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[Sammelthread] Was ging dir heute auf den Keks? (Zusätzliche Threadregeln in Post 1 aktualisiert.)

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Wieso kann man nicht beidseitige Kompromisse finden? Dass die Babyboomer Generation nicht genügend Kinder hat und keine Politik vorbereitet hat, die ihre Rente sichert ist ja auch deren Problem. Solidarisch von beiden Seiten trage ich gerne mit, aber das hier wird alles komplett einseitig.
 
Diese Vorschläge kommen doch von Leuten, die sich einen Dreck um andere kümmern und für die Solidarität ein Fremdwort ist.
 
und keine Politik vorbereitet hat, die ihre Rente sichert
Mh, da machste es Dir glaub viel zu einfach. Deine Aussage klingt nach Sippenhaft für alle, egal wer/was gewählt hatte. Ich habe fast immer "geschafft" Parteien zu wählen, die letztlich nur minimale oder gar keine Entscheidungsmacht hatten. Komme ich dann trotzdem in den Sippenhaft-Topf, obwohl die etwas an der Rente hätten ändern wollen, aber von der Mehrheit ignoriert wurden?

Und mehr Einflussnahmemöglichkeiten als Wahlen (incl. gebrochener Wahlversprechen) gab und gibt es (auch für Deine Generation, die genauso theoretisch schon seit >20 ? Jahren was hätte ändern könnte) ja eh nicht. Zumal noch in den späten 90ern von der Politik gepredigt wurde: "Die Renten sind sicher" und die allermeisten lange daran glaubten.

Ein Glück haben wir beide eh fast keinen Rentenanspruch, bzw. habe ich nie an das Renten-System geglaubt. Im Zweifel sind wir dann eben weg und verzichten auf die Renten-Almosen, bevor ich nochmal für ein Jahr beim Bund antanze. :stupid:
 
  • Danke
Reaktionen: def
Jetzt mal jegliche Emotionen außen vor gelassen: Die Überalterung durch die extrem gute Versorgung im Gesundheitswesen ist halt auch ein Teil des Problems.
 
Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass die Ursache in der Emanzipationsbewegung liegt.
Das ist keineswegs negativ gemeint, hatte aber zur Folge, dass Frauen eben nicht mehr nur noch Gebährmaschinen waren und Karriere machen konnten.
Die Antibabypille kommt natürlich auch noch oben drauf ;)
 
Mh, da machste es Dir glaub viel zu einfach.
Natürlich ist das zu einfach gesagt. Aber umgekehrt kann es doch auch nicht die einzige Lösung sein jetzt jedes Jahr immer nur die Beiträge zu erhöhen und so zu tun als wäre alles in Ordnung und gar keine Reformen anzustoßen.
Zumal noch in den späten 90ern von der Politik gepredigt wurde: "Die Renten sind sicher" und die allermeisten lange daran glaubten.
Ich bin 1991 in die Schule gekommen und kenne eigentlich nichts anders außer "die Renten sind nicht sicher, ihr müsst selber zusätzlich vorsorgen". Das kann ja für keinen als Überraschung kommen, aber vermutlich hast du da schon recht und es wurde einfach die Augen verschlossen.
 
Kann mich zumindest in der Familie auch nur an Sprüche erinnern wie "selber vorsorgen macht satt" usw...
 
Dazu kommt auch, dass sich die Politik aus der Rentenkasse, welche damals noch gut gefüllt war, bedient haben für irgendwelche Projekte. Ich fand es armselig, dass ich 2001 mit 24 alleine Netto mehr verdient habe, als meine Eltern zusammen an Rente bekommen haben und beide dafür 45 Jahre geknüppelt haben. Und wenn ich heute Rentner sehe, die Pfandflaschen sammeln um über die Runden zu kommen, denke ich mir, dass wir als Wähler uns dafür schämen müssten.
 
Wieso denn? Wenn man mal berechnet wie viel man einzahlt, wie hoch die durchschnittliche Lebenserwartung ist (also für wie viele Rentenjahre monatlich eine Auszahlung rumkommen muss), bekommen die meisten eher zu viel. Das Buckeln an sich ist kein Gradmesser.

Das Problem ist wohl eher, hätte man das Geld selbst anlegen dürfen, wäre nach 40 Jahren wesentlich mehr daraus geworden.
 
Das Problem ist unter anderem auch "Aktien Böse, Sparbuch super".
 
Die Zinsen bei meiner örtlichen Bank für Sparbuch und Tagesgeld sind bei unglaublichen 0%. Ich frage mich immer wieder warum ich zu faul bin die Bank zu wechseln.

Die Bank wird auch nen Teufel tun und versuchen mir da irgendwelche Verträge anzudrehen. Besser als das geschenkte Geld dort, welches sie gewinnbringend anlegen können, kann denen ja kaum passieren.

