Der Phobya UC-2 LT Black Edition hat zwei Jahre gehalten, dann löste sich das Acetal auf.
Plastikdreck kommt im nicht mehr ins Haus.
Eine dicke Plexiglasplatte oben drauf mag ja haltbar sein, aber die Schwachstellen sind die Nuten wo die O-ringe sitzen.
Genau da ist beim UC-2 LT das Problem. Keine Nuten die als Vertiefung ein-gefräst wäre, sonder nicht mal 1mm dicke Erhebungen, die irgendwann einfach brechen.
Damals hat das mistige Ding noch 50,-€ gekostet. Das war leider am falschen Ende gespart.
Hab großes Glück, dass meine Hardware noch lebt.
naja das du keinen kunststoff mehr willst kann man nachvollziehen, auch wenn ich da eher "kein phobya billigschrott mehr" für mich sehen würde
weil damit POM sich in einer wakü auflöst muss man schon herstellungsseitig einiges falsch machen
der phobya hat doch glaube nen spritzguss deckel und ist made in china, da kann ich mir einiges vorstellen was da die quali versaut
1. chinesen bauen nur was man dennen sagt und auch bezahlt, das kan top ware sein oder schrott
in dem fall wurde vom uc1 zum uc2 die dichtfläche geändert, der stützende halterung aber nich wie es scheint (wäre wahrscheinlich pro einheit 1€ teurer geworden (mit verschrottungskosten für die alten))
2. im spritzguss wird oft versucht am material zu sparen und da hab ich auf arbeit so einige erfahrungen sammeln können
z.b. chinesischer werkzeugbauer bekommt von uns material (PC) zugeschickt zum abmustern eines neuwerkzeugs und wir bekommen schöne teile zum freigeben, werkzeug trifft bei uns ein und wird mit dem material gemustert nur das wir dann keine ordentlichen teile damit bekommen, die teile vom chinesen enthalten PC aber wirken eher wie mit einem PC/ABS gespritzt
mit dem richtigen POM sollten selbst so kleine erhebungen allem widerstehen können, nur das ordentliches material auch ordentlich kostet (aquacomputer scheint zumindest sehr gutes POM einzusetzen, sonst hätte dupont wahrscheinlich schon was gegen die verwendung des names "Delrin" unternommen

)
bei mir auf arbeit stellen wir z.b. viele funktionsteile aus POM her die permanent mechanisch belastet werden und das an stellen wo die teile teilweise keinen mm stark sind ohne probleme, nur kostet unser eingesetztes Delrin auch fast das doppelte von unserem günstigerem Hostaform
3. im spritzguss wird auch sehr gerne mahlgut (aus angüssen und ausschussteilen) verwendet, wieso sollte man auch material was man noch nutzen kann und schon bezahlt haben nicht nutzen
wahrscheinlich weil die mechanischen eigenschaften des materials mit jedem durchlauf durch die mühle schlechter werden
4. gerade POM lässt sich mit kleinsten änderungen der einstellung sehr stark beeinflussen was die eigenschaften und abmessungen des fertigteils betrifft
ach und schmeiß bitte nicht acetal und plexiglas zusammen, acetal = POM und plexiglas = PMMA
sind zwei komplett verschiedene kunststoffe
aber das ordentliche nuten die bessere lösung sind steht für mich außer frage
