[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@SlapAHo
Wuerde das wie Lexi handhaben.

Direktes Konfrontieren soll wunder bewirken. Natuerlich nicht polemisch.
 
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Wuerde das wie Lexi handhaben.
Ich nicht. War nicht als Vorlage gedacht, sondern einfach mein Gedanke zum Thema.

Ich würde garnicht reagieren und Business as usual. Ganz normal Krankmeldung innerhalb 3 Tage abgeben und fertig.

Es ist keine offizielle Kommunikation und der Angestellte ist krankgeschrieben.
 
Hätte morgen eine letzte Besprechung in der alten Firma. War gestern beim Arzt und bin die ganze Woche krank.
Ich kann dir nur soviel sagen ich hab mich mittwoch nicht gefühlt, Sonntag wars als ob ich 6 kurze getrunken hätte und Montag war ich positiv. Ich hab mich seit Montag vor einer Woche 2x täglich getestet und alles war negativ. Pass bitte auf dich auf.

Alle Abteilungsleiter informiert und die Leute mit denen ich seit Mittwoch Kontakt hatte. Bis jetzt kam nur ne Mail, warum ich mich darum kümmere, ich sei doch krank.
 
In den nächsten Wochen geht's bei mir in die Verhandlung des Teamleiters nachdem nun 2 weitere Stellen genehmigt wurden.
Der 2te Bewerber ist abgesprungen. Und für ein Team aus 2 Leuten gibts keinen Leiter :d
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Der Bewerbungsprozess war eh schon unglaublich zäh, weil die Resonanz echt gering war.
Ob der Markt leer ist oder uns niemand ein hohes Gehalt zutraut?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob der Markt leer ist oder uns niemand ein hohes Gehalt zutraut?
Leer warscheinlich nicht. Meine Stelle beim aktuellen AG muss auch nachbesetzt werden. Resonanz auch Mau.
Denke das liegt auch daran, dass aktuell nur sehr mutige Menschen den AG wechseln. Weil man keine Probezeit etc. haben will bei aktuellem Weltgeschehen.
Wir sind halt doch alle irgendwie 'sicherheitsgetrieben'.

Koenne ich mir vorstellen dass das mit reinspielt.
 
Teamleiter ade - Bewerber hat abgesagt
Tut mir leid zu hören. Und wird nicht nachbesetzt? Ihr hattet die Stelle ja vermutlich wegen Bedarf draußen und nicht aus Spaß ;)
*edit* Man kann doch auch damit beginnen erstmal eine Person zu führen. Oder sind die Verantwortungsbereich bei euch an mindestens 2 Directs geknüpft?
Der Bewerbungsprozess war eh schon unglaublich zäh, weil die Resonanz echt gering war.
Ob der Markt leer ist oder uns niemand ein hohes Gehalt zutraut?
Würde schon sagen, dass es aktuell definitiv ein Arbeitnehmermarkt ist. Gerade in der IT kann man bei nem Wechsel ja häufig nochmal ein gutes Plus mitnehmen wenn man es drauf anlegt. Aber jetzt in der aktuellen Lage mit Inflation etc überlegen sich Leute die nicht wechseln müssen natürlich schon zweimal ob sie wirklich in ne Probezeit wollen. Ich hatte ja kurzzeitig auch schon Sorge dass mein Indischer Bewerber wieder abspringt wegen der geopolitischen Situation in Deutschland, aber nachdem wir diese Woche in Kontakt waren habe ich erfahren dass alles unterschrieben ist und er eben auf den Visa Termin wartet (was aber leider Wochen bis Monate dauert :( ).
Auf meine Stelle gab es ca. 80 Bewerber wovon wir 65 im Pre-Screening rausgefiltert haben, 15 waren dann in den Interviews (die meisten leider mehr schlecht als recht) und 2 Angebote haben wir dann gemacht wovon auch beide angenommen wurden.
Bin gestern mal nochmal die Liste der Bewerber durch, weil mich persönlich interessiert hat ob sich überhaupt nen deutscher Kandidat beworben hat. Ich habe dabei nur auf die Namen geachtet, da war nicht ein einziger typisch deutscher Name dabei (was natürlich nicht heißt, dass kein deutscher dabei war, aber wollte nicht alle Kandidaten durchklicken). Frage mich da ehrlich gesagt auch woran das liegt, vlt. auch weil die Firmensprache Englisch ist, d.h. sehr gutes / verhandlungssicheres Englisch ist eine Grundvoraussetzung und die interviews werden auch auf englisch gemacht. Allerdings sind die Englischskills bei jungen Deutschen ja jetzt nicht gerade unterdurchschnittlich wenn sie in dem Bereich studiert haben würde ich behaupten.
 
