[Sammelthread] Was ist Liebe?

Ich denke das ich da noch Einiges nicht weiß aber gerne durch jeweilige Erfahrungsberichte hören würde :)

vom Handy getippselt
 
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Ab wann ist welche Ansicht representativ? Muss ich jeder Hautpstadt Österreiches mit einer Studie von 100 attraktiven und 100 unattraktiven Frauen und Männer beglücken und wenn ja, welche Fragen wären dir recht?

Ich habe meine Meinung und die Meinung von einigen meiner engeren Kontakte einfliessen lassen, wenn du andere Erfahrungen vorzuweisen hast, bitte.

Dann haben wir eben unterschiedliche Erfahrungen gemacht, welche sind nun mehr Referenz?

Ich erkenne trotzdem kein Problem, liegt aber wohl daran, dass du halt immer gleich die Wand hoch gehst, wenn hier etwas über Frauen verallgemeinert wird, oder die weibliche Fraktion "ungerecht" behandelt empfindest.

Das ist und bleibt jedoch ein Forum und was hier passiert, hat in großen Teilen nicht's mit der Realität zu tun.
 
Stört es denn keinen, dass es (fast) immer nur Frauen sind die unaufgefordert initiierte Gespräche unterbinden müssen? Seit ihr so blind, dass ihr nicht erkennen könnt, dass hier eklatante Asymmetrien herrschen, die durch das Geschlecht der Beteiligten bestimmt werden?
Es stimmt einfach nicht was du schreibst. Hab ich ja schon mehrfach Beispiele dargelegt, aber es passt einfach nicht in deine Einstellung und wird daher ignoriert. Und deine Einstellung wird von meinem weiblichen Bekanntenkreis und auch von Leachims besserer Haelfte jedenfalls nicht geteilt.
Und wenn man es erkannt hat, muss man es dann zulassen? Darf man nicht sein Wort erheben und etwas Verständnis einfordern?
Ist das dein Verstaendnis von Gleichberechtigung und Emanzipation? Meine ist es nicht.
Wollt ihr mir tatsächlich den Mund verbieten, wenn ich auf Ungerechtigkeiten hinweise?
Mein persoenliches Problem ist, dass du seit 3 Monaten auf dem gleichen Thema rumreitest und jedes andere andiskutierte damit erstickst. Ich hab mich vor 3 Monaten aufgrund der immergleichen Diskussion und deiner immer gleichen Beitraege aus diesem Thread verabschiedet und stelle fest, dass nach 3 Monaten der gleiche Thread immernoch am gleichen Thema ist. Und in der Woche die ich still mitgelesen habe sind einige Themen angesprochen worden und alle Diskussionsansaetze wurden von dir erstickt. Und das geht mir persoenlich auf den Trichter. Das letzte mal hab ich mich dezent rausgehalten und mir selbst eine Threadpause verpasst, diesmal spreche ich es an und aus. Und das als Privatperson und User, der diesen Thread sehr gemocht hat, bevor er einseitig wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ elchupacabre
Ich weiß ja nicht, was du alles mit deiner Freundin (be)sprichst, aber von ihrem Alltag und Werdegang weißt du wenig bis gar nichts, wenn du tatsächlich nicht verstehst, wovon ich hier schreibe.
Ich mein, DASS sie eine Frau ist, im Jahr 2014 in Österreich lebt, usw. impliziert schon einiges. Wie wurde sie erzogen? Welche Werte wurden ihr vermittelt? etc.
 
Ja, ich verstehe dich, es ist sehr sehr mühsam seinen Blickwinkel neu zu orientieren. Nur nicht aufgeben, du schaffst es.
Ich muss meinen Blickwinkel nicht neu orientieren. Ich gehe sehr aufmerksam durchs Leben und reflektiere eine ganze Menge. Bisher bin ich damit gut gefahren und Menschen in meinem Umfeld können das bestätigen.

