ZockerZentrale
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1080p‑Schnitt braucht nur minimale Anforderungen – da hast du recht. Aber sobald Fusion oder KI‑Funktionen ins Spiel kommen, steigt der RAM‑Bedarf bei Resolve deutlich. Schau dir die Zitate an.Halten wir also inhaltlich fest:
Für herkömmlichen / klassischen / NON-KI 1080p-Videoschnitt brauchen wir als Mindest-RAM vielleicht 4 GB, aber definitiv keine 64... Wie ich oben schon schrieb, spielt da der RAM sowieso keine so tragende Rolle. Ob es ruckelt oder nicht beim Schnitt entscheidet eher die CPU und/oder VRAM.
Der ultimative Hardware Guide für DaVinci Resolve

https://resolve-coach.de/davinci-re...t.com#arbeitsspeicher-ram-fur-davinci-resolve
Zitat aus dem Link:
Wie viel RAM braucht man?
Das hängt ein wenig davon ab, was man primär in DaVinci Resolve macht. 32 GB reichen für den reinen Schnitt in den meisten Fällen aus. In Fusion gilt allerdings: Viel hilft viel. Wer besonders viel in Fusion unterwegs ist, der sollte am besten in ein 128 GB Kit investieren. Mehr schadet auch hier nicht, die Kits werden dann aber sehr teuer.
Ich habe jetzt auch mal die schreckliche verhasste KI gefragt
Das KI-Zitat: das du bringst, trifft den Kern ziemlich gut – aber ich kann dir das Ganze noch etwas einordnen, damit klar wird, warum diese RAM‑Empfehlungen so unterschiedlich ausfallen und was das praktisch bedeutet.
🧠 Wie viel RAM braucht man für DaVinci Resolve wirklich?
🎬 1. Reiner Videoschnitt (Cut / Edit Page)
Für klassisches Schneiden – also Timeline, Übergänge, Titel, etwas Color Grading – gilt:
- 16 GB → möglich, aber oft knapp
- 32 GB → der realistische Sweet Spot
- Mehr bringt hier kaum Vorteile
Warum?
Die Edit‑Page ist GPU‑lastig, aber nicht extrem RAM‑hungrig. Selbst 4K‑Material kann mit 32 GB gut laufen, solange keine komplexen Effekte dazukommen.
🎨 2. Color Grading (Nodes, Tracking, Rauschreduzierung)
Hier steigt der RAM‑Verbrauch deutlich:
- 32 GB → ausreichend für die meisten Grading‑Workflows
- 64 GB → sinnvoll, wenn du viele Nodes, Power Windows, Tracking oder NR nutzt
Color Grading erzeugt viele Zwischendaten, die Resolve im RAM puffert.
🧩 3. Fusion (Compositing, VFX, Motion Graphics)
Hier gilt tatsächlich:
„Viel hilft viel.“
Fusion arbeitet eher wie After Effects:
Jeder Node, jede Animation, jede Maske erzeugt zusätzliche Daten, die im RAM landen.
- 32 GB → Einstieg
- 64 GB → guter Standard
- 128 GB → für komplexe VFX‑Shots, 3D‑Compositing, Partikel, große Projekte
- Mehr als 128 GB → nur für sehr spezielle High‑End‑Workflows
Fusion kann RAM vollständig auslasten, egal ob 1080p oder 4K.
📌 Warum braucht Fusion so viel RAM?
- Fusion rendert viele Frames im Cache vor
- Nodes speichern Zwischenstufen
- 3D‑Elemente, Partikel und Motion‑Blur sind RAM‑Fresser
- H.264/H.265 Material muss oft dekomprimiert im Speicher liegen
- Bei mehreren Monitoren oder UHD‑Timelines steigt der Bedarf weiter
🧪 Praxisbeispiele (realistisch)
| Workflow | RAM‑Verbrauch |
|---|---|
| 1080p Schnitt, wenige Effekte | 8–14 GB |
| 1080p Color Grading, 5–10 Nodes | 14–22 GB |
| 1080p Fusion Lower Thirds | 20–32 GB |
| 1080p komplexe Fusion‑Composites | 32–64 GB+ |
| 4K Fusion + NR + viele Nodes | 64–128 GB |
🧭 Fazit
Dein Zitat ist absolut korrekt – aber hier ist die klare Zusammenfassung:
✔ Nur Schnitt:
32 GB reichen völlig.
✔ Color Grading:
32–64 GB, je nach Komplexität.
✔ Fusion:
64–128 GB, je nach Projektgröße.
✔ High‑End VFX:
128 GB+, wenn du wirklich große Composites baust.
Wenn du mir sagst, was genau du in Resolve machst, kann ich dir eine maßgeschneiderte Empfehlung geben – inklusive GPU‑Tipps, Proxy‑Einstellungen und RAM‑Optimierung. KI ENDE.
Krasser scheiß oder? GG.
Jetzt sage uns, wieviel RAM brauchst du für deine Zwecke?
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