Immerhin habe ich jetzt angefangen einen Teil meines bescheidenen Geldes vernünftig anzulegen. Rente wird es bei mir aber auch nicht geben. Ich werde arbeiten bis es nicht mehr geht und dann direkt in die Kiste springen. Gut, dass ich nur ein Sesselpupser bin. Geistig degeneriere ich genau so schnell wie die heutigen Berufsanfänger. Den Level kann ich also halten. :d
 
Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und..
...fällst raus. Denn es gibt ja genug andere Länder die diese Probleme in der Form nicht oder weit weniger ausgeprägt haben. Wie so vieles hat man in Deutschland eben auch die Gleichstellung der Frau wieder nur zu 30% umgesetzt und wundert sich das man die restlichen 70% nicht einfach wegreden kann.
 
...fällst raus. Denn es gibt ja genug andere Länder die diese Probleme in der Form nicht oder weit weniger ausgeprägt haben. Wie so vieles hat man in Deutschland eben auch die Gleichstellung der Frau wieder nur zu 30% umgesetzt und wundert sich das man die restlichen 70% nicht einfach wegreden kann.
Moment, mir ging's nicht um die Renten, sondern dass hier angesprochen wurde die boomer hätten zu wenig kinder in die Welt gesetzt.

Die Renten sind ein rein politisches Problem
 
Ich frage mich immer wieder warum ich zu faul bin die Bank zu wechseln.

Dito, denn Kontoführung ist auch nicht für umme. Nicht nur dass ich ihnen zinslos mein Geld lasse ich zahle auch noch dafür, Macht der Gewohnheit. :stupid:

 
und gar keine Reformen anzustoßen.
Klar, ne Renten-Reform (und auch KV) bräuchte es schon sehr, sehr lange. Gibt ja besser funktionierende Rentensysteme in Europa, die als Vorbild genommen werden könnten. Traut sich leider nur politisch seit Jahrzehnten keiner ran (bestenfalls als vage Willenserklärungen/Wahlversprechen), bzw. wird immer nur orientierungslos an Beiträgen und Zuschüssen aus dem Haushalt "rumgedoktert". Daher finde ich es immer schwierig, dass als alleiniges Boomer-Thema abzustempeln.
 
Daher finde ich es immer schwierig, dass als alleiniges Boomer-Thema abzustempeln.
Das hab ich doch gar nicht, ich bin absolut fine, wenn man sich das Leid hier teilt. Wird es ja aber nicht, stattdessen erhöht man einfach die Abgaben und tut weiterhin so als wäre die Rente sicher und das wäre für niemand ein Problem, das ist in jedem Fall nicht fair.
 
Klar, ne Renten-Reform (und auch KV) bräuchte es schon sehr, sehr lange. Gibt ja besser funktionierende Rentensysteme in Europa, die als Vorbild genommen werden könnten. Traut sich leider nur politisch seit Jahrzehnten keiner ran (bestenfalls als vage Willenserklärungen/Wahlversprechen), bzw. wird immer nur orientierungslos an Beiträgen und Zuschüssen aus dem Haushalt "rumgedoktert". Daher finde ich es immer schwierig, dass als alleiniges Boomer-Thema abzustempeln.
Wenn einer das ehrlich zur Debatte stellen und die Einschnitte die jeder bei einer echten Reform hinzunehmen hätte klar beziffern würde, hätte er bei den Wahlen keine Chance. Die deutschen sind Weltmeister darin andere für ihre Probleme verantwortlich zu machen. Der Tod auf Raten wird in jedem Fall einer schmerzhaften Umstrukturierung vorgezogen. Sorry, aber das auf die Politik abzuwälzen ist zu einfach gedacht. Wir leben in dem Land dass wir verdienen. Dann kann sich jeder an die eigene Nase fassen.
 
Klar, ne Renten-Reform (und auch KV) bräuchte es schon sehr, sehr lange. Gibt ja besser funktionierende Rentensysteme in Europa, die als Vorbild genommen werden könnten. Traut sich leider nur politisch seit Jahrzehnten keiner ran (bestenfalls als vage Willenserklärungen/Wahlversprechen), bzw. wird immer nur orientierungslos an Beiträgen und Zuschüssen aus dem Haushalt "rumgedoktert". Daher finde ich es immer schwierig, dass als alleiniges Boomer-Thema abzustempeln.
Ein riesen Problem ist es doch, dass sowohl bei der Rentenversicherung als auch bei der Krankenversicherung, zu viel Geld für die Verwaltung ausgegeben wird. Dazu müssen die ja auch top moderne Gebäude besitzen, welche natürlich auch von den Beitragszahlern bezahlt werden. Ist wie beim öffentlich rechtlichen oder bei meinem AG. Da werden immer mehr Pöstchen geschaffen anstatt dort zu sparen.
 
