[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Also Informatiker arbeitslos ist schon ne harte Nummer, uns wurden immer Statistiken gezeigt das irgendwie 80% der Informatiker innerhalb der ersten 3 (oder 5? bin mir nicht mehr sicher) Monate nen Job finden...
 
Ja ist bei mir ja auch nicht lange her, das Problem besteht darin das die mindestens 3 Jahre Berufserfahrung möchten.
2 Jahre Werkstudent als Programmierer habe ich schon in der Tasche aber die Leute sind trotzdem skeptisch
 
In welche Richtung solls denn gehen? Im Bereich Softwareentwicklung und Beratung können wir immer gute Leute brauchen :)
 
Die Firma mit der Raute aus Neckarsulm stellt eigentlich immer ein. Ich hab da auch meine ersten Berufserfahrungen gesammelt.
Gut, zahlen tun die schlecht, aber besser als das Amt und viel besser als Nicht-Das-Amt.
 
In welche Richtung solls denn gehen? Im Bereich Softwareentwicklung und Beratung können wir immer gute Leute brauchen :)

Es soll in den Bereich der Softwareentwicklung gehen, finde es halt sehr interessant und immer wieder neue Herausforderungen. Neues lernen und neues lösen.
Die freie Zeit die ich habe investiere ich gerade in die Entwicklung und des erlernen von Sprachen mit denen ich mich nicht viel auskenne.

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Die Firma mit der Raute aus Neckarsulm stellt eigentlich immer ein. Ich hab da auch meine ersten Berufserfahrungen gesammelt.
Gut, zahlen tun die schlecht, aber besser als das Amt und viel besser als Nicht-Das-Amt.

Ich hatte Vorstellungsgespräche bei Daimler ITR, habe auch dort als Werkstudent gearbeitet. Einer Softwareentwicklungsfirma und am 17.12 habe ich ein Termin zum Junior Consultant bei Lidl in Neckarsulm
 
Noch besser.
Bei Lidl musst du dir halt bewusst sein, dass sie die Gehälter nicht aus Nächstenliebe zahlen. Aber da hast du dich bestimmt schon selber schlau gemacht. Was nicht heisst, dass es dort überall ein Haifischbecken sein muss. Ich würde wohl eher zu Daimler tendieren, aber eher weil halt ein guter Teil meiner Familie da war und mir vom Unternehmen immer viel gutes erzählt wurde. Was natürlich nicht heisst das es immer noch so ist.

Beim Lidl musst du btw noch einplanen jeden Tag selber zu fahren, was beim morgentlichen Stau am Weinsberger Kreuz gehörig nervt. Daimler, je nachdem wo, könntest du ja evtl S-Bahn nutzen.
 
Es soll in den Bereich der Softwareentwicklung gehen, finde es halt sehr interessant und immer wieder neue Herausforderungen. Neues lernen und neues lösen.
Die freie Zeit die ich habe investiere ich gerade in die Entwicklung und des erlernen von Sprachen mit denen ich mich nicht viel auskenne.

Richtig so, man kann nie genug lernen :bigok:
 
Ja Daimler ist so eine Sache, ist in Böblingen Hulb und die Hinfahrt wird dann mit dem Auto gemacht falls es dazu kommen sollte. Die Bahn ist genauso teuer wie Auto und mit Verspätungen :)

Bei Lidl ist es klar das die mehr wollen, ist mir aber egal sobald ich lernen und die Sachen die ich machen soll beherrsche. Habe schon beim Daimler 15 Stunden am Stück schaffen müssen damit die Software fertig ist.
Kam aber eine Woche später ein Brief mit dem Inhalt das ich nur max 10 Stunden arbeiten darf. Danach wurde halt nach 10 Stunden abgestempelt.

Ich habe keine Probleme lange zu arbeiten, ich liebe es zu arbeiten
 
Das ist solange so, bis man ein 'leben' kriegt....

Oder nen Burnout mit 25. viel Erfolg.

@topic: bei mir bleibt die letzte Zeit 0 komma nix über, dank dem Haus :/
 
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Das ist solange so, bis man ein 'leben' kriegt....

