[Sammelthread] Automobile

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Dabei sind doch gerade Keramik Bremsen dafür bekannt, dass sie eben nicht nach dem ersten Lap aufgeben.
 
Jetzt mal ne Frage: warum rüstet ihr alle fleissig für teures Geld Bremsanlagen auf? Der einzige Grund dafür wäre fleissiges tracken des Autos. Und da reichen Klötze und Scheiben. Ich verstehs nicht so ganz.
Man kann die Räder auch bei einer (aus heutiger Sicht) uralten Minibremse beispielsweise bei alten Autos (ich erinnere mich da an meine E30) in den meisten Fällen sofort zum blockieren bekommen. Es liegt also nicht immer an der fehlenden Bremskraft per se.

Aber eine größere Bremsscheibe und ein besserer Sattel inklusive größerem Belag erlauben es direkt vor der Blockiergrenze die Bremskraft dosierter vorzugeben, sodass die Bremswirkung am Ende eben doch besser wird, obwohl auch die kack Serienbremse sofort blockieren könnte und "zu hart" bremst. Der Bereich direkt vor der Blockiergrenze ist viel besser "abtastbar" und nutzbar mit größerer Bremsanlage als mit manchem Serienmüll.
 
es geht auf dem Track aber auch viel um performancer dauer... sprich auch bei der dritten Runde noch Bremsdruck zu haben (Material, Belüftung etc.)
 
Das ist sowieso klar. Aber der Aspekt den ich hervorheben wollte wird oft übersehen. Merkt man am besten wenn man es mal selbst ausprobiert, am besten bei nem alten Auto ohne ABS, statt nur drüber zu reden.
 
Klar, aber dafür 1000nde Euros ausgeben? Gut vielleicht ist Bremse umbauen in DE ja so billig, das es kein Thema ist. In CH lohnt es nur für dezidierte Tracktools. Im Alltag reicht normalerweise vorausschauendes Fahren. Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ne Vollbremsung hab machen müssen.


@MrMorgan
Mit nem Auto, was schon nach drei Runden deutlich Bremsdruck abbaut sollte man eher nicht auf dem Track fahren - aber gut weiss man ja vorher nicht. Ein Grund warum um ich das Projekt m Polo WRC-Tracktool damals beendet habe.

Die Erkenntnis, das selbst ein serienmässiger Basis-Cayman auf dem Track viel mehr Spass macht, als jeder aufgepumpte Hot Hatch.
 
naja, nicht jeder kann Porsche fahren. Ich habs im Bekanntenkreis schon erlebt mit Fiesta ST und ähnlichem, die sind Serienmäßig schon völlig ungeeignet fürn Track (mal ne Runde oder 2 ja aber selbst da merkst das schon).
 
Klar. Aber wenn man ernsthaft Track fahren will - was per se ein sehr teurer Sport ist, sollte man nicht massiv Geld in Hot Hatches pumpen um die trackfähig zu machen. Besser kauft man nen alten Cayman 987 für 20-25k und fährt den einfach erstmal. Oder man kauft direkt ein gemachtes Tracktool - E36/E46 oder sowas. Selbst in sein Standard-Auto Geld pumpen ist Verschwendung.

War bei mir auch ein Lernprozess. Der Mx-5 war ein perfektes Tracktool - leicht, spassig und kostengünstig. Nur wollte ich irgendwann mehr Leistung, da ich auf den grösseren Strecken damit immer verhungert bin. Das ging in CH nicht strassenzugelassen und deshalb musste er weg.
 
Der Umbau macht ja auch Spaß (bis zu einem gewissen Grad, da schiele ich in Richtung TÜV), wenn man "seine" bevorzugte Marke bzw. "sein" Auto umbaut. Ansonsten gebe ich dir aber Recht - die meisten Porsches sind deutlich besser für den Track geeignet als andere Serienfahrzeuge. Bei gebrauchten Tracktools gibt es leider auch sehr viel Schrott, besonders aus dem Bereich E36 und E46.
 
Klar. Aber wenn man ernsthaft Track fahren will - was per se ein sehr teurer Sport ist, sollte man nicht massiv Geld in Hot Hatches pumpen um die trackfähig zu machen. Besser kauft man nen alten Cayman 987 für 20-25k und fährt den einfach erstmal. Oder man kauft direkt ein gemachtes Tracktool - E36/E46 oder sowas. Selbst in sein Standard-Auto Geld pumpen ist Verschwendung.

War bei mir auch ein Lernprozess. Der Mx-5 war ein perfektes Tracktool - leicht, spassig und kostengünstig. Nur wollte ich irgendwann mehr Leistung, da ich auf den grösseren Strecken damit immer verhungert bin. Das ging in CH nicht strassenzugelassen und deshalb musste er weg.
da muss ich dir ausnahmsweise mal widersprechen ;)

Also ich gehe jetzt nicht von wem aus der 200+ runden im Jahr auf den Track fährt aber jemand der sich dafür interessiert und vlt. 2-3x im Jahr paar runden drehen will.

