann man in eine MTTF umrechnen und da kommen dann eben Werte raus, die weit über der Lebenserwartung liegen, wie geschrieben z.B. bei 1,8 Todesfällen pro 1000 Personen einer Gruppe sind es 4,867 Millionen Stunden MTTF.

Die MTBF / MTTF ist eben keine Angabe zu Lebenserwartung, sondern eine zur Ausfallwahrscheinlichkeit, auch wenn sie in Stunden ist.
der eigentliche Richtwert sind die garantierte Jahre. Was darüber hinausgeht, muss man Glück haben
Die Garantie ist ein guter Richtwert für die vom Hersteller geplante Nutzungsdauer und da die Hersteller wollen, dass möglichst wenig Garantiefällen entstehen, werden sie ihre Hardware so auslegen, dass die allermeisten Geräte die Garantiedauer überstehen, sofern sie bestimmungsgemäß, also im Rahmen der Spezifikationen, genutzt werden. Die meisten werden natürlich länger halten, eben damit auch solche die hart an der Grenze betrieben werden, die Garantiedauer überstehen und damit ist dies eher die Untergrenze der zu erwartenden Lebensdauer und die meisten werden länger durchhalten.
 
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