[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@kami1205 Ich bin Softwareentwickler im Automobilbereich. Personalverantwortung habe ich nicht. Wir haben beide Steuerklasse 4.

Wie gesagt, normalerweise wären mehr als 7% fällig (eher Richtung 12%), aber durch die aktuelle Situation ist die Firma erstmal vorsichtig. Dafür soll die Erhöhung nächstes Jahr nochmal größer ausfallen.
Ich bin aber auch so schon echt zufrieden und dankbar. Andere bangen gerade um ihren Job und ich bekomme netto mal eben 160€ mehr im Monat.
Eingestiegen bin ich vor 6 Jahren mit einem B.Sc. bei 40.000€ brutto und bin durch die jährlichen Erhöhungen sowie jetzt zwei Beförderungen mittlerweile bei 57.800€.
 
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hört sich nach ner guten firma an wenn man so im gehalt steigt. ich erinnere mich noch, vor 4 jahren, als ich nach 1,5 jahren berufserfahrung mit +14k zu einer anderen firma gewechselt bin :d :d :d
 
Wechseln bringt wirklich Chancen für enorme Sprünge.

ich bin mit 0,75 Jahren Berufserfahrung gewechselt und habe einen Sprung um +16k realisiert.
 
ja da geht richtig viel, wenn die firma einen haben will. heutzutage wohn ich 7 minuten neben der arbeit, gehalt ist gut, mir aber nicht mehr wichtig. job ist auch soweit sicher, die firma macht jedes jahr mehr gewinn.
edit: mit kapitalerträgen und gehalt bin ich bei 70k netto jetzt in 2020, also who cares.
 
Wechseln bringt wirklich Chancen für enorme Sprünge.

ich bin mit 0,75 Jahren Berufserfahrung gewechselt und habe einen Sprung um +16k realisiert.

Kann ich toppen, Ausbildung und anschließend einige Jahre im dem Betrieb gearbeitet, ausgebeutet worden und dann nach Berlin gezogen mit Arbeitgeberwechsel.
Gab ein Sprung um ca. 24k (mittlerweile sogar fast 30k nach 2 Jahren) :fresse:
Und ich bin kein Großverdiener wie manche hier, sondern hab mich jahrelang ausbeuten lassen für ein Hungerlohn der absolut unter aller Würde für diese Branche (IT) ist. Ne Putze in Berlin hat wohl mehr verdient als ich damals.
Da ärgert man sich, nicht schon viel eher den Mut gehabt zu haben.
Ist aber auch schön die Erfahrung durchgemacht zu haben, wie es auch laufen kann. Da ist man umso glücklicher und zufriedener in der aktuellen Lage.
 
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Gab ein Sprung um ca. 24k (mittlerweile sogar fast 30k nach 2 Jahren) :fresse:
Und ich bin kein Großverdiener wie manche hier, sondern hab mich jahrelang ausbeuten lassen für ein Hungerlohn der absolut unter aller Würde für diese Branche (IT) ist.
Da ärgert man sich, nicht schon viel eher den Mut gehabt zu haben.

Lief hier ähnlich. Nach der Ausbildung den ersten Job aus privaten Gründen gekündigt und dann für knapp 32k ein Job in der IT-Branche in Berlin angenommen. Nach 3 Jahren hatte ich dann zwar knapp 35k aber auch einige Zertifikate. Jetzt bin ich gewechselt und bekomme 68k (inkl. sämtliche Boni).

Gerade im Bereich der IT-Dienstleister werden die Menschen stark unterbezahlt.
 
Bei uns kam kürzlich die Meldung, dass wir ab Juni keine Kurzarbeit mehr haben werden. Dies liegt vor allem an dem wachsenden Auftragsvolumen als auch an der Tatsache, dass die Werke nun für die Betriebsferien vorproduzieren. Man behält sich aber vor, für August und September wieder neu zu entscheiden.

