[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

also mit 8000 euro netto als ehepaar im monat kann man besser leben als vermutlich min. 2/3 der restlichen bundesbürger. kann locker einen 500.000 euro hauskredit abbezahlen und alle 4 - 5 jahre spätestens für jeden ein neues auto kaufen.

was für sprünge wollt ihr denn machen? eine 300 qm villa bar bezahlen, ebenso den porsche in der garage? mit 8000 euro einkommen im monat hat man kohle ohne ende. wer da natürlich so lebt wie jemand mit 80.000 im monat fällt auf die fresse, aber deutlich besser als der großteil der anderen ist null problem. hier haben manche glaub ich einfach zu große ansprüche, anders kann ich mir das nicht erklären. vor allem die, die hier am meisten kohle haben heulen am lautesten rum, daß sie ja trotzdem so sehr aufs geld guckn müssen. kaputte welt...
 
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Je mehr man hat, umso mehr gibt man aus. ;-)

Ich ertapp mich auch immer wieder dabei. Gerade bei Lebensmitteln schau ich differenziert. Wenn man so liest das diese ganzen Fertigbrötchen und Harry und sowas alle vorbereitet importiert aus China sind, mit etlichen Zusatzstoffen... Zahl ich liebend gerne 20 cent mehr für ein Brötchen bei einem richtigen Bäcker. So fängt das halt an und dann achtet man immer mehr darauf.
Ich würde am liebsten komplett auf regionale Produkte umsteigen, wo es zumindest auch gut ist. Eine Banane aus Deutschland würd ich jetzt nicht für sonderlich "normal" halten. Aber gerade tierische und landwirtschaftliche Produkte.
 
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Wow, wie gleich alle an die Decke gehen. Nehmt nicht alles so Ernst hier :)

Nach dem Motto: " Ich lebe zwar weit über meine Verhältnisse aber noch lange nicht auf meinem Niveau" :fresse:

Wer mit 5k netto nicht hinkommt (egal ob als single oder nicht) macht wohl was falsch.

Guinnes

Von "nicht hinkommt" oder "nicht über die Runden komme" hat keiner etwas gesagt.

Sicher ist das viel Geld, aber wenn von 5000€ vielleicht die Hälfte übrig bleibt am Ende und ein Mittelklassewagen 50000€ kostet dann muss man dafür auch eisern sparen. Mehr hab ich nicht gesagt, Punkt. Was hier gleich einige hineininterpretieren..


Also mal bitte die Kirche im Dorf lassen:

Nicht hinkommen != grosse Spünge machen

Wir sind zu zweit (+ Hund) und haben ein netto von etwas mehr als 10k€, dennoch dürfen wir nicht hoch springen.

Danke, du hast mich verstanden. Wir leben auch nicht auf großem Fuß, haben aber trotzdem zur Zeit "nur" 2500-3000€ über im Monat. (das nur nicht gleich überbewerten)
Ein normaler Urlaub 1 Woche kostet schon soviel, ein Auto kostet das 10-20 fache. Das meine ich mit große Sprünge. Ich muss trotzdem jeden Monat überlegen wie ich das Geld am Besten anlege oder für diverse Anschaffungen ausgebe.
Aber hier fühlen sich ja wieder alle gleich gekränkt.
Bei Zwegat war vor Kurzem ein Angestellter bei Porsche, die 5 köpfige Familie hatte glaub ich auch 6000€ Gehalt im Monat und trotzdem zig tausend Schulden über die Jahre erwirtschaftet.

free
 
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Wir leben auch nicht auf großem Fuß, haben aber trotzdem zur Zeit "nur" 2500-3000€ über im Monat.

Alter, Du hast das über was ein sehr großer Teil der arbeitender Bevölkerung nicht mal als Netto hat!!!

Da muss ich Roach echt Recht geben, kaputte Welt...
 
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Bei Zwegat war vor Kurzem ein Angestellter bei Porsche, die 5 köpfige Familie hatte glaub ich auch 6000€ Gehalt im Monat und trotzdem zig tausend Schulden über die Jahre erwirtschaftet.

ich weiß ja nicht welchen du gesehen hast, aber bei dem den ich gesehen hatte, hat er wo der zwegat kam 2200 netto verdient und die frau als selbständige friseurin ca. 1000 im monat (+ kindergeld für 3 kinder). danach dann bei porsche 2600 netto, bei ihr alles gleich geblieben. bei denen war der grund das haus, baupfusch usw.