Wie zu erwarten musste aber von dir wieder so ein Seitenhieb kommen. Du kannst es wohl einfach nicht lassen, die Rolle desjenigen zu spielen der stets alles aus der einzig wahren Perspektive betrachten kann, während der Rest dazu nicht in der Lage scheint. Aber nicht aufgeben. Eines Tages wirst du vielleicht auch mal so weit sein und erkennen, dass ein hohes Ross genauso langsam trabt wie seine kleineren Artgenossen ;)
 
Es stimmt einfach nicht was du schreibst. Hab ich ja schon mehrfach Beispiele dargelegt, aber es passt einfach nicht in deine Einstellung und wird daher ignoriert. Und deine Einstellung wird von meinem weiblichen Bekanntenkreis und auch von Leachims besserer Haelfte jedenfalls nicht geteilt.
Welche Beispiele? Und du hast selbst geschrieben, das du die Einstellungen deines Bekanntenkreis nur vermutest, nicht das du explizit nachgefragt hast. Leachim hat eine kurze Frage zwischen Tür und Angel gestellt, und weiter?

Ist das dein Verstaendnis von Gleichberechtigung und Emanzipation? Meine ist es nicht.
Ich rede hier nicht über mein Verständnis, sondern über die Basics

Mein persoenliches Problem ist, dass du seit 3 Monaten auf dem gleichen Thema rumreitest und jedes andere andiskutierte damit erstickst. Ich hab mich vor 3 Monaten aufgrund der immergleichen Diskussion und deiner immer gleichen Beitraege aus diesem Thread verabschiedet und stelle fest, dass nach 3 Monaten der gleiche Thread immernoch am gleichen Thema ist. Und in der Woche die ich still mitgelesen habe sind einige Themen angesprochen worden und alle Diskussionsansaetze wurden von dir erstickt. Und das geht mir persoenlich auf den Trichter. Das letzte mal hab ich mich dezent rausgehalten und mir selbst eine Threadpause verpasst, diesmal spreche ich es an und aus. Und das als Privatperson und User, der diesen Thread sehr gemocht hat, bevor er einseitig wurde.
Dann bring dich ein, und mach mit Argumenten mundtot.

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Wie zu erwarten musste aber von dir wieder so ein Seitenhieb kommen.
Oh nein, da hab ich es doch tatsächlich gewagt mich zu verteidigen. Also was bin ich doch nur für ein böser Mensch.

Große Klappe aber nicht einstecken können, was? :d


Blödsinn meinerseits.
 
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Sich verteidigen und so ein sarkastisches, hochnäsiges "Nur nicht aufgeben, du schaffst es." sind aber zwei verschiedene Dinge. Jetzt kommst du auf die Ignore, ist ja nicht auszuhalten hier. :stupid:
 
Welche Beispiele? Und du hast selbst geschrieben, das du die Einstellungen deines Bekanntenkreis nur vermutest, nicht das du explizit nachgefragt hast. Leachim hat eine kurze Frage zwischen Tür und Angel gestellt, und weiter?
Beispiel A, Buchlesen im ICE.
Beispiel B, Busbahnhof und MAedel von der jungen Union.
Beide zu finden irgendwo auf den letzten Seiten.
Warum ich im Bekanntenkreis nachfragen sollte wenn ich weiss wie meine Bekannten im Alltag in vergleichbaren Situationen reagieren verstehe ich nicht. Nicht umsonst der Versuch Doppelstandards zu diskutieren, was von dir aber mal wieder elegant erstickt wurde. Das was ich wahrnehme und mitbekomme reicht aus um festzustellen, dass dein Frauenbild in meinem Bekanntenkreis nicht vorkommt. Evtl koennte man ja hier anknuepfen und mal die Frage diskutieren:

"Auf welchen Typ Frau stehst du eigentlich?"
 
Zuletzt bearbeitet:
@ elchupacabre
Ich weiß ja nicht, was du alles mit deiner Freundin (be)sprichst, aber von ihrem Alltag und Werdegang weißt du wenig bis gar nichts, wenn du tatsächlich nicht verstehst, wovon ich hier schreibe.
Ich mein, DASS sie eine Frau ist, im Jahr 2014 in Österreich lebt, usw. impliziert schon einiges. Wie wurde sie erzogen? Welche Werte wurden ihr vermittelt? etc.

Können wir eine Basis der Diskussion finden, in der du nicht Jeden vor den Kopf stößt, aber selbst sofort wegen Mobbing heulst?

Wenn du etwas wissen möchtest, frag einfach, du bist nicht allwissend. Aber du hast Recht, dass dich Einige hier darauf hinweisen, vielleicht mal etwas anders zu agieren, ist vollkommen grundlos.

