[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Ja, ich kann wirklich 0 klagen und bin dankbar dafür und ich kenne schlimme Zeiten Mit Zeitarbeit und Aushilfsjobs...
 
Jetzt mit der jährlichen Anpassung inkl. Umschichtung der Prämie (50% werden jetzt direkt aufs Gehalt aufgeschlagen) bin ich bei 60.000k€ brutto Jahresgehalt.
Das macht inkl. Kinderfreibetrag (2x) ~3.450€ netto (habs zum Leichteren Vergleich auf 12 Gehälter aufgeteilt). Frau derzeit noch in Karenz mit 750€ inkl. Familienbeihilfe von ~350€. (Ab März geht Frau wieder arbeiten und es kommen wieder 600€ dazu).
Seit 3 Jahren zum Glück den Kredit für die EGW abbezahlt.

~530€ für Wohnung (all-in)
~280€ Kindergärten
~275€ Auto (inkl. VS, Pickerl, Service und Benzin)
~350€ Lebensmittel
~70€ Drogerie
50€ zusätzl. Versicherung (RS, UV usw,)
= ~1.555 €
Dann kommen wahrscheinlich nochmals ~750€ im Monat für Unternehmungen mit den Kindern und Shopping dazu. 300€ für Urlaub.
Macht in Summe Ausgaben von 2.600€.

Macht derzeit einen Rest von ~2.000€. knapp über 1.000€ gehen davon auf ETFs. Vom Rest wandert ein Teil in risikoreichere Invests ala Mintos usw...bzw. bleibt am Sparbuch.
Wir schauen uns aber jetzt schon seit 2.5 Jahren wegen einem Haus um......also wird's leider nicht so bleiben. Aber bin zufrieden und kann mich nicht beschweren. Wenn wir was wollen/brauchen dann kaufen wir es einfach.
 
Ohne jetzt wieder die Essensdiakussion zu entfachen... Aber 350€ zu 4 in Österreich (?)... Finde ich ja echt Wahnsinn. Ich bin alleine bei nahezu dem doppelten (habe mal 3 Monate alle Einkäufe mit der Kreditkarte bezahlt und alles andere rausgerechnet). Und dann kommen noch mindestens 2x wöchentlich Restaurant Besuche (jeweils min 30€).
Also 1000€ sind bei mir eigentlich normal pro Monat für Verpflegung. Ich glaub ich muss mein Fressverhalten echt ändern :stupid:
 
Also du darfst nicht vergessen dass es hier nur um die Lebensmittel geht...Kinder gehen in den Kindergarten. Ich esse zu Mittag im Büro. Essen gehen ist bei den 750€ dabei. Aber 1000€ ist echt viel.
 
Ja, ich kann wirklich 0 klagen und bin dankbar dafür und ich kenne schlimme Zeiten Mit Zeitarbeit und Aushilfsjobs...

Du hast halt auch echt krass wenig Fixkosten. Und das trotz Erwerb von Eigentum, wenn ich das richtig verstanden habe. Respekt.
 
Nein, ich wohne zur Miete. Kein Eigentum.

Grüße

Eagle
 
E7/6, wird aber bis minimum E9/6 gehen, da ich in der Forschung&Entwicklung arbeite und die Arbeitsplatzbeschreibung das her gibt.

Lg
 
Aufgrund einer Stellenbewertung bin ich rückwirkend ab 05/2018 von EG9c in EG11 eingruppiert. Hatte seinerzeit eine Überprüfung meiner Stelle beantragt, daher gibt es rückwirkend die Differenz nachbezahlt. Sind mal eben 650€ brutto mehr pro Monat. Meine Vorgänger waren mindestens die letzten 10 Jahre nach EG9c bzw EG9 eingruppiert, ohne dass sich Aufgaben geändert haben. Die werden sich in den Arsch beißen, dass die nie ihre Stelle haben überprüfen lassen.
 
Im Finanzministerium werden schon die Sektflaschen kalt gestellt. :fresse:
 
Mit Sicherheit.
Als ich damals freiwillig gegangen bin, als mein Arbeitgeber Leute los werden wollte, haben die auch ne richtig fette Party gefeiert.
Da hätte ich echt fast geheult, als ich gesehen habe, wie wenig davon wirklich bei mir ankommt :(
 
Gehalt: 3000€netto
Miete: 800€
Versicherungen: 170€
Handy: 25€
Sport: 20€
GEZ: 17,5€
Strom: 70€
Tanken: 100€
___________________________
Zwischensumme: 1287,5€
für Essen und Unterhaltung/Notwendigkeiten (Kino, Urlaub, Reparaturen, etc) bleiben: 1712,5€

Bin im weiteren Sinne IT Systemadministrator, 33 Jahre alt, wohne im Vordertaunus, ledig.
30 Tage Urlaub, interessante Aufgaben, Gleitzeit ab 6 Uhr früh möglich, 15 Minuten Arbeitsweg einfach.
Da ich letztens etwas geerbt habe, kann ich rund 1/3 des Kaufpreises an Eigenkapital mitbringen, wenn ich demnächst nach einer Eigentumswohnung suche. Das wird noch interessant.

oh man, wäre ich doch bloß in die IT gegangen anstatt Maschinenbau....