Ich hoffe darüber hinaus, dass wir bald wieder ins Büro können. Wir haben eh ein Gruppenmodell, sodass sich immer nur die selben Leute im Wochenrhytmus vor Ort sehen. In anderen indirekten Bereichen wird das schon seit Wochen wieder gelebt, scheint stark abhängig von den Vorgaben der Führungskräfte zu sein
 
Darf man Fragen was genau du machst?

Ich arbeite im proaktiven Support für Kundennetzwerke. Dies umfasst auch die Umsetzung von Kundenprojekten in diesen Netzwerken. Momentan liegt meine Expertise im Collaboration, Routing & Switching Technologien. Wobei ich auch daran arbeite mich noch im Bereich Data Center weiterzubilden.
 
Ich hab gestern mal mein Excel für letztes Jahr angeschmissen.
Dabei kamen dann für 2019 raus:
Von meinen planbaren Einnahmen (Gehalt + einige tarifliche Sonderzahlungen, keine Kapitalerträge, keine Bargeschenke)
- habe ich 65% ausgegeben (ohne Sparen)
-> 25% für fixe, planbare Kosten wie Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Vereins-Beiträge, Verträge, ...
-> 40% für nicht planbare Ausgaben wie Lebensmittel, Drogerie, Urlaub, Freizeit, Spaßausgaben, KFZ-Reperaturen, ...
- 27% wurden gezielt gespart (Anlagen, Tagesgeld, ...)
- die restlichen 8% haben sich halt auf dem Giro gesammelt.

Wobei ich zumindest das Tagesgeld letztes Jahr für den MX-5 auch schwer geleert habe
 
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Ähm, ist jemand über den gesetzlichen Krankenkassenbeitrag drüber und wenn ja, seit ihr weiterhin freiwillig versichert oder privat?
Hab heute Post bekommen und ehrlich gesagt mit so ner Nachricht nicht gerechnet :d
 
Bin seit 2012 privat versichert. Meine Frau ist ebenfalls als Beamtin privat versichert, die Kids sind bei ihr mit drin.

Muss man für seine persönliche Situation in Ruhe beurteilen, wenn man mal für seine Frau plus Kinder bezahlen darf, wirds schon unbequem teuer.
 
Ich bin auch noch in der GKV. Einfach weil ich mich damit nicht beschäftigt habe und meine KV keine Zusatzbeiträge verlangt.
 
Stehe aktuell vor der gleichen Frage, GKV oder PKV? Hab mit unserem Versicherungsmakler gesprochen und es wird wohl bei der GKV bleiben. Vorerkrankungen und in Zukunft Kinder machen es wohl ziemlich teuer, wenn man wegen Punkt 1 überhaupt reinkommt.
 
Apropos Makler.... hat jemand Erfahrungen mit den A.S.I. Maklern/Verkäufern?

Über DVAG und Konsorten findet man ja Einiges im Internet, über A.S.I. findet man nichts... d.h. fällt vermutlich in eine ähnliche Kategorie wie die DVAG? Wobei DVAG ja bereits offiziell eine Vertriebsgesellschaft für wenige Versicherer ist, wie sieht es bei A.S.I. aus?
 
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die pkv sollte abgeschafft werden, das ist ist ein system für beamte für die vater staat aufkommt.


"Vor allem für Beamte sinnvoll
Trotzdem ist es nicht für jeden sinnvoll, in die private Versicherung zu wechseln. Einfach ist die Entscheidung nur für Beamte. Ihr Dienstherr trägt mit der Beihilfe einen Teil der Gesundheitskosten – auch für ihre Kinder und für den nicht erwerbstätigen Ehepartner. Sie brauchen also nur eine Versicherung für den verbleibenden Teil der Gesundheitskosten. In der gesetzlichen Krankenversicherung hingegen müssten Beamte in den meisten Bundesländern den vollen Beitrag selbst zahlen. Angestellte und Selbstständige sollten sich hingegen zweimal überlegen, ob sie sich die Beiträge in der privaten Versicherung auf Dauer leisten können. Wer mit Mitte 30 einsteigt, muss damit rechnen, dass er bei Renteneintritt mindestens das Dreifache des Beitrags zahlt, der beim Abschluss der Versicherung fällig war.
" https://www.test.de/Private-Krankenversicherung-Vergleich-4692658-0/
 
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Puh ich hab jetzt auch ein neues Jobangebot bekommen. 13. Monatsgehalt. Ca. 6000 € brutto mehr im Jahr und außerdem wäre der AG nur 3km von mir entfernt. Aktuell fahre ich 23 km einfach!