Wie wurde sie erzogen? Von ihren Eltern.

Welche Werte wurden ihr vermittelt? Lass dich nicht Klein kriegen und lass dich nicht von Männern einlullen, die meinen, immer alles besser zu wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du meine Beiträge tatsächlich so wahrnimmst und du deine Reaktion als "verteidigen" bezeichnest, dann können wir uns ab jetzt alles andere schenken :)

Ok, du hast recht. Ich hab mir deinen Beitrag nochmals durchgelesen, und muss eingestehen, dich falsch verstanden zu haben

[betreffender Beitrag]
Bei mir ist erstmal Feierabend. Vllt hab ich in den nächsten Tagen nochmal die Muße, aber ich hab den Eindruck ich kann noch so weit ausholen - wir werden stets aneinander vorbei reden...

Entschuldige bitte. War eindeutig mein Fehler; habs nur überflogen.

Edit: So, habs sichtbar editiert.

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Beispiel A, Buchlesen im ICE.
Beispiel B, Busbahnhof und MAedel von der jungen Union.
Und wie steht das im Verhältnis zu den Myriaden Beispielen aus Umfragen, Berichten, Studien, etc. Sind jetzt alle feministischen Theorien und Praktiken Null und Nichtig? Heben deine Erfahrungen die Fakten auf, das Frauen in unserer Gesellschaft weniger verdienen, aus ganzen Branchen geekelt werden, häufiger Opfer von sexueller Gewalt werden etc?

Warum ich im Bekanntenkreis nachfragen sollte wenn ich weiss wie meine Bekannten im Alltag in vergleichbaren Situationen reagieren verstehe ich nicht.
Weil du nur vermutest, und nicht weißt.

Können wir eine Basis der Diskussion finden, in der du nicht Jeden vor den Kopf stößt, aber selbst sofort wegen Mobbing heulst?
Du weißt nur allzu gut, warum ich wegen Mobbing "geheult" habe.

Welche Werte wurden ihr vermittelt? Lass dich nicht Klein kriegen und lass dich nicht von Männern einlullen, die meinen, immer alles besser zu wissen.
Ein guter Punkt zum nachhaken. Frag sie, warum sie gerade vor Männern gewarnt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der ganze Thread hier hat seinen Reiz verloren. Die Diskussionen bestehen nur noch aus Zitaten, bei denen sich User irgendwie Aussagen anderer User herausziehen und nieder reden.

Streitgeile Junkies hier...
 
Und wie steht das im Verhältnis zu den Myriaden Beispielen aus Umfragen, Berichten, Studien, etc. Sind jetzt alle feministischen Theorien und Praktiken Null und Nichtig? Heben deine Erfahrungen die Fakten auf, das Frauen in unserer Gesellschaft weniger verdienen, aus ganzen Branchen geekelt werden, häufiger Opfer von sexueller Gewalt werden etc?
Einige feminististische Theorien sind durchaus berechtigt, andere sind auch nur gut manipulierte Statistiken - wie in allen anderen statistisch erfassten Themen auch. Welche du jetzt selbst fuer Wahr nimmst und welche nicht ist am Ende auch egal. Auftragsforschung wie es in der Politik ueblich ist oder interessengeleitete Forschung mit manipulierten Datensaetzen sind da sicherlich auch drin. Wie ueberall eben. Damit will ich die Gueltigkeit nicht absprechen, sondern darauf hinweisen dass man trotz aller Statistiken und Forschungsergebnisse weiterhin seinen eigenen Augen trauen sollte.