@sidewinderdxii Nein, das Problem ist vorallem, dass die Beiträge vom Staat für Sozialhilfeempfänger zu gering sind und deswegen die Beitragszahler aus der GKV dies ausgleichen müssen, was eigentlich eine Gesamtgesellschaftliche Aufgabe wäre. Das Problem ist ja bekannt, die Zahlen z.B. pro Bürgergeldempfänger irgendwas um die 150€ im Monat ein, die realen kosten liegen aber bei über 350€. Die Differenz müssen die anderen GKV Beitragszahler beisteuern, PKV Nutzer sind fein raus.

*edit*
Also das Verwaltungsproblem besteht natürlich auch, aber das fickt uns halt nicht so hart.
 
Die Verwaltung ist bei der Rente wirklich das geringste aller Probleme.
- keine Aktienrente
- Umlagenfinanzierung bei schwindenden Einzahler und steigenden Rentennehmerzahlen.

Das muss sofort angegangen werden. Wohin das ganze führen wird, sehen wir schon recht bald in Südkorea. Da ist der Zug nämlich schon so gut wie abgefahren. :(

 
Wir leben in dem Land dass wir verdienen.
Nö, sehe ich definitiv nicht so. Bin aber auch nicht "wir". ;) Man "verdient" den Staat, wenn man sich finanziell auf den Staat verlässt (obwohl man nicht dran glaubt, wie ja offensichtlich die allermeisten, auch in der Diskussion hier), aber trotzdem keinen davon unabhängigen Lebensentwurf hat. Das im Detail zu erläutern, würde sicher zu politisch. Bin daher hier mal raus.
 
Dein Lebensentwurf kann gar nicht unabhängig davon sein, da alles auf seiner Infrastruktur und seinem sozialen Geflecht beruht. Selbst als Großverdiener.
 
Das muss sofort angegangen werden. Wohin das ganze führen wird, sehen wir schon recht bald in Südkorea. Da ist der Zug nämlich schon so gut wie abgefahren. :(

Den politischen Anteil kann man getrost ignorieren.
 
Dein Lebensentwurf kann gar nicht unabhängig davon sein, da alles auf seiner Infrastruktur und seinem sozialen Geflecht beruht.
Ich habe in den letzten 25 Jahren jährlich mehr an Gewerbe- und Einkommenssteuer abgedrückt, als bis zu 10 durchschnittliche Arbeitnehmer mit mittlerem/hohem 5-stelligem Gehalt an Lohnsteuer. Dazu in der Zeit noch >2 Mio Umsatzsteuer für den Staat "erzeugt". Das muss als Beitrag an die Gesellschaft für Infrastruktur und Soziales für eine Einzelfirma reichen. Finde ich auch völlig ok so. Wollte aber trotzdem immer vom Staat unabhängig sein und bin es seit längerem auch.

Apropos Infrastruktur: Für mich und mein Business war in erster Linie immer nur ein funktionierender Internetzugang relevant. Da hatte ich bis vor ein paar Jahren noch ne wackelige 6000er Leitung als Gewerbe. Das hat sich erst geändert, nachdem ich mit Wegzug der Firma gedroht habe und die dusselige damalige Bürgermeisterin endlich geschnallt hat, wie viel Gewerbesteuer die Gemeinde von mir jährlich bekommt.

Seitdem habe ich zumindest ne max. instabile 40.000-er oberirdische DSL-Leitung, die immer wieder mal ein LKW abreisst. Ganz tolle Infrastruktur. Ne asphaltierte Straße gibt es hier übrigens auch nicht - dafür Fahrwerk-zerstörende Schlaglöcher, in denen Kleinwagen verschwinden. Ganz tolle Infrastruktur. Und das mit dem DSL war an den vier Wohnorten davor (auch in Ba-Wü) kein Stück besser. Also erzähl mir bitte nix von irgendwelchen Infrastrukturvorteilen für mein Business in DE.

Gut 30 % von denen, die mit mir Anfang 2000 in dem Business begonnen hatten, haben schon vor 10 bis 15 Jahren ihre Firmen aus Steuergründen ins Ausland verlegt. Hätte ich genauso machen können. Dann hätte ich schon lange final ausgesorgt. Sehr lange hatte ich übrigens nur internationale Kunden, also auch das kein Argument für den Wirtschaftsstandort in DE. Bin auf DE in keinem sozialen Belang angewiesen, sondern einfach nur (noch) hier, weil ich mich (völlig unabhängig vom Staat) hier wohlfühle und Familie und Freunde habe.

So, jetzt bin ich aber endgültig raus. Falls Du weiteren Austausch dazu suchst, gerne per PN. Aber einig werden wir uns da glaub eh nicht. Macht aber ja auch nix, schließlich leben wir sehr unterschiedliche Lebensentwürfe. Ist für mich fein so, ich hoffe für Dich auch. Amen, beamen, etc. :bigok:
 
Zuletzt bearbeitet:

Den politischen Anteil kann man getrost ignorieren.
Nuja, das Problem ist nicht Überbevölkerung, sondern Unterbevölkerung. ;)
 
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