Das ist schon ziemlich krass, was am NAND-Markt passiert.
Wobei das noch ausbaufähig ist...
Interessant und bezeichnend sind hierfür die Hintergründe: So war NAND-Speicher in den vergangenenen Jahren wohl immer ein knappes Geschäft, kaum beachtbar profitabel. Jetzt nun aber ist die DRAM-Fertigung eine echte Goldgrube (insbesondere HBM und DDR5) und gleichzeitig sind NAND und DRAM ausreichend nahe beieinander, dass man die entsprechenden Fertigungsstätten auch hierfür nutzen kann. Ergo schichten die Speicherchip-Hersteller um bzw. lassen den Kapazitätsausbau nur noch bei DRAM passieren, was die NAND-Kapazitäten limitiert. Und so kommen dann am Ende auch deren Preise unter Druck, obwohl bei NAND-Speicher eigentlich keine große Bedarfsausweitung stattgefunden hat. Der Schlüssel hierfür ist, dass man eben recht einfach zwischen den verschiedenen Speichersorten umschichten, nicht jedoch ein Chipwerk für echte Prozessoren und Grafikchips (wie die Fertigungsanlagen von Intel und TSMC) zur Speicherfertigung verwenden kann.
Quelle: 3dcenter.org