Weiter gehts und ich glaub da kommen wir deinem Beissreflex schon naeher: Gehaltsunterschiede, mobbing und sexuelle Gewalt. Gehaltsunterschiede gibts. Da braucht man nicht diskutieren. Die Frage ist jedoch, ob man, wenn man Gleichheit herstellen will die Gehaelter der Maenner senkt oder die Gehaelter der Frauen anhebt. Und wie man gegen systematische Diskriminierung vorgeht, wenn z.B. die Entgeltgruppen nicht gleichberechtigt verteilt werden.
Mobbing - ist ein Thema das ist warscheinlich so alt wie Prostitution. Sofern du das nicht faelschlicherweise als Synonym fuer Geschlechterdiskriminierung verwendest ist das ein sensibles Thema, wo man das Vorgehen nicht pauschalisieren kann und wo die Loesungsansaetze stark von handelnden Personen abhaengen.
Und zuletzt: Sexuelle Gewalt. Das ist ein Thema, welches beide Geschlechter betrifft. Das eine sicher mehr als das andere, aber es betrifft beide. Da steh ich zu meiner Ausfuehrung von den letzten Seiten: Im eindeutigen Fall ists nach StGB geregelt, in weniger schweren Fallen ists ggf. Belaestigung oder Noetigung, auch das ist nach StGB geregelt, und ein Anquatschen und sich nen Korb holen und dann die Klappe halten ist wohl in keinem Fall etwas, dass man unter sexuelle Gewalt oder die anderen beiden Kategorien fassen kann.

Und um nochmal auf deine Theorien und Forschungsergebnisse einzugehen. Ich halte einiges von dem, was in der Genderforschung entwickelt wird und auch einiges was in der Feminismusforschung entwickelt wird fuer uebertrieben, gesellschaftlich nicht anwendbar, bevormundend, maennerfeindlich und in Extremformen evtl sogar soziopathisch. Was nicht heisst, dass ich Gleichberechtigungsgedanken ablehne, ganz im Gegenteil. Ich verwehre mich aber dagegen mir selbst Regeln aufzuerlegen, welche ich gesamtgesellschaftlich fuer kontraproduktiv halte. Wie ich auch vorher schon mal ausgefuehrt habe finde ich das Ansprechen in der Allgemeinheit (wieder im Gegensatz zu gesellschaftlich geschlossenen Gruppen) fuer nicht verweflich oder anstoessig, sondern stoere ich eher an Oberflaechlichkeiten udn gesellschaftlichen Geschmacklosigkeiten wie Tinder und anderen Fick apps. Unser Alltag wird nun mal digitaler und dadurch in der Allgemeinheit individueller, waehrend der Mensch gleichzeitig sozial verarmt, nach aussen introvertiert wird, aber sich gleichzeitig nach sozialer Interaktion sehnt (oder warum sonst hangen alle an ihren Handys in Chat Apps?).
Und weil das so ist, kann ich an einem Gespraechsangebot an ein gegenueber nichts verwerfliches sehen. Es ist vieleicht kein gesellschaftliches Massenphaenomen wildfremde anzuquatschen und daher ggf. erstmal irritierend, aber sicher kein Vergewaltigungsversuch oder anderes gesellschaftlich aechtenswertes Verhalten, sofern man sich bei einer negativen Reaktion zurueckhaelt.

Wenn ich eine Rueckmeldung bekomme, dass Konversation nicht erwuenscht ist, dann ist das okay. Nach meiner Wunschvorstellung wie ich mir gesellschaftliches miteinander wuensche ist das deutlich naeher als das alle auf ihre Handys starren und in Tinder nach dem naechsten Fick suchen und Blickkontakt und Gespraeche nur noch durch Zufall im Alltag entstehen, weil alle an ihren Handys kleben. Das setzt allerdings vorraus, es fuer das Ansprechen selbst einige hier angesprochenen Punkte eingehalten werden.
 
Ich halte einiges von dem, was in der Genderforschung entwickelt wird und auch einiges was in der Feminismusforschung entwickelt wird fuer uebertrieben, gesellschaftlich nicht anwendbar, bevormundend, maennerfeindlich und in Extremformen evtl sogar soziopathisch.
Ok, dem kann ich zwar nicht zustimmen, aber damit sind die Grenzen abgesteckt.

Was nicht heisst, dass ich Gleichberechtigungsgedanken ablehne, ganz im Gegenteil.
Damit lässt es sich arbeiten; ein guter Ausgangspunkt, für das, worauf ich schon seit x-Postings aufmerksam machen will.

Nochmal, ums eindeutig zu machen: Ich habe nirgends geschrieben, dass ich das Ansprechen von Frauen für verwerflich halte und verbieten möchte, ganz im Gegenteil.

Was ich geschrieben habe, lässt sich grob in zwei Punkten abhandeln:
1. Kontaktaufnahme, nur wenn es erwünscht ist. In der Praxis wäre dass z. Bsp. durch Blickkontakt machbar.