Leer warscheinlich nicht. Meine Stelle beim aktuellen AG muss auch nachbesetzt werden. Resonanz auch Mau.
Denke das liegt auch daran, dass aktuell nur sehr mutige Menschen den AG wechseln. Weil man keine Probezeit etc. haben will bei aktuellem Weltgeschehen.
Wir sind halt doch alle irgendwie 'sicherheitsgetrieben'.

Koenne ich mir vorstellen dass das mit reinspielt.

Auch wenn es seit einigen Wochen geopolitisch etwas anders aussieht, halte ich diese Auswirkungen aktuell eher für marginal. 48% der Beschäftigten in Deutschland haben Interesse an einem Arbeitgeberwechsel, gerade im Bereich Dienstleistungen ist der Wechselwille sehr hoch. Beste "Mitarbeiterbindung" gibt es demnach in der Automobilindustrie, wahrscheinlich auch durch die gute Bezahlung. Jede/r fünfte ist aktiv auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Aktuell sind die Arbeitnehmer deutlich besser dran, wie @Tundor auch schrieb.

Quellen:
https://www.ey.com/de_de/news/2021/12/ey-jobstudie-karriere-20211
Gallup ENGAGEMENT INDEX 2020 vom März 2021
 
Es gab nur 5 externe Bewerbungen und nur eine davon hat etwas getaugt.

Nachbesetzen ist geplant dauert aber ewig.
 
Es gab nur 5 externe Bewerbungen und nur eine davon hat etwas getaugt.
Uff das ist wirklich wenig. Da muss man echt Glück haben, dass dann genau was passendes dabei ist. Haste mal selber die Job Adds gecheckt ob man die irgendwie spannender machen kann? Häufig sind die bocklangweilig oder viel zu viele Anforderungen drauf die gar nicht relevant ist.
 
5 klingt doch viel.
Als ich damals gewechselt hab wurde meine Stelle halbes Jahr vorher zur nachbesetzung ausgeschrieben. Da gab es genau 0 Bewerber bis ich weg war.
 
bei meinem vorherigen AG sind immer noch stellen ausgeschrieben, die schon ausgeschcrieben waren als ich im mai 2021 noch dort war.

entwickler, dev ops, ibm storage gedönz.
 
Als ich damals gewechselt hab wurde meine Stelle halbes Jahr vorher zur nachbesetzung ausgeschrieben. Da gab es genau 0 Bewerber bis ich weg war.
Bestätigt doch nur, dass weggehen die richtige Entscheidung war. Der Job ist anscheinend so beschissen, dass ihn sonst auch keiner machen will :d

Ich hab gestern endlich meinen neuen Vertrag bekommen, inkl. der Gehaltsstufen, die wir besprochen hatten. Jetzt ist also alles fix. Die Entwicklungsbedingungen, die an die Anpassungen geknüpft waren, standen dort dann gar nicht mehr. Aber das ist ehrlich gesagt auch mein persönlicher Anspruch, dass ich mich entsprechend entwickle.
 
Bei uns im Team (eigentlich 3 Leute) ist seit November 2020 eine Stelle zur Neubesetzung ausgeschrieben :fresse: Hatte zwischendurch schon Angst das wir das einfach für immer zur 2. machen müssen weil klappt ja auch so.

In der Zeit bis heute sage und schreibe 4 Bewerbungen.
 
Fachkräfte sind Mangelware. Wenn dann die Bedingungen nicht passen, braucht man sich nicht wundern, wenn man keine Leute findet. Ist nicht mehr wie früher, wo man alles schlucken musste, was der AG wollte. So Sachen wie "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" = ohne mich und das geht sicherlich inzwischen vielen so.
 
Ich glaub bei uns sind es tatsächlich gar nicht die Konditionen weswegen die Stelle unattraktiv wird (IG Metall, 35h, ERA12, Gleitzeit, etc) sondern das es wirklich nur eine Hand voll Leute gibt die das gefragte Expertenwissen über die Techniken haben um die es geht (Stellwerke bei der DB).
 
Dann sind die Anforderungen zu hoch. Wenn ich da 4 Jahre keinen finde, dann muss ich die Ansprüche runter schrauben und mir einen "Neuling" suchen, den ich auf das Thema anlerne. Das tut weh, aber in 4 Jahren hätte man sich da locker selber einen "Experten" ranzüchten können. Aber man sucht lieber 10 Jahre lang das Einhorn. Ist ja bei uns im ÖD nicht anders..
 