3000!!! Euro Netto mit 33 Jahren ist einfach krank. Zu Windows XP zeiten war ich noch total Interessiert an PCs, hätte ich das nur weiter verfolgt
Krank? Ich weiss nicht... In der IT gibt es relativ schnell sehr viel Verantwortung und es geht ziemlich schnell um viel Geld.
Da ist eine entsprechende Entlohnung imho okay.

Als Beispiel: Wenn ich einen dickeren Fehler mache dann können 100-200 Mitarbeiter nicht mehr arbeiten und drehen im warsten Sinne Däumchen.
Sei entspannt und Rechne mit 200eur pro Ma pro Stunde Verlust (reines Gehalt) x 200 = tut weh.

Das geht auch alles ohne soo viel Verantwortung :)
Das kollegiale Umfeld passt, Tätigkeiten machen Spaß, ich lerne jeden Tag Neues. Passt :)


wobei in der IT auch ganz andere Summen verdient werden können. Nach oben ist noch viel Luft.
 
Kann es sein das die Steuern beim Gehalt erhöt wurden zum 01.01.2020?

Brutto im Dezember 2019 und Januar 2020 je 2580€
Steuern Dezember: Lohnsteuer 297,83€, Soli: 11,58€, KV: 198,55€, RV 233,74€, AV: 31,42€, PV: 38,33€
Steuern Januar: Lohnsteuer: 319,66€, Soli: 12,65€, KV: 203,82€, RV: 239,94€, AV: 30,96€, PV: 39,35€.

Trotz gleichem Brutto bleibt im Januar weniger über. Sind zwar nur knapp 20€ aber immerhin.
 
Sie wurden verändert ich habe irgendwie 20eur mehr im Monat.
 
Der Steuerfreibetrag wurde erhöht, daher bleibt bei den meisten mehr übrig. Gleichzeit sind aber die Beitragsbemessungsgrenzen für Krankenversicherung und Pflegeversicherung gestiegen, kann sich daher auch negativ auswirken.
 
Kann es sein das die Steuern beim Gehalt erhöt wurden zum 01.01.2020?

Brutto im Dezember 2019 und Januar 2020 je 2580€
Steuern Dezember: Lohnsteuer 297,83€, Soli: 11,58€, KV: 198,55€, RV 233,74€, AV: 31,42€, PV: 38,33€
Steuern Januar: Lohnsteuer: 319,66€, Soli: 12,65€, KV: 203,82€, RV: 239,94€, AV: 30,96€, PV: 39,35€.

Trotz gleichem Brutto bleibt im Januar weniger über. Sind zwar nur knapp 20€ aber immerhin.
Normal ist es eher umgekehrt um der kalten Progression entgegen zu wirken.
Bei deinem Brutto sind die Beitragsbemessungsgrenzen noch nicht relevant.
Eventuell ein Ausgleich oder andere Sondereffekte im Dezember?
 
Warum hat man es nicht ganz abgeschafft und den Maximalsteuersatz leicht angehoben?
 
Den gesparten Soli werden wir dafür vielfach für den Klimaschutz ausgeben dürfen, Stichwort CO2-Steuer. :kotz:
 
Kann es sein das die Steuern beim Gehalt erhöt wurden zum 01.01.2020?

Trotz gleichem Brutto bleibt im Januar weniger über. Sind zwar nur knapp 20€ aber immerhin.

Ich habe 18 € mehr Netto im Januar gehabt. Allerdings lease ich über meinen Arbeitgeber auch zwei Fahrräder, die ab diesem Jahr mit 0,25 % statt mit bisher 0,5 % versteuert werden.
 
Aufgrund einer Stellenbewertung bin ich rückwirkend ab 05/2018 von EG9c in EG11 eingruppiert. Hatte seinerzeit eine Überprüfung meiner Stelle beantragt, daher gibt es rückwirkend die Differenz nachbezahlt. Sind mal eben 650€ brutto mehr pro Monat. Meine Vorgänger waren mindestens die letzten 10 Jahre nach EG9c bzw EG9 eingruppiert, ohne dass sich Aufgaben geändert haben. Die werden sich in den Arsch beißen, dass die nie ihre Stelle haben überprüfen lassen.
Hi. Mal doof gefragt, wie wurde die Stellenbewerbung denn durchgeführt? Vom Arbeitgeber quasi beauftragt oder hast du da jemand gesucht. So rein aus Interesse 🙂
 