Und hier liegt die Krux

2. Bereits der Blickkontakt kann von der Frau als Belastung wahrgenommen werden (z. Bsp. dunkle Haltestelle). Darum ist der Kontext EXTREM wichtig!

Und um eben nicht ins Fettnäpfchen zu treten, sollte Mann sich einmal damit beschäftigen, welchen (teilweise extremen) Situationen Frauen ausgesetzt sind ... und nicht gleich von Anfang an leugnen, dass es so was nicht gibt.
 
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Das hängt wohl davon ab, was man selbst für ein Typ Mensch ist und was der/die andere für ein Typ Mensch ist. Und es ist (wie mir Freundinnen öfter schon erklärt haben, also nicht nur meine persönliche Erfahrung) stark kontextbezogen. Wo ist man grade (Straße/Café/Club/WG-Party)? Was ist im Rahmen des Möglichen? Hat man Zeit/Lust sich darauf einzulassen?

Ich kann mir zB vorstellen dass auch weniger attraktive Menschen eine Chance haben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In einer Bar zB kann man sich auf nen Getränk einladen lassen. Manche machen das gern, manche wollen nur kostenlos was absahnen, andere lehnen dankend ab - die einen wollen aber nur von attraktiven Menschen gefragt werden, die anderen nehmen was kommt. Hier wäre die Rahmenbedingung, dass man eh zum Trinken da ist, also ist die Hemmschwelle niedriger. An der Haltestelle wäre das unwahrscheinlicher und wenns grad richtig heißt ist, hat vllt nicht jeder Lust auf nen schwarzen, heißen Kaffee und Bier mitten am Tag ist auch Typsache (aber umso cooler wenns dann doch gemacht wird).

Doppelte Standards gibts aber sicher genug. Ich glaube vieles entscheidet man auch unterbewusst und auf einer biochemischen Ebene. Weil Wahrnehmung beruht ja auf der Interpretation der tatsächlich gesendeten Signale.
Kann man zB beobachten (auch sehr interessant) wenn Frauen ihre Pille nicht nehmen oder ihre Tage haben. Man nimmt die einfach anders wahr. Jeder Mensch wirkt aber auch grundsätzlich auf jeden anderen Menschen unterschiedlich. Ein Freund liebt seine Freundin über alles und findet sie unglaublich heiß. Mein Typ ist sie überhaupt nicht. Dabei haben wir teilweise einen ähnlichen Geschmack. Aber genau das ist es ja: Wahrnehmung ist oft im Wandel und abhängig von Botenstoffen, aber auch vom Verhalten und was generell aus dem Mund quillt.

Insofern kann eine unattraktive erstmalige Begegnung sich in wenigen Minuten als etwas Positives heraus stellen - wiederum abhängig von Rahmenbedingungen aber eben auch von so ziemlich allem, was genau in jenem Moment unsere Wahrnehmung beeinflusst.


Nebenbei gesagt bzgl "sich auf etwas einlassen" / "Einladung annehmen": da entsteht ja auch eine Abhängigkeitssituation, dh man nimmt eine Einladung an und im Gegenzug verbringt man Zeit mit dem Einladenden. Sehr interessant, was du unterbewusst getriggert wird und wie unterschiedliche Menschen das dann wahrnehmen. Menschliche Psyche, unglaublich spannend.

Und jetzt bitte noch mal ne Bedienungsanleitung um den Doppelstandard auf seiner Seite zu haben? Oder sagst du einfach, dass es Zufall ist welchen Hormonspiegel man selbst und das Gegenueber grade hat? Ich meine - jeder hat irgendwo sein Beuteschema fuer eine(n) potenzielle(n) Lebensabschnittsgefaehrtin/en. Ich stelle fuer mich fest, dass verbale Interaktion fuer mich einen hohen Stellenwert hat und das ich auf eine normale Statur stehe. Sagen wir mal schlank. Und trotzdem frage ich mich fuer mich selber, wo und wann ich die Grenze ziehe zwischen lass laufen, mal schauen was geht oder Freunde ja, aber sicher keine Lebensabschnittsgefahertin.