Warum sollte sich so jemand ein Tracktool für 20-25k kaufen (vorausgesetzt er kann es sich überhaupt leisten).

Man hat sich vlt. jetzt den Fiesta ST gegönnt der ja mehr als genug Leistung und Fahrdynamik bietet für den Anfang und setzt da halt ~3-4k um den zumindest "besser" Trackfähig zu machen. Seh ich überhaupt gar kein Stress drin und ist völlig nachvollziehbar. Nicht jeder will das als Vollblut-Hobby machen und kann da tausende € setzen und noch zusätzlich die laufenden Kosten (Trackday Gebühren, mehrkosten fürs zweite Fahrzeug etc.).

Sicherlich macht das mit dem Tracktool mehr Sinn, aber das muss auch im Bereich des möglichen sein.
 
Klar. Aber wenn man ernsthaft Track fahren will - was per se ein sehr teurer Sport ist, sollte man nicht massiv Geld in Hot Hatches pumpen um die trackfähig zu machen. Besser kauft man nen alten Cayman 987 für 20-25k und fährt den einfach erstmal. Oder man kauft direkt ein gemachtes Tracktool - E36/E46 oder sowas. Selbst in sein Standard-Auto Geld pumpen ist Verschwendung.
Das hängt natürlich stark von den eigenen Zielen, der "Philosophie" und letztlich auch vom Geldbeutel ab.

Ich habe mir den N damals ohne jede Track-Ambitionen geholt. Anfangs hatte ich ihn sogar bloß über die Firma geleast, um einfach ein bisschen "sportlicher" im Alltag unterwegs zu sein. Dann habe ich aber durchaus Blut geleckt, habe ihn vorzeitig aus dem Leasing gekauft und mit dem Umbau angefangen. Mir kommt es auf dem Track auch nicht unbedingt auf die letzte Sekunde an. Wir fahren immer in einer mehr oder weniger großen Gruppe zu den Strecken, quatschen über neue Teile / Modifikationen und haben Spaß. Dass wir dabei nicht mit den schnellen Fahrern mithalten können, stört eigentlich niemanden. Natürlich könnte ich mir von dem Geld, was in den N geflossen ist, z.B. auch einen Cayman S oder sowas kaufen. Aber das finde ich persönlich langweilig. Klar sind das top Autos, an denen man nichts mehr machen muss, aber genau das möchte ich ja eben nicht haben. Natürlich ist das idiotisch, dass ich für die AGA nach Hamburg, für die Software nach Stuttgart oder jetzt für die Bremse nach Nürnberg kutsche. Aber so ist das eben mit den Hobbies: das muss keinen Sinn haben, sondern soll Spaß machen :d.

EDIT: Wenn es nicht gerade ein GT4 (RS) ist, haben es die Caymans auf dem Track inzwischen alles andere als leicht mit meinem koreanischen Kompaktwagen ;).
 
Vllt können andere einfach nicht fahren oder stören sich auch nicht um jede Sekunde.
 
naja darum gehts ja auch nicht, es geht ja in der Dikussion hier einzig darum warum Leute 3-4-5-6k € in ihr "normales" Auto stecken um es besser für die Rennstrecke zu machen und um dessen Sinnhaftigkeit ;)
 
Ich muss bei dem Bremnsenthema schon leicht schmunzeln, In erster Linie schrauben sich die Leute sone fette Scheibe einzig und alleine wegfen der Optik unter die Felge. Das sowas natürlich nen Performance Gewinn bringt kann sicher keiner Bbestreiten, aber fürn Tracktool reicht ne normalo Stahlscheibe mit fiesen Pads mehr als aus. Es gibt auch genug Rennserien die auch heute noch mit Stahlscheiben fahre, und sogar mal von "Keramik" Bremsen zurückgewechselt sind (v.a. Kostenfaktor).
 
aber fürn Tracktool reicht ne normalo Stahlscheibe mit fiesen Pads mehr als aus.
Vielleicht wenn du paar Runden NOS Touris fährst. Trackday auf GP-Strecken: Nö. Ganz sicher nicht.
 
Ich habe für zwei Leute an einer Keramikanlage Service gemacht und das kostet selbst mit 'nur Material' so unfassbar viel Kohle, dass sich wahrscheinlich die wenigstens Erst- und später Gebrauchtkäufer darüber Gedanken machen. Das ist kein 1000 Euro popel Service. Obwohl bei Keramik auch viel Prestige dabei ist. Den man dann eben auch dicke bezahlt und oft wahrscheinlich gar nicht den Mehrwert raus fährt.