Hi. Mal doof gefragt, wie wurde die Stellenbewerbung denn durchgeführt? Vom Arbeitgeber quasi beauftragt oder hast du da jemand gesucht. So rein aus Interesse 🙂
Sowass kenne ich aus unserer Firma - Personal ansprechen, wenn die nicht wollen -> BR und dann hat sich das meist gegessen, z. B. auch bei Anpassungen wenn die Kollegen im Schnitt mehr verdienen.
Es machen aber zu wenige... Erstaunlich, was dabei manchmal rauskommt. Funktioniert aber wohl nur in größeren Firmen mit min 5 Leuten im Büro und/oder (Je nach Ausgangslage) eben BR / Tarif
 
Bereitschaften fallen zum 15.03. weg dann falle ich auf ein Nettogehalt von ca.(!) 2530€ + 40€ VL zurück.
ITler - 38 Std. Woche - 30 Tage Urlaub - 20 Minuten Hinweg.

Habe dann inkl. eventueller Schwankungen ca. 700 - 800 EUR für Hobbys / Freizeit übrig.

Kosten:

Miete 587,50 €
Essen 225,00 €
Strom 75,00 €
WORLD​
EM​
ETF-Sparplan 452,32 €
339,24 €​
113,08 €​
Gas​
53,00 €
Festnetz 40,00 €
Futter Echsen 45,00 €
Handy 4,99 €
Fahrkarte 12,50 €
Fitness 20,00 €
GEZ 17,50 €
Versicherungen 50,00€
Mama Sparrate (Rentengeschenk außerhalb ETF) 75,00 €
Mama ETF (Rentengeschenk) 75,00 €
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowass kenne ich aus unserer Firma - Personal ansprechen, wenn die nicht wollen -> BR und dann hat sich das meist gegessen, z. B. auch bei Anpassungen wenn die Kollegen im Schnitt mehr verdienen.
Es machen aber zu wenige... Erstaunlich, was dabei manchmal rauskommt. Funktioniert aber wohl nur in größeren Firmen mit min 5 Leuten im Büro und/oder (Je nach Ausgangslage) eben BR / Tarif
Na ja, das bringt bei uns wenig bis nix. Und hier gibt's auch nicht "Kollege verdient mehr", da öD ;) Deshalb interessiert es mich ja. Wir hatten das vor Jahren Mal und die Firma wurde von Betrieb ausgesucht/bestimmt. Und das hatte irgendwie einen faden Beigeschmack
 
Na ja, das bringt bei uns wenig bis nix. Und hier gibt's auch nicht "Kollege verdient mehr", da öD ;) Deshalb interessiert es mich ja. Wir hatten das vor Jahren Mal und die Firma wurde von Betrieb ausgesucht/bestimmt. Und das hatte irgendwie einen faden Beigeschmack

Ich bin ebenfalls im öD. Du nimmst erstmal zu deinem "Ressort/Abteilung XY"-Betreuendem Kollegen der Orga (Personal, ggf. in Verbindung mit dem zugehörigen Personalreferenten) Kontakt auf. Bei der Person stellst du den Antrag auf Neubewertung deiner Stelle. Der leitet entsprechend alles in die Wege. Achtung: Stellenbewertung kann (gerade öfters im öD) auch negativ ausfallen.
 
Hi. Mal doof gefragt, wie wurde die Stellenbewerbung denn durchgeführt? Vom Arbeitgeber quasi beauftragt oder hast du da jemand gesucht. So rein aus Interesse 🙂
In 2018 hieß es bei uns, dass nach und nach alle Stellen der Verwaltung durch ein externes Unternehmen überprüft werden sollen. Vorher hat das die Personalabteilung mehr schlecht als recht auf Antrag selber gemacht. Habe daraufhin zum Glück einen Antrag auf Überprüfung meiner Eingruppierung gestellt um meine Ansprüche auf Nachzahlung geltend zu machen (nicht nur die 6 Monate lt. Tarifvertrag sondern solange, wie die Überprüfung halt dauert).

Das überprüfende Unternehmen wurde übrigens vom PR ausgesucht, da hat sich die Verwaltung rausgehalten. Da der Auftraggeber aber nun mal die Verwaltung ist, kann eine Bewertung sicherlich mal so und mal so ausgelegt werden, sowas kennt man ja.
 
Hallo,

wenn in meinem Arbeitsvertrag keine Kündigungsfristen geregelt sind, gelten für mich als Arbeitnehmer dann immer 4 Wochen gesetzliche Kündigungsfrist?
Oder verlängert sich die Frist wie für den Arbeitgeber umso länger ich angestellt bin?

Bin immer vom letzteren ausgegangen, was scheinbar nicht stimmt?!


Grüße
 
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