3000 euro im monat über... was willst du eigentlich. leg noch ca. 500 drauf und das haben viele familien als einkommen, die wären froh wenn sie 1000 im monat sparen können. nimm mal nur die hälfte von deinem gehalt, dann siehst mal wie es den meisten geht und das der großteil nur den kopf schütteln kann, wenn du dich über finanzielle dinge beschwerst, bzw. das ganze so hinstellst, als wäre es bei euch auch voll knapp. da musst dich nicht wundern.
 
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Bei den Deutschen Premiummarken ist das kein Problem das zu erreichen.
Da kannst schnell nen 3er BMW oder nen A4 auf 60K€ bringen, was auch nur Mittelklasse Autos sind

Gruß
Mera
 
Hast du überhaupt meine Ausgaben betrachtet? Mehr als die Hälfte davon sind Altersvorsorge und weitere Sparinstrumente, die ich bei BU sofort einstellen könnte. Meine Tilgungsrate für die Wohnung wäre kein Problem, da ich meine Wohnung jetzt SOFORT vom liquiden Vermögen abzahlen könnte.

D.h. sollte ich BU werden, würden meine Ausgaben minimal auf das hier schrumpfen:

- 400€ PKV -> mit Option später in GKV zu gehen, da ja kein großes Einkommen mehr
- 200€ Hausgeld -> ETW abbezahlt
- Strom 40€
- Grundsteuer 17€
- Rechtsschutz 16€
- Haftpflicht 3€
- Hausrat 5€
- Auto Versicherung+Steuer 40€
- Benzin 60€
- Internet + Handy 60€
- GEZ 18€
- Lebensmittel 200€
- Essen gehen 100€
- Haushalt+Freizeit 150€
- Unternehmensbeteiligungen (geschl. Fonds) 325€ (Private Equity)
---------------------------------------------------------------------------
Macht in Summe 1574€, bei 2200€ Brutto sind ca. 1650€ Netto bei Stkl. 1 (ohne KV!). D.h. meine BU is aktuell genau richtig. Allerdings führe ich da die Unternehmensbeteiligungen noch auf, da diese wohl nur schwer kündbar sind, auch weiß ich gerade nicht inwiefern man da Beiträge aussetzen/reduzieren kann. Auch ist fraglich, ob ich dann noch ein Auto brauche und wenn würde ich mir vermutlich ein Günstigeres besorgen. Sprich meinen Golf für 10k verkaufen und eins für 3-5k kaufen. Den Überschuss als Sicherheit aufs Konto.
Eine weitere Möglichkeit wäre es die ETW zu verkaufen und in eine kleine Wohnung zu ziehen mit vielleicht 500€ Warmmiete. Den Erlös in ein Dividendendepot zusammen mit meinen weiteren Mitteln und ich könnte die Miete von Dividenden zahlen, sprich weitere 200€ Ausgaben gespart.

Keine Sorge, andere mögen Statussymbole wie Autos oder Häuser haben. Mein Statussymbol liegt darin, wie lange ich vernünftig mit 0€ Einkommen (-> weniger als H4) leben kann. Idealerweise habe ich in 20J. den Zeitpunkt erreicht, an dem aus dem vernünftig ein "gutes Leben" mit Zeitspanne "unendlich" wird ;).


.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob es sinnvoll ist, um bei dem adäquaten Einkommen an einer höheren Absicherung zu sparen denn nötig ist dieses nicht , zumal Alter und Gefahrengruppe ein noch recht erträgliches Beitragsniveau ermöglichen würden. Man sollte dabei auch nicht außer Acht lassen, das bei bestimmten Erkrankungen die bestmöglichen Behandlungsmethoden nicht gerade günstig und für den normalverdiener nicht zugänglich sind und weitere unabsehbare Kosten, die man zuvor nicht für möglich gehalten hat, auf einen zukommen können. Es ist dein Leben, aber dein aktueller finanzieller Status würde an monatlich 50 oder 100 Euro Zusatzaufwand nicht kranken, zumal ein gutes Kombiprodukt wie Basisrente mit Bu Anteil steuerlich geltend gemacht werden kann. Ich rede aus Erfahrung und weiß was es heißt wenn man trotz Jugendlichem Alters plötzlich dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung steht, etwas was die meisten als Möglichkeit von sich weisen.
 
Und ein normaler Angestellter oder Facharbeiter vielleicht grad so als brutto.