Oder nen Burnout mit 25. viel Erfolg.

burnout bekommt man eher wenn man nicht zuviel arbeitet sondern zuviel stress hat oder ständig steine in den weg gelegt bekommt. zum einen soll man frei arbeiten und selbst entscheiden, dann wiederrum darf kommen aber superwichtige informationen nicht bei einen an, man verbringt wochen damit bis dann der chef das sieht und fragt wieso man das nicht so und so gemacht hat. und das nahezu jedesmal :) oder bei meiner partnerin die eigentlich wie eine selbstständige arbeitet, aber ständig steine in den weg gelegt bekommt die eigentlich niemanden interessieren. meistens trifft es da auch eher die niedrig quailifizierten, weil die leute mit mehr knete da einfach die besseren möglichkeiten haben das zu kompensieren. wenn ich 40stunden stress auf der arbeit habe, ich völlig fertig bin und zum feierabend kann ich mir nichtmal ein bier leisten und zuhause sitzt die alte die mich vollheult wieso ich mir ein brot auf der arbeit geschmiert habe wegen geldmangel, ist es auch kein wunder wenn man irgendwann abdreht. macht einen die arbeit fertig sollte es privat wenigstens gut zugehen, und da ist geld der erste indikator neben der partnerschaft.
meine arbeit macht mich manchmal auch fertig, dann freue ich mich aber auf meinen pünktlichen feierabend und mein schönes auto, mit den ich gerne fahre. und das zuhause unsere neue bude auf mich wartet und das ich wenn ich bock habe einfach das und jenes kaufe. geld macht halt doch glücklich :)
 
Abgesehen davon, dass ich Burn-Out allenfalls für eine Modeerkrankung halte, ist es falsch, dass es vorwiegend geringer Qualifizierte betrifft.
Soweit mir bisher bekannt ist BO vor allem ein Thema bei höher qualifizierten Arbeitskräften und in Führungsebenen. Gerade in Sandwich-Positionen wo man einerseits von oben Druck bekommt und nach Unten eine Verantwortung hat ist Burn-Out sehr "beliebt" bzw. häufig anzutreffen.
Niedriger qualifizierte Personen in Jobs ohne Verantwortung gehen nach ihren 40h Wochendienst nach Hause und setzen sich an ihre Playstation oder machen was anderes in ihrer Freizeit. Wobei 40h noch nichtmal so viel ist dass es Burn-Out-verdächtig wäre.
Führungskräfte oder Selbstständige machen auch locker ihre 70h pro Woche oder mehr und können die Verantwortung nicht bei Feierabend abgeben. Die machen sich häufig auch zuhause noch Gedanken und sind rund um die Uhr erreichbar - DA ist das Problem.
 
Abgesehen davon, dass ich Burn-Out allenfalls für eine Modeerkrankung halte [...]

Ja nee, is klar. Diabetes, HIV und Krebs sind auch Modeerkrankungen, die gab es früher auch nicht. Achso, diese ominösen Atome, Schallwellen usw... alles Modebegriffe aus der sogenannten Wissenschaft, oder hat die schonmal jemand live und echt gesehen?

Merkst selber, ne?
 
Diabetes, HIV und Krebs hats auch früher gegeben. Wurde nur nicht erkannt und nicht kommuniziert.

Burn-Out ist so eine typische "Krankheit" die immer häufiger auftritt je öfter und ausgiebiger das Thema in den Medien diskutiert wird.
 
Weil ja auch der druck und die verantwortung noch mit früher vergleichbar sind ..

Gesendet von meinem GT-I9195 mit der Hardwareluxx App
 
@User6990

Darauf tippe ich auch.

@DipZet

Klar sind sie das. Es ist vll mehr geworden in der heutigen Zeit, aber 80h-Jobs, Sandwich-Positionen und Selbstständige gab es auch früher schon.

@TurboCharged

Wofür soll das Argument taugen? Ich kenne viele die Selbstständig sind und auch Leute die wirklich in ihrem Job viel zu tun haben und jeden Tag inkl. Samstags > 12h unterwegs sind - von denen jammert keiner.


Es gibt einfach keine sachliche und eindeutige Diagnose. Jeder der sich überfordert fühlt denkt er hätte Burn-Out. Jeder dem sein Job keinen Spaß mehr macht und der sich täglich zur Arbeit "zwingt" denkt er hätte Burn-Out. Jeder der mit übertragener Verantwortung nicht umgehen kann hat "Burn-Out".
Das mutiert zur Universalentschuldigung für persönliches Unvermögen und mangelnde Kompetenz im Umgang mit der Situation..
 