Fachkräfte sind Mangelware. Wenn dann die Bedingungen nicht passen, braucht man sich nicht wundern, wenn man keine Leute findet. Ist nicht mehr wie früher, wo man alles schlucken musste, was der AG wollte. So Sachen wie "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" = ohne mich und das geht sicherlich inzwischen vielen so.
Hab schon von einem Freund in einer anderen Firma (IT Consulting/DL Allgemein) gehört, dass er schon in einem Bewerbungsgespräch einen hatte, der einfach aufgestanden ist und sich verabschiedet hat, als die Firma nicht mainly Homeoffice/mobile Arbeit akzeptiert hat :fresse: (Nur gehört, aber kann mir das durchaus vorstellen)
 
wenn man woanders fest im sattel sitzt kann man das sicherlich so machen :d

ich hab damals für die erste stelle nach der ausbildung auch ein gespräch ziemlich fix abgebrochen als man mir mit 24k um die ecke gekommen ist. (TU Darmstadt hust)
 
wenn man woanders fest im sattel sitzt kann man das sicherlich so machen :d
Ich war die letzten Wochen selbst in 3 Bewerbungsgesprächen.
Mit richtigem Expertenwissen kannst schon gut an der Gehaltsvorstellung drehen als ATler. Überlege zu kündigen und neu zu bewerben. Gehaltsboost :fresse2:
 
Jo, das wird wohl eine dauerhafte Errungenschaft sein.
 
Bestätigt doch nur, dass weggehen die richtige Entscheidung war. Der Job ist anscheinend so beschissen, dass ihn sonst auch keiner machen will :d
Liegt wohl eher am geforderten Know-How bei zu erwartender Bezahlung. Wobei Gehalt in der Stellenbeschreibung natürlich nicht drin steht.
 
Dann sind die Anforderungen zu hoch. Wenn ich da 4 Jahre keinen finde, dann muss ich die Ansprüche runter schrauben und mir einen "Neuling" suchen, den ich auf das Thema anlerne. Das tut weh, aber in 4 Jahren hätte man sich da locker selber einen "Experten" ranzüchten können. Aber man sucht lieber 10 Jahre lang das Einhorn. Ist ja bei uns im ÖD nicht anders..

Hast du sicherlich Recht, da müsste man wahrscheinlich einen Jungfacharbeiter nehmen und den fit machen.

Traut sich aber niemand ran weil unterschiedliche Abteilungen und das kostet ja schließlich auch viel Geld wenn man den auf Schulungen schickt oder ohne was zu schaffen zum lernen mit den Inbetriebsetzern mitlaufen lässt.
 
Traut sich aber niemand ran weil unterschiedliche Abteilungen und das kostet ja schließlich auch viel Geld wenn man den auf Schulungen schickt oder ohne was zu schaffen zum lernen mit den Inbetriebsetzern mitlaufen lässt.
Das größere Problem ist meiner Meinung nach die Angst, dass der Kollege nach Einarbeitung wechselt :d
 
Traut sich aber niemand ran weil unterschiedliche Abteilungen und das kostet ja schließlich auch viel Geld wenn man den auf Schulungen schickt oder ohne was zu schaffen zum lernen mit den Inbetriebsetzern mitlaufen lässt.

Und das wird das Hauptproblem sein: Keiner will sowas auf seiner Kostenstelle machen, aber alle wollen sie profitieren. Kurzsichtige Denkweise, die leider gerade in der mittleren Führungsebene viel zu häufig vorkommt. Aber wenn man nur an den Kosten gemessen wird, wie soll sich auch eine andere Leitkultur entwickeln?
 
So Sachen wie "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" = ohne mich und das geht sicherlich inzwischen vielen so.
Würde ich mir auch nie antun.

Ich muss sagen bei mir in der Firma die Personaler sind einigermaßen fit. Da sind nicht leitende Stellen nie lange ausgeschrieben. Aber leitende Positionen sind nochmals ne ganz andere Nummer. Wir haben hier aktuell niemanden der ausschließlich der Leiter der HW EW ist, das macht aktuell der von der SW EW mit :fresse: Da suchen sie jetzt auch schon >1 Jahr.
 
Dann sind die Anforderungen zu hoch. Wenn ich da 4 Jahre keinen finde, dann muss ich die Ansprüche runter schrauben und mir einen "Neuling" suchen, den ich auf das Thema anlerne.
Man kann das nicht pauschalisieren. Wenn du ne große Firma hast wo du Abteilungsübergreifend die Qualität oben halten willst, musst du da sehr strickt sein. Dass du dann den Pool an Bewerbern sehr einschränkst ist natürlich richtig.
Das tut weh, aber in 4 Jahren hätte man sich da locker selber einen "Experten" ranzüchten können.
Kommt halt drauf an wie schnell du mit deinem Team produktiv sein musst. Zumal im Software Engineering Bereich locker 50-60% nach 2-3 Jahren wieder den Job wechseln.
 
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