Wir sind in diesem Thread schon ein mal an diesem Punkt gewesen. Ich hab mich nicht beschwert oder gesagt, dass ich damit nicht auskomme. Vielleicht haben aber viele nicht das Bestreben mehr aus ihrem Leben zu machen. Soll ich mich jetzt für mein Gehalt schämen? Wieso sollte man immer mit einem "normalen" Angestellten vergleichen? Viele von denen sind aber auch jedes Wochenende zu Hause ohne Nachtarbeit und Feiertagsarbeit mit normaler 40h Woche. Aber auch dieses Thema hatten wir schon mehrfach. Belassen wir es dabei, es gibt normale und nichtnormale Angestellte.

Bei den Deutschen Premiummarken ist das kein Problem das zu erreichen.
Da kannst schnell nen 3er BMW oder nen A4 auf 60K€ bringen, was auch nur Mittelklasse Autos sind

Gruß
Mera

Korrekt.

free
 
Je mehr man hat, umso mehr gibt man aus. ;-)

Alles Einstellungssache. So war ich früher auch, insbesondere als Schüler/Student. Seit ich Vollzeit arbeite, dreht sich das zunehmend. Seither spare ich mehr, je mehr ich verdiene. Meine Ausgaben bleiben konstant, ich könnte vermutlich mit ~50% meines Netto über die Runden kommen.
 
@ Free

Du musst dich nicht für dein Gehalt schämen, dafür Arbeitest du ja dementsprechend als Arzt (Tag, Nacht, Wochenende, Bereitschaft) wie du schon geschrieben hast.
Davor habe ich Respekt, ich könnte das nicht.

Mach dir mal den Spaß, und Rechne alle deine Spesen und Zuschläge ab die du dadurch bekommst, dann wirst du verstehen warum hier einige so schreiben.

Gruß
Mera
 
ich weiß ja nicht welchen du gesehen hast, aber bei dem den ich gesehen hatte, hat er wo der zwegat kam 2200 netto verdient und die frau als selbständige friseurin ca. 1000 im monat (+ kindergeld für 3 kinder). danach dann bei porsche 2600 netto, bei ihr alles gleich geblieben. bei denen war der grund das haus, baupfusch usw.


3000 euro im monat über... was willst du eigentlich. leg noch ca. 500 drauf und das haben viele familien als einkommen, die wären froh wenn sie 1000 im monat sparen können. nimm mal nur die hälfte von deinem gehalt, dann siehst mal wie es den meisten geht und das der großteil nur den kopf schütteln kann, wenn du dich über finanzielle dinge beschwerst, bzw. das ganze so hinstellst, als wäre es bei euch auch voll knapp. da musst dich nicht wundern.

Dann haben wir wohl den gleichen gesehen. Als festangestellter Arbeiter hatte er aber um die 4000€ soweit ich weiß, da hab ich noch gestaunt.

@ Free

Du musst dich nicht für dein Gehalt schämen, dafür Arbeitest du ja dementsprechend als Arzt (Tag, Nacht, Wochenende, Bereitschaft) wie du schon geschrieben hast.
Davor habe ich Respekt, ich könnte das nicht.

Mach dir mal den Spaß, und Rechne alle deine Spesen und Zuschläge ab die du dadurch bekommst, dann wirst du verstehen warum hier einige so schreiben.

Gruß
Mera

Grundgehalt ist noch 5400 Brutto. Der Rest kommt nur durch Mehrarbeit zustande. Also doch ganz normal.

free
 
es soll auch leute geben die we, nachts, feriertags schichten schieben und nicht dolle verdienen. :)

was ich sagen will: dass free sicher sehr gut verdient hat wohl nicht primär mit den zusatzdiensten zu tun, sondern schlicht damit dass er der onkel doc ist. :)
Sicher auch nen stressiger Job, Respekt dafür.

Habs da als kleiner beamter wohl oft ruhiger (mach auch we etc. dienste) und bin mit der entlohnung zufrieden.....

Guinnes
 
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Wir sind in diesem Thread schon ein mal an diesem Punkt gewesen. Ich hab mich nicht beschwert oder gesagt, dass ich damit nicht auskomme. Vielleicht haben aber viele nicht das Bestreben mehr aus ihrem Leben zu machen. Soll ich mich jetzt für mein Gehalt schämen?

