ebastler
Enthusiast
- Mitglied seit
- 13.04.2014
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Das trifft wohl echt gut zu. Ich versuche alles irgendwie logisch zu verstehen und "richtig" zu machen, nur um komplett planlos zu enden weil sich für mich eben keine sinnvolle Lösung offenbart.Typen wie wir sind die die Sachen zum laufen bekommen wollen. Wir arbeiten an etwas und sehen dass hinter Erfolg immer Zeit und Erfahrung steckt, ohne die man seine Ziele nicht erreicht. Dieses Wissen aus der Technik versuchen wir auf die Beziehungsebene anzuwenden - weil es in jedem anderen Bereich des Lebens ja auch gilt. Wir gehen mit diesem Ansatz vor und erwarten, dass wenn unser Plan und seine Ausführung richtig ist, uns auch alles gelingt. Dann stellen wir fest, dass das offensichtlich nicht der Fall ist und stellen unsere Fähigkeiten in Frage, nicht die Methode.
Ich bin für mich inzwischen am Punkt angelangt, wo ich einfach versuche so natürlich und "ich" zu sein wie es geht. Wenn es passt, wird es schon irgendwie funktionieren und wenn nicht, dann ist eh egal was ich mach - wenn man nicht zusammenpasst, ist das eben so.
Warum ich einfach mal gar nie eine finde, die sich dann auch für mich interessiert ist eine andere Frage^^
Wenn man an sich schon wenig Selbstvertrauen hat und das Gefühl kriegt absolut unbegehrenswert zu sein, nagt das im Laufe der Zeit doch stark. Wenn ich mit Freunden irgendwo in einem Club, Pub oder sonst wo bin, bin es beispielsweise nie ich, der von einer Frau angesprochen wird. Immer sonst jemand. Und nein, ich lauf da nicht mit Depri-Gesichtsausdruck herum sondern amüsiere mich meist sehr gut
Ich denke mal ich strahle meine negative Grundeinstellung selbst dann aus, wenn ich mit den Gedanken ganz wo anders und super gelaunt bin. Wie auch immer das funktioniert.EDIT:
Bei allgemeiner zwischenmenschlicher Interaktion fühle ich mich recht wohl. Ich freunde mich schnell mit Leuten an und komme mit jedem gut klar. Mich kann man in eine 10er Gruppe werfen (egal ob nüchtern oder betrunken^^) wo ich niemanden kenne und innerhalb kurzer Zeit bin ich voll am Mitreden, solange wir irgendeinen gemeinsamen Nenner haben und den finde ich dank recht breit gefächerter Ausbildung, Musik und Filmgeschmack sowie fleißigem Lesen verschiedenster Subreddits zu allen möglichen Themen eigentlich immer irgendwie. Aber sobald es um Gefühle geht, habe ich keine Ahnung mehr woran ich bin, was ich machen soll oder wie ich mit der Situation umgehen soll.Wenn es um technische Dinge geht, ist ein Gefühl von Sicherheit vorhanden und ich kann das sagen, was ich denke. Bei zwischenmenschlichen Interaktionen mit unbekannten Menschen ist das anders, da bin ich unsicher und zurückhaltend. Meistens fehlt mir die Möglichkeit die Situation einzuschätzen und dann werde ich nervös.
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