Und um eben nicht ins Fettnäpfchen zu treten, sollte Mann sich einmal damit beschäftigen, welchen (teilweise extremen) Situationen Frauen ausgesetzt sind.
Leuten ohne Scham, ohne Gerechtigkeitsgefuehl, ohne Verstand, ohne Gewalthemmschwelle, ohne Gesellschaftstauglichkeit. Kurzum: Arschloechern oder Arschloecherinnen.
Das alles ist jedoch kein Grund die Menschheit(m/w) unter Generalverdacht zu stellen und repressive gesellschaftliche Regeln aufgrund von Fehlverhalten von Minderheiten aufzustellen. Es gilt immernoch die Unschuldsvermutung und das soll meinesachtens auch so bleiben.

Und es waere sehr nett wenn du dienen Oberlehrertonfall ablegen koenntest. Ich brauch mich von dir nicht bestaetigen lassen ob meine Ansichten gut oder schlecht sind. Meine Ansichten und die jedes anderen sind solange okay, bis sie erwiesen nicht okay sind, siehe Unschuldsvermutung.

Und wenn hier Ansichten auftauchen, welche nicht Gesellschaftsfaehig sind ist das ein Fall fuer das Moderatorenteam und eine Reaktion des Betreibers und/oder seiner ehrenamtlichen Vertreter.
 
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Um mal gaaaaanz kurz die Grundsatzdebatte zu unterbrechen und hoffentlich nicht zu feministisch oder machohaft zu sein....
Ich fühle mich einsam und würde mir nach fast einem Jahr so langsam eine Frau an meiner Seite wünschen.
 
Ein Anfang, mehr aber auch nicht. Wäre interessant, was herauskommen würde, wenn er nicht nur eine Frage zwischen Tür und Angel stellt.

Welche Beispiele? Und du hast selbst geschrieben, das du die Einstellungen deines Bekanntenkreis nur vermutest, nicht das du explizit nachgefragt hast. Leachim hat eine kurze Frage zwischen Tür und Angel gestellt, und weiter?

Und wer hat gesagt, dass das nur eine kurze Frage zwischen Tür und Angel war?

Ich und meine Freundin haben schon die letzten Tage über das Thema privat geredet und unsere Ansichten ausgetauscht. Heute wollte sie sich selbst einmal zu Wort melden (von sich aus), da sie das Thema selbst übertrieben behandelt findet.


Keiner bestreitet, dass es eine unterschiedliche Behandlung zwischen Frau und Mann gibt, von daher sind wir schon gleichauf alle (so denke ich), allerdings sind die Extremen, in die hier gezogen werden, für mich einfach nicht verhältnismäßig, spiegelt nach meiner Erfahrung (und der meiner Freundin) nicht die Realität wieder.
 
Und das kommt dir nicht spanisch vor?
Fragst du dich nie warum das so ist bzw was die Ursache davon ist?
Wie die Aasgeier stürzen sie sich auf jedes Stück, dass ich von mir preisgebe :d

Nein, kommt mir nicht spanisch vor, weil ich nicht gesucht habe.

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Keiner bestreitet, dass es eine unterschiedliche Behandlung zwischen Frau und Mann gibt, von daher sind wir schon gleichauf alle (so denke ich), allerdings sind die Extremen, in die hier gezogen werden, für mich einfach nicht verhältnismäßig, spiegelt nach meiner Erfahrung (und der meiner Freundin) nicht die Realität wieder.
Aber es widerspricht auch nicht der Realität. Ich habe da viele, sehr viele Facetten kennengelernt.
 
Auch :(
Aber mal sehen, was die Zukunft bringt :)

die 3 am Rücken tut nicht weh...
Bei mir wars dieses Jahr eher wie ne Befreiung und ein Neustart...

Und ehrlich gesagt, es läuft besser den je. 2014 war für mich persönlich das Uberjahr und nun hab ich richtig Lust nach mehr.
Die QuarterLife-Crisis aka Endzwanziger Krise ist überwunden, der Kompass ist ausgerichtet, der Sport hält mich Fit und macht mich glücklich.

.think positive!
 