Du sollst dich nicht für dein Gehalt schämen, ganz im Gegenteil.
Du hast sicherlich hart dafür studiert und arbeitest hart dafür, darauf kannst du selbstverständlich auch stolz sein.
Dennoch gibt es eben auch Leute, die das, was du netto übrig hast, nichtmal brutto insgesamt haben.
Und die leben auch, fahren auch in Urlaub, haben auch ein Auto.

Gerade dir als Arzt sollte es doch täglich vor Augen gerufen werden, dass Geld zwar sehr nett, aber nicht alles im Leben ist.
Und dann zu sagen "mit 5000€ netto kann man als Single keine großen Sprünge machen" empfinde ich echt als eine Beleidigung für alle, die mit deutlich weniger auskommen und zufrieden sind.
 
Da stellt sich natürlich die Frage, ob es sinnvoll ist, um bei dem adäquaten Einkommen an einer höheren Absicherung zu sparen denn nötig ist dieses nicht , zumal Alter und Gefahrengruppe ein noch recht erträgliches Beitragsniveau ermöglichen würden. Man sollte dabei auch nicht außer Acht lassen, das bei bestimmten Erkrankungen die bestmöglichen Behandlungsmethoden nicht gerade günstig und für den normalverdiener nicht zugänglich sind und weitere unabsehbare Kosten, die man zuvor nicht für möglich gehalten hat, auf einen zukommen können. Es ist dein Leben, aber dein aktueller finanzieller Status würde an monatlich 50 oder 100 Euro Zusatzaufwand nicht kranken, zumal ein gutes Kombiprodukt wie Basisrente mit Bu Anteil steuerlich geltend gemacht werden kann. Ich rede aus Erfahrung und weiß was es heißt wenn man trotz Jugendlichem Alters plötzlich dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung steht, etwas was die meisten als Möglichkeit von sich weisen.

Bei einer erneuten Überprüfung und Erhöhung der Absicherung würde der mtl. Zusatzaufwand sicher 100€ oder mehr betragen. Da ist eben die Frage, ob sich das finanziell lohnt. Bis zur Rente sind es bei mir noch 36 Jahre. Wenn ich die 100€ mtl. anlege zu 4% Zins p.a., dann sind das nach Steuern 85k€, die ich wenn es gut läuft, nie wieder sehen werde. Und die BU gehört für mich zu den Versicherungen, die man haben sollte, aber hoffentlich nie braucht. Von daher reicht mir eine Grundabsicherung und dafür sind 2200€ Brutto vollkommen ausreichend.

Außerdem habe ich ja schon heute ein gewisses Vermögen angespart. Wenn mir z.B. die 2200€ Brutto nicht reichen würden, könnte ich mtl. immer noch ein paar 100€ vom Vermögen verzehren und das würde mir ohne Zinsen bis weit in meine Rente reichen. Gut die wäre dann natürlich sehr niedrig, wenn ich jetzt BU werde.
 
Für 60k kauf ich mir n richtiges Auto und kein A4 oO

Naja gibt zum Glück genug Leute die das Auto aus nutzen kaufen und nicht zum protzen.
Ein Auto hat nichts mit dem Kontostand zu tun. Sieht man besonders gut im Ruhrgebiet wo jeder 21 jährige Südländer mit ner S-Klasse oder mindestens einem 5er BMW rum fährt

Bevor ich 60k für ein Auto rauswerfe , mach ich von dem Geld lieber ne Weltreise und mit dem Rest ne große Party für die Familie. Für die restlichen 10k kaufe ich mir dann einen gebrauchten Kombi.
 
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Wie kann man zufrieden sein und sich gleichzeitig beleidigt fühlen, nur, weil er in einer vollkommen anderen Welt lebt
Was jetzt nicht negativ gemeint sein soll, bevor gleich wieder ein mimimi kommt [emoji14]
 
free hat doch nun mehrfach geschrieben, was "große Sprünge" für ihn sind: Urlaub buchen oder ein Auto kaufen, ohne aufs Konto schauen zu müssen. Nicht mehr, nicht weniger. Dass er mit seinem Gehalt einen 50.000€-Wagen schneller bezahlen kann als (alle) anderen hier, ist doch ein ganz anderer Sachverhalt. Man kann die Kirche auch im Dorf lassen.

Aber natürlich ist das für mich eine komplett andere Welt, wenn jemand 2.500€ im Monat zurücklegen kann. Aber das wird es immer geben und ehrlich gesagt sind die 5.400€ Grundgehalt, die er ohne Überstunden und Sonderzulagen bekommt jetzt nicht wirklich viel für einen Arzt. Eher erschreckend wenig, wenn ich schon als (im Vergleich) quasi ungelernter hier mit Sesselfurzen am Schreibtisch, ohne Verantwortung und zu komfortablen Bürozeiten tagsüber die Hälfte verdiene.
 
In wie fern ist es denn beleidigend für mich wenn ein anderer mehr Geld verbraucht als ich?

Gar nicht, hab ich auch nicht behauptet.

Als beleidigend empfinde ich es dann, wenn gesagt wird "mit dem, was du verdienst, kommt man ja eh nicht weit".

Um das ganze mal noch ein wenig übertrieben weiterzuspinnen: "Wie, nur 3000€ im Monat? Ach, und heute Abend dann zur Tafel? Aber die Frau ist noch da? Na ja, die sucht sich bald bestimmt eh nen anderen mit mehr Geld. Und nur ein Golf? Aber klar, mehr is mit dem mickrigen Einkommen halt nicht drin."

E: Und das ist jetzt ausdrücklich nicht an free gerichtet, nur halt ein paar Level drüber.

E2: @Fimbultyr: Es geht mir auch überhaupt gar nicht um frees Einkommen, sondern um die Aussage, die ich so ganz schön hart finde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gar nicht, hab ich auch nicht behauptet.

Als beleidigend empfinde ich es dann, wenn gesagt wird "mit dem, was du verdienst, kommt man ja eh nicht weit".

Um das ganze mal noch ein wenig übertrieben weiterzuspinnen: "Wie, nur 3000€ im Monat? Ach, und heute Abend dann zur Tafel? Aber die Frau ist noch da? Na ja, die sucht sich bald bestimmt eh nen anderen mit mehr Geld. Und nur ein Golf? Aber klar, mehr is mit dem mickrigen Einkommen halt nicht drin."
Naja, man kann sich von allem beleidigt fühlen wenn man nur unsicher/unzufrieden genug ist.
 
In München mag man darüber anders denken, ich finde solche Aussagen jedenfalls nicht besonders "tolerant", und von mir würde man sowas nicht lesen.
Diskussion für mich beendet.
 
also mit 8000 euro netto als ehepaar im monat kann man besser leben als vermutlich min. 2/3 der restlichen bundesbürger.

"Demnach zählte 2011 ein Single bereits dann zum reichsten Zehntel der Deutschen, wenn er über ein Nettoeinkommen von 3.080 Euro im Monat verfügte. Die Einkommensgrenze zu den reichsten 5 Prozent lag zu dem Zeitpunkt bei 3.760 Euro, und das reichste 1 Prozent der deutschen Bevölkerung verfügte 2011 über ein bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen von mehr als 6.220 Euro pro Monat."

Quelle: Haushalte in Deutschland: Welches Einkommen gilt denn als Reichtum?

Gruß Thomas

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Vielleicht haben aber viele nicht das Bestreben mehr aus ihrem Leben zu machen. Soll ich mich jetzt für mein Gehalt schämen?

free

Hallo free,

Geld ist doch nur mittel zum Zweck. Wenn ich so viel arbeiten würde wie Du, würde ich mein Leben da nicht verschwenden?

Gruß Thomas
 
Und dann zu sagen "mit 5000€ netto kann man als Single keine großen Sprünge machen" empfinde ich echt als eine Beleidigung für alle, die mit deutlich weniger auskommen und zufrieden sind.

Sehe ich auch so. Aber naja, ich sags mal so, dafür haben die meisten Leute, die gerade mal die Hälfte von den 5000€ Netto als Brutto haben bestimmt mehr Freizeit als free oder andere Leute, die so viel verdienen. Und ob das dann so viel Wert ist, fast dauernd am Wochenende, Feiertagen zu arbeiten? 24 Stunden Schichten als Arzt im Krankenhaus zu schieben? Dann noch evtl. auf Abruf bereit zu sein?
 
Nur wenn die Arbeit kein Spaß macht.

Eine Arbeit, die immer Spaß macht, mich psychisch und körperlich nicht belastet und die ich jederzeit einstellen kann, weil ich jetzt nicht mehr mag, hätte ich auch gerne. Und das über 35 bis 40 Jahre.

Um die zu finden muß man schon digital denken, denke ich ;-)

Gruß Thomas
 
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