Keramik ist arschteuer, ja. Was alleine die Hersteller an Aufpreis für die Keramik nehmen… Glaube am RS3 sind’s 5K€. Beim RS6 sind es glaube sogar 8K€, die Keramik Aufpreis zu Stahl hat. Wenn es dann zum Service kommt, blutet man umso mehr. Zumindest die Scheiben halten ja zwar auch deutlich länger, aber muss man sich vor allem leisten wollen so eine Keramik.
 
Beim Erstkauf ist der ganze Bums auch noch im Gesamtpreis subventioniert. Richtig weh tut halt nachher der Service.
 
Das Problem ist nicht, was die Scheibe theoretisch viel länger aushält als Stahl. Lass Mal einen blöden Steinschlag drauf kommen und bissl abplatzen.

Zack 2 neue Scheiben. Erfahrungen an einem CLS63 :d
 
Ich bin noch keine gefahren, schaue aber die AutoTopNL Videos alle und zumindest die schwärmen halt schon, wenn das jeweilige Auto Keramik drin hat, wenn sie mit 300+ auf der Autobahn Bremsen. Ich kann mir schon vorstellen, dass gerade bei solchen High-Speed Geschichten das durchaus einen Unterschied macht, aber der Preis ist halt nicht lustig.

Wenn meine Bremsen fällig werden, gibts rundum 370 (also dann auch hinten für die Optik) inkl Stahlflex und vor allem ordentliche Pads, schon das wird nicht billig.
 
gestern aufm aldi parkplatz. einmal rs3 zu brei

20231025_165425.jpg
 
Das ist kein RS3, sieht aus wie ein S3. Sieht man an den Rohren. RS hat immer die ovalen. Doppelrohr im RS gibts eigtl nur von ABT.

Der RS3 8Y hat vorne auch eine Radhausentlüftung, was der hier nicht hat. Ist 100% ein S3!
 
Das ist kein RS3, sieht aus wie ein S3. Sieht man an den Rohren. RS hat immer die ovalen. Doppelrohr im RS gibts eigtl nur von ABT.

Der RS3 8Y hat vorne auch eine Radhausentlüftung, was der hier nicht hat. Ist 100% ein S3!
ich hab nicht so genau hingeschaut. dachte mir wenn das ding sichtbare auspuffrohre hat und bissi böse aussieht wird das was dickes sein^^

wollte nicht so hart stalken :fresse:
 
A = einseitiger Auspuff
S = beidseitig Doppelrohr
RS = beidseitig oval

Jetzt als Audifahrer solltest sowas schon wissen ;)
 
Ich denke du bewertest das nicht ganzs richtig.

Nochmal zum Thema Keramikscheibe, alleine beim Reifenwechsel die Felge auf die Scheibe ballern wird teuer ;)
Ich will nicht sagen, dass ich bei dem Service Schweißperlen auf der Stirn hatte (hatte ich, war heiß und die Kippe hat in meine Augen gequalmt :fresse2:), aber da guckt man zwei Mal, wie man die Scheibe ansetzt (und selbst ablegt). Stahl ist halt easy und Routine. Aber Keramik ist eben sehr fragil.
 
Und ich denke du liegst völlig falsch, auch basierend auf ca. 7 Jahren Erfahrung mit Trackdays.
Mir geht es nicht darum dein Wissen und Erfahrung in Zweifel zu ziehen. im Gegenteil. Ich sage nur das auch eine Stahlscheibe ohne Probleme richtig gut auf nem GP Kurs funktioniert.

@UsAs

Eben. Is wie bei so vilem im Leben. Wer bei seinem Handeln nachdenkt braucht sich i.d.R. auch kein Stress zu machen. :)
 
A = einseitiger Auspuff
S = beidseitig Doppelrohr
RS = beidseitig oval

Jetzt als Audifahrer solltest sowas schon wissen ;)
Genau, tuned ja keiner seine Audis. Schon gar nicht am ESD.
 
Der Hauptgrund auf Tracktools keine Keramik zu fahren sind die Kiesbettausflüge. Siehe hinweis @Olaf16

@mighty c
Ist mehr als verständlich. So fängt praktisch jeder an. Aber meiner Erfahrung nach sollte man rechtzeitig an den Punkt kommen, wo man die Basis wechselt. Hab ich zu spät gemerkt. Ich bin mit dem Polo auch den Porsche um die Ohren gefahren - aber das Fahren auf der Renne macht im Porsche einfach so viel mehr Spass! Selbst wenn man langsamer ist als andere Trackfahrer. Es geht ja um die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, nicht darum, wer am Trackday der Schnellste ist. Das ist meist der beste Fahrer, nicht das beste Auto. Ein Porsche oder Lotus oder sowas machen es einfacher sich gezielt zu verbessern, weil man viel mehr Rückmeldung bekommt und die Autos besser ausbalanciert sind.
 
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