Ich habe meiner Freundin diese Diskussion hier gezeigt und siet hat mal ihre Ansicht dazu selbst formuliert. Damit kommt auch etwas weiblicher Einfluss mal ins Thema. Ich zitiere sie:

"Frauen sind auch nur Menschen, von daher kann mit ihnen reden und sie auch ansprechen, wie jeden anderen auch. Nur weil wir da unten nichts zu baumeln haben, sind wir nicht gleich komplett andere Wesen.
Außerdem denke ich, dass es nicht nur mir so geht, dass ich den Gedanken, als etwas Andersartiges behandelt zu werden, nicht so toll finde.
Zudem sollte so gut wie jede Frau dazu in der Lage sein, so ein Gespräch abzublocken, wenn sie es nicht will. Eben einfach *nein* zu sagen. Sicherlich wird man auch mal angequatscht und fühlt sich in dem Moment auch genervt, meine Erfahrung ist aber, dass man sich im Nachhinein eher darüber lustig macht oder es einfach vergisst. Außerdem kann ich solche Erfahrungen wie in dem Video nicht bestätigen. Solange man nicht unbedingt halbnackt durch die Straßen rennt, sollte das in diesem Ausmaß nicht die Regel sein.
Zu der Sache mit dem Protokoll (Notiz: das kam von nurso). Wir sind doch keine Computer, die tatsächlich Protokolle benötigen, um miteinander in Kontakt zu treten. Der Mensch hat dazu die Sprache entwickelt, und wenn man nunmal ein Zeichen geben möchte, dass man Kontakt will, dann spricht man eben denjenigen an. Wenn derjenige das nicht möchte, dann sagt er eben *nein* und das war sein *Zeichen*. Mehr benötigt es da eigentlich nicht."

:bigok: Dafür

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Die Ausgangslage war ja das Thema "Ansprechen" und "Angesprochen werden".

Zum einen halte ich das Video für ziemlichen Mist. Ich hab schon kürzere Videos geschnitten und was man allein durch Schnitt erreichen kann, ist der Wahnsinn. Dazu kommt: Das Video ist in NYC gedreht. Wenn ich mir allein die in Europa gängigen Umgangsformen zwischen Männlein und Weiblein ansehe, dann ist es doch eine Farce auf die andere Seite des Atlantiks zu sehen um die Umgangsformen HIER zu bewerten. Allein die 2 Wochen Spanien letztens, waren in der Hinsicht ein kulturelles Erlebnis: Das Verhältnis ist VIEL entspannter, obwohl im Schnitt mehr Haut zu sehen ist (war zu erwarten ;)), man schwätzt, macht Smalltalk und geht dann wieder seiner Wege. Der Umgang ist LOCKER, und keineswegs so Verkrampft bis Aggressiv wie hierzulande teilweise. Da kann ich mir gut vorstellen dass sich die ein- oder andere Zeitgenossin belästigt fühlt.

Wir hatten mal im Freundeskreis ne Diskussion darüber, wenn man spätabends/nachts heimfährt, aus dem Bus aussteigt und n Mädel in die gleiche Richtung geht. Ein Freund von mir meinte er würde sich verpflichtet fühlen auf sie "aufzupassen" dass niemand sie überfällt. Eine Freundin meinte dann dazu, dass es klar ist, dass Frau Angst bekommt wenn er hinter ihr läuft, immerhin ist dann ER der potentielle Aggressor, der sie möglicherweise verfolgt. Also sollte er vor ihr laufen, damit sie ihn im Auge hat, und wenn sie dann um Hilfe schreit könnte er immer noch zurücklaufen und helfen.
Mal davon abgesehen, dass der Überfall auf der Straße die absolute Ausnahme ist, die überwältigende Mehrzahl der Sexualdelikte wird im familiären Umfeld oder in einem Vertrauensverhältnis begangen. Deswegen ist auch die Hemmnis der Opfer so groß, darüber zu sprechen. Mitunter wird den Opfern aus dem familiären Umfeld Hilfe verweigert oder aktiv vertuscht, so dass die Täter (zu denen dann ein gutes Verhältnis bestand) nicht alles verlieren. Und dann munter weitermachen können.

