sorry das wird jetzt full offtopic aber....
Ich würde jetzt mal sagen, wenn du an Tag 1 was ausbuddelst sagen wir 0.1 HWLuxx Coin mit Wert 10€ und 10 Tage später ist 0.1 HWLuxx Coin 100€ wert und du lässt nach Euro auszahlen... dann ist das doch ein Spekulationsgewinn den du versteuern musst...
Vergleiche zum Beispiel
https://www.buhl.de/steuernsparen/bitcoins-und-steuer/
Spekulationsgewinne hast du doch nur wenn du die Bitcoins für 10 Euro kaufst und dann 10 Tage später für 100 Euro verkaufst.
Da du aber die Coins erwirschaftest, sollte das normalerweise nicht anfallen.
Jaein
Kurz: Dann hat man bei der Einnahme halt nicht die 10€ sondern die Umgetauschten 100€.
Steuerlich dann eh kein "Unterschied", da beides mit dem Einkommensteuersatz gleich gerechnet wird
Also hast du durch Mining 100€ als einkommen, Tauscht es aber erst 2 monate später dann für 150€, sind die Einnahmen in dem Fall auf 150€ zu korrigieren

Ist nämlich egal wo dir wer wieviel gibt, du hast nur zu zeigen wieviel Geld auf dein Konto gegangen ist
Nun kommt das FIESE.
Hast du dann wieder durch Mining 100€ eingenommen und wieder zwei Monate später verkaufst du es für nur noch 80€, musst du dir die 100€ trotzdem anrechnen lassen und kannst nicht die 20€ Verlust gegenrechnen :P
Wartest du aber ÜBER ein Jahr bzw. länger als das Steuerjahr, kommen wir wieder in andere Fälle und will hier keine Steuerberatung machen

Dann sind wir im Spekulationsbereich, doppelsteuer, eigenentnahme blablabla....
Also, am besten einfach spätestens alle paar wochen auscashen, sonst wirds kompliziert

Ende des Jahres Mining direkt Einnahme (also Coin in Euro) vs. Umtausch Summe rechnen. Ist die Umtauschsumme höher, die höhere Summe wird genommen, ist die Summe niedriger, muss die direkt Einnahme genommen werden, da dies ja der Umsatz ist/war
Bitte nochmal zum Mitschreiben.... Auf Basis von was wird das FA auf potentielle Freizeit-Miner aufmerksam ?
Gibt mehrere Dinge...
1. Deine Bank macht Meldung das hohe Summen von Handelsplattformen auf dein Konto wandern (und ich sag dir jetzt nicht ab welchen Summen da die Meldungen kommen, auch kummuliert übers Jahr)
2. Die Handelsplattformen übermitteln Aufgrund der dort angegebenen Steuer ID an das Finanzamt
3. Illegale Plattformen müssen aufgrund von Urteilen dem FA ihre Datensätze senden
Also solltest du z.b. IRGENDWANN mal von Coinbase aufs Girokonto 5000€ erhalten, dann wirst du zu 100% spätestens 2 Jahre später ein Brief vom FA kriegen...
Und wenn diese dann durch 2 Jahre Mining entstanden sind und du hattest kein Gewerbe R.I.P.
Wenn du für 1000€ aber vor 3 Jahren mal BTC gekauft hast und dann für 5000€ verkauft, alles ok.
Aber glaub mir, das FA wird sich melden und du musst nachweisen woher die Coins stammen (welche man bis zum URSPRUNG zurückverfolgen kann, auch wenn viele Denken, das ist alles Anonym)
*edit*
Und nun wirklich Ende hier
