Warum fühlst du dich eigentlich angegriffen? Es hat doch niemand was gegen dein Vorhaben! Es will dir auch niemand vorschreiben, was du für einen AB kaufen sollst. Mir ging es nur darum klar zu stellen auf was bundymania oben verweisen hatte - nämlich die üblichen Probleme mit ungetemperten Plexiglas-ABn der Bauart, wie sie beim Cape AB zum Einsatz kommt. Das solltest du wissen, wenn du so ein Teil kaufen willst. Hab im Übrigen selber paar Cape AB (allerdings noch aus der alten Serie)

. Im Endeffekt ist es natürlich keine Investition, bei der es sich lohnt einen riesigen Aufwand bei der Auswahl zu betreiben, aber wenn man mit überschaubarem finanziellen Aufwand und etwas Hintergrundwissen mögliche Probleme vermeiden kann, ist es denke ich doch legitim darauf hinzuweisen

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Keine Sorge ich fühl mich nicht angegriffen

Ich wusste aber nicht wie du reagierst weil du so nen komischen ton in deinem geschriebenen zt blicken lässt, kann mich aber auch irren
Ich sag ja auch nicht das ich undankbar für das geschrieben bin, ich wusste ja das es probleme gibt/gab
Also ehrlich gesagt verstehe ich nicht was du mit dem Aqualis Eco für ein Problem hast. Zum Einen sind es D=50mm Behälter mit den geforderten Abmessungen die keineswegs 75% teurer sind, sondern für die 150mm Version ca. 47% mehr und für die 100mm Version 35% mehr kosten. Angesichts des geringen Ausgangspreises beim Cape sind das nun wirklich keine Welten. Zum Anderen haben die Aqualis Eco ABs sogar je zwei G1/4"-Anschlussgewinde im Deckel und im Boden sowie den aqualistypischen Montagewinkel, der sich in der Tat zum Montieren am MoRa anbieten würde.
100er CC ~20,- x 1,75 = ~35,- (Ich bin von der 100er Version ausgegangen weil die für mich passt

)
Zudem weis ich nicht wo du siehst das ich ein problem mit dem aqualis habe

es geht mir einzig und allein um die tatsache "warum etwas teureres kaufen wenn es auch billiger geht"
Wenn man mit den richtigen Materialien und einer dafür passenden Konstruktion arbeitest, kann man selbstverständlich einen AB im Eigenbau herstellen, der all die Schwächen kommerzieller Modelle vermeidet. Wenn man mit entsprechendem Equipment und dem richtigen Werkzeug arbeitet, kriegt man das im Rahmen der angesetzten Toleranzen auch fehlerfrei hin. POM ist als AB-Material eine gute Wahl! Einziges Manko wäre, dass es nicht transparent ist. Falls man auf Transparenz nicht verzichten wollen würde, landet man aber fast unweigerlich bei Echtglas als relativ einfach verfügbare Materialwahl. Zu einer fertig beziehbaren Glasröhre mit geschliffenen Enden müsste man lediglich noch passende Deckel und Bodenplatten drehen bzw. fräsen. Wenn man ohne Anzugstange arbeiten will, muss man eben ein anderes Dichtkonzept verfolgen, was aber prinzipiell auch kein Problem ist

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Das mit den Rillen habe ich dann vllt. deshalb falsch verstanden weil du Vollkupofer in Spiel gebracht hast - was natürlich auch geht, aber wie du bereits sagtest eben zu recht hohem Gewicht führen könnte.
das sind halt die eigenen vorlieben, mich würde es nicht stören wenn man nicht reinschauen kann und die toleranzen kann man selber festlegen, für gewinde kann man bei einzelteilen mit gegenstück arbeiten und das einzige worauf es ankommen würde ist die ringnut für die dichtung welche ich aber nem stecher machen würde und den rest als allgemeintolleranz
das mit dem kupfer habe ich gemeint weil man für 80€ schon nen ordentlichen klumpen CU bekommt
Beim Tempern geht es ja um die thermische Nachbearbeitung und nicht um die mechanische Verarbeitung

. Wie man PMMA richtig spanend bearbeitet, kann man in den entsprechenden Tabellenbüchern nachlesen und muss eben das passende Werkzeug nutzen. Aber wenn du es schon gemacht hast, weißt du ja auf was es dabei ankommt

(z.B. was die Wahl des Kühlschmiermittels angeht, sofern man nicht trocken arbeitet und auf was es ankommt, wenn man bei PMMA gute Oberflächen erreichen will).
deine tabellnbücher helfen dir auch nicht immern und bei den schnittwerten am allerwenigsten

es sei denn man hat werkzeuge von vor 15-20jahren (die nicht schlecht sein müssen)
wenn ich mir die schnittwerte von ein und demselben werkzeug im TB und in der Liste des hersteller anschaue liegen da zum teil welten dazwischen, zudem richten sich die einen nach dem TB und die anderen halt nach erfahrungswerten, das hast du überall
bzgl finish geht nichts über unsere geheime autopolitur (kein scherz

)
Nein - ich schreibe: Die Probleme resultieren aus einer Kombination aus unpassenden Zusätzen oder Reinigungsmitteln und der Tatsache, dass viele billige Plexiglas-Rohren-ABs nicht richtig verarbeitet (also nicht spannungsfrei gemacht wurden nach der Bearbeitung) und schlecht konstruiert sind. Das hängt mit der Art und Weise der Rissausbreitung zusammen, mit der bei PMMA unter solchen Bedingungen vorrangig zu rechnen ist. Ist aber nur einer der beiden Faktoren gegeben, passiert meistens auch nichts - von Überbeanspruchung durch falsche Handhabung mal abgesehen.
Insofern passt dein Beispiel schon, aber eben in folgendem Sinne: Wenn du bei einem Benziner Diesel tankst, bist du selbst schuld, dass er nicht läuft. Deswegen ist der Benziner ja nicht schlecht konstruiert - aber er läuft eben nicht mit dem falschen Treibstoff. Genauso musst du dich bei einem ungetemperten Plexiglas-Röhren-AB, der womöglich noch mit medienberührenden Innengewinden in der Plexiglasröhre ausgestattet ist, nicht wundern, wenn das Teil Risse bekommt, falls du einem ungeeigneten Zusatz oder ein falsches Reinigungsmittel dafür verwendet. Dafür ist er nicht geeignet. Man muss halt vorsichtiger damit sein als mit einem AB der diesbezüglich nicht so empfindlich ist (analog dazu könnte man jetzt ein klassischen Panzermotor anführen, der kein Sensibelchen ist was den Treibstoff angeht).
dann haben wir aneinander vorbei geredet, mir ging es darum das wenn der kunde weis das es probleme in kombination xy gibt und sie dennoch benutzt die schuld nicht umbedingt beim agb zu suchen ist
ps solltest du antworten dann bitte nur ne Kurzgeschichte