Hier wird öfters mal auf Kleidung als "Symbol" oder Signal hingewiesen. Hab' ich auch selbst verwendet. Wenn man darüber redet ist es ja das: "Sie zieht sich so an also will sie das...". Und das ist bekanntlich ziemlicher Blödsinn. Ja es ist ein Signal. Aber nicht unbedingt eins "die ganze Welt soll mich ansprechen". Es ist oft genug eine Fassade, eine Verkleidung. Auf mich wirken solche Menschen unnatürlich und unattraktiv.
Da wird oft genug versucht, durch attraktive Kleidung das Selbstbewusstsein zu steigern. Wenn das allerdings zu erfolgreich ist, und dann quasi das Feedback kommt, aber nicht auf gleiche innere Einstellung trifft gibt's Konflikte in der Kommunikation. Das ist die gleiche Argumentation wie in meinem letzten Posting: Das Signal was ausgesendet wird wird nicht nur im Spiegel zu einem selbst reflektiert ("ich fühle mich unattraktiv" => "ich seh doch gut aus!") sondern auch in die Welt gesendet ("ich seh gut aus"), und sorgt dann für ein positives Auftreten, was dann am Ende unangenehm ist weil die Innenwahrnehmung nicht dazu passt. Ansprechen wäre die nächste Stufe. Das gilt für Männlein wie Weiblein.
Dementsprechend ist die moderne Variante für Bewerbungsgespräche: "Mach dich schick...aber bleib Authentisch".

Meine ganz ernüchternde Beobachtung: Auch nach über einem halben Jahrhundert des Feminismus ist es so, dass die Männchen Ausschau nach den gesündesten Weibchen halten und um diese balzen, und die Weibchen dann aus den Männchen auswählen. In Einzelfällen mag es anders sein, aber das sind auch nur die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
 
Bei mir sinds 8 Monate. Die Beziehung hat meinen Umzug ins Ausland nicht überlebt, auch wenn ich ab Februar wieder in der alten Region bin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber es widerspricht auch nicht der Realität. Ich habe da viele, sehr viele Facetten kennengelernt.

Hast du denn schon als Frau gelebt, dass du das so gut kennengelernt hast?


Irgendwie führt das Ganze die Diskussion doch nun ins Nirvana. Du stellst Behauptungen auf, stellst sie als Fakten dar, jemand anderes widersprecht dem mit seiner Erfahrung aus dem Leben, sogar direkte Erfahrung von betroffener Personengruppe, aber letztlich argumentierst du am Ende (mit anderen Worten) damit, dass das ja "nur" die Erfahrung desjenigen sei, wo du aber selbst nicht anders darstehst. Zu was soll das dann letztlich führen, wenn du Fakten aufstellst, dem Andere widersprechen können und du am Ende nur ausweichst? Dass du im Grundkern nicht Unrecht hast, hat ja nun so gut wie jeder selbst so bestätigt, nur wird größtenteils deine Radikalität und in Extreme ziehen nicht anerkannt. Ich kann das ehrlich gesagt nicht nachvollziehen und das führt die Diskussion für mich eigentlich gegen eine Wand. Daher verkrümel ich mich nun wieder auf die Couch zu meiner Freundin :d
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Leachim
Die Fakten sind, DAS es so was gibt, und das es manche stärker davon betroffen sind als andere. Widerspruch finde ich keinen in ihrer Aussage; nur eben, dass sie es Gott sei Dank noch nicht bewusst erlebt hat.

Zu was soll das dann letztlich führen, wenn du Fakten aufstellst, dem Andere widersprechen können und du am Ende nur ausweichst?
Zitat, bitte.
 
Alle die solo sind gerade und traurig sein sollten darüber:
Nicht sich verrückt machen. Wenn es dann wieder passiert wird die Freude aufgrund der Gegensätze um so intensiver
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@Leachim, grüß mir mal Deine Freundin.
Freut mich wenn Sie sich einbringt :)



Ich fühle mich einsam und würde mir nach fast einem Jahr so langsam eine Frau an meiner Seite wünschen

Was machst Du um Chancen auf ein mögliches Treffen zu bekommen?



@rob, aktuell noch alles gut mit Deiner Fernbeziehung?
Seht Ihr euch als und düst Du zu ihr mit dem Flieger?



jo, das ist es das einem oben hält wenn´s gerade nicht so gut geht, genau
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@B.XP, klasse Beispiel aus dem Freundeskreis :)
Ist schon Wahnsinn was für Kopfkinos gebrütet werden :fresse2:
 
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