Zuletzt bearbeitet:
Wurde nur nicht erkannt und nicht kommuniziert.
Na sach bloß. Und beim Burn-Out oder anderen nicht sichtbaren Erkrankungen ist das nicht der Fall oder was? Burn-Out tritt nicht immer häufiger auf, aber es wird immer weniger totgeschwiegen, weil es gesellschaftlich langsam möglich ist, zuzugeben, dass man ein ernsthaftes Problem hat, ohne als Schwächling/Depp/whatever dazustehen.
 
@TurboCharged

Wofür soll das Argument taugen? Ich kenne viele die Selbstständig sind und auch Leute die wirklich in ihrem Job viel zu tun haben und jeden Tag inkl. Samstags > 12h unterwegs sind - von denen jammert keiner.

Es gibt einfach keine sachliche und eindeutige Diagnose. Jeder der sich überfordert fühlt denkt er hätte Burn-Out. Jeder dem sein Job keinen Spaß mehr macht und der sich täglich zur Arbeit "zwingt" denkt er hätte Burn-Out. Jeder der mit übertragener Verantwortung nicht umgehen kann hat "Burn-Out".
Das mutiert zur Universalentschuldigung für persönliches Unvermögen und mangelnde Kompetenz im Umgang mit der Situation..

Ja, ist in Ordnung, dann halte es mal für eine "Modekrankheit".

Für nicht allzuviele psychische Erkrankungen gibt es eine sachliche und eindeutige Diagnose und diese Erkrankungen gibt es trotzdem.

Na sach bloß. Und beim Burn-Out oder anderen nicht sichtbaren Erkrankungen ist das nicht der Fall oder was? Burn-Out tritt nicht immer häufiger auf, aber es wird immer weniger totgeschwiegen, weil es gesellschaftlich langsam möglich ist, zuzugeben, dass man ein ernsthaftes Problem hat, ohne als Schwächling/Depp/whatever dazustehen.

Nach der Aussage von Hardwarekäufer ist es nur, ich zitiere:

persönliches Unvermögen und mangelnde Kompetenz im Umgang mit der Situation..
 
Zuletzt bearbeitet:
@User6990

Darauf tippe ich auch.

@DipZet

Klar sind sie das. Es ist vll mehr geworden in der heutigen Zeit, aber 80h-Jobs, Sandwich-Positionen und Selbstständige gab es auch früher schon.

@TurboCharged

Wofür soll das Argument taugen? Ich kenne viele die Selbstständig sind und auch Leute die wirklich in ihrem Job viel zu tun haben und jeden Tag inkl. Samstags > 12h unterwegs sind - von denen jammert keiner.


Es gibt einfach keine sachliche und eindeutige Diagnose. Jeder der sich überfordert fühlt denkt er hätte Burn-Out. Jeder dem sein Job keinen Spaß mehr macht und der sich täglich zur Arbeit "zwingt" denkt er hätte Burn-Out. Jeder der mit übertragener Verantwortung nicht umgehen kann hat "Burn-Out".
Das mutiert zur Universalentschuldigung für persönliches Unvermögen und mangelnde Kompetenz im Umgang mit der Situation..

Du hast einfach mal keine ahnung.
Ne arbeitskollegin hielt mitten auf der AB an und ist ausm auto gestiegen, seither kriegt sie regelrechte panikattacken, sobald sie in ein auto steigen soll (arbeitet im aussendienst)
Das hat absolut nichts mit kein bock auf arbeit zu tun, sie ist nun wieder in eingliederung, nachdem sie 1jahr in behandkung war.
Das feld der potentiell betroffenen ist einfsch größer geworden,früher hatten "nur" die höheren personen den druck und co, heute wird doch selbst den kleinen leuten schon permanent druck gemacht, in folge dessen erleiden auch immer mehr personen an burnout

Gesendet von meinem GT-I9195 mit der Hardwareluxx App
 
Na wenigstens muss ich es nicht auch noch erklären...

Hardwarekäufer, lies dir doch bitte einfach mal halbwegs neutrale Artikel zum Thema Burnout durch (zum Einstieg reichen auch Artikel aus seriösen Tageszeitungen bzw. deren Onlineseiten wie Zeit.de, Süddeutsche.de etc.). Bonus: du kennst jemanden, der BurnOut hat (oder liest aus erster Hand "Erlebnisberichte").

BurnOut hat nichts mit der (von DIR so festgelegten) Schwierigkeit der Arbeit zu tun, auch nichts mit dem (von DIR so festgelegten) Anspruch und auch nichts mit der wöchentlichen Arbeitszeit zu tun. Das sind Faktoren, die den BurnOut beschleunigen können. Nicht mehr und nicht weniger.