Dumm nur: Aufgrund von Corona ist der Vertrag erst mal befristet auf 1 Jahr... keine Ahnung was ich tun soll :cry:
 
naja sagen dass du das angebot attraktiv findest aber 1 jahr befristet ist dir zu unsicher.
 
naja sagen dass du das angebot attraktiv findest aber 1 jahr befristet ist dir zu unsicher.
Dann werden sie aber wahrscheinlich ablehnen. Die derzeitige Lage ist einfach zu unsicher und das es wirtschaftliche Einschnitte in vielen Branchen gibt, ist sicher. Ich finde es verständlich das sie ihm nur einen befristeten Vertrag anbieten, in der derzeitigen Situation. Er muss halt für sich entscheiden wie er die wirtschaftliche Lage einschätzt und ob davon auszugehen ist, dass in einem Jahr wieder alles oder vieles normal läuft. Hängt, wie gesagt, von der Branche ab.
 
Ist ein Metallverarbeitender Betrieb!

Ich habe mir auch schon überlegt ggf eine Stufenregelung anzubieten. Erst mal mit meinem jetzigen Gehalt einsteigen, nach 6 Monaten (nach Probezeit) eine Steigerung und dann ggf. nochmal eine Steigerung... dafür unbefristet... ein Versuch ist es Wert.
 
Dumm nur: Aufgrund von Corona ist der Vertrag erst mal befristet auf 1 Jahr... keine Ahnung was ich tun soll :cry:

Überleg Dir das gut!
Bei uns laufen nun 36 auf ein Jahr befristete Verträge aus, und keiner wird verlängert.

Ich kenne Deine persönliche Situation nicht, und weiß auch nicht wie alt Du bist, aber solltest Du schon „voll im Leben“ stehen, würde ich das nicht machen.
 
Die tuts.. Nach einem Jahr würde es mehr Geld geben. Den Vertrag habe ich noch nicht hier liegen, wurde gestern nur telefonisch angerufen. Den jetzigen IT-Leiter kenne ich sogar recht gut, da ich früher mit ihm mal zusammen gearbeitet hatte.

Und zu mir: Alleinstehend - keine Kinder! :d
 
Mir persönlich wären 6.000€ Brutto im Jahr mehr das Risiko nicht wert.
Bist Du denn bei deinem aktuellen AG zufrieden?
Ich denke, wenn denn dann die Krise mal vorüber ist, werden bestimmt bessere Angebote kommen.

Die 36 Kollegen bei uns, die nun ausscheiden werden, sind allesamt von der Zeitarbeit heraus zu uns gewechselt, die haben wohl in jedem Fall etwas gewonnen, da bei unseren Stundenlöhnen wohl das Arbeitslosengeld immer noch höher sein dürfte, als das vorherige Gehalt.
Man hat den Kollegen - zumindest den meisten - auch gesagt, dass sie wohl zum Januar 2021 wieder eingestellt werden würden, aber was machen bis dahin?
 
Bist Du denn bei deinem aktuellen AG zufrieden?
Eben überhaupt nicht. Ich genieße keine Selbständigkeit und bin eigentlich mehr der "Depp vom Dienst". Das war bei meinem vorherigen AG ganz anders. Da konnte ich mich entwickeln aber auf meiner aktuellen Stelle überhaupt nicht.

Dumm nur, dass gerade hier am Lande, so gut wie keine gut bezahlten IT Stellen verfügbar sind. Man musste schon immer in die Großstadt, was mich aber überhaupt nicht reizt.
 
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