Meine Erkenntnis des Tages ist, das auch bei maximaler Genauigkeit und sorgsamen Arbeiten beim Bestellen von Fertigungsteilen was schiefgehen kann, wenn man nach dem Zusammensammeln der Informationen und dem Bestellen noch was vergurkt. Man konstruiert ein Blech, zeichnet es, erstellt die Abwicklung und erstellt externe Dateien (PDF und DXF) und schickt diese dem Blechlieferanten. Nach 1 Woche kommt der Mitarbeiter beim Blechlieferanten und möchte eine 3D Modell von dem Blech, da er das dann besser Abwickeln kann. 3D Modell geschickt und schwups kommt 2 Monate später ein falsches Blech, weil zwischen Bestellung und 3D Modell schicken Dieses sich unabsichtlich verändert hat. Und nun ist die große Preisfrage, was ist denn eigentlich Verbindlich. Die Zeichnung, die beigefügte Abwicklung oder ein 3D Modell, was man später schickt. Ich habe mal gelernt, das grundsätzlich die Zeichnung gilt, weil dort können auch Infos stehen, die im Modell niemals stehen können (zb Toleranzen). Da das Blech gekantet wird, hätte das beim Kanten auffallen können, das das Blech nicht so aussieht wie auf der Zeichnung. Den Unterschied kann man klar erkennen, wir reden hier nicht von einen Loch, was sich 5mm verschoben hat, sondern das Blech ist 20% kürzer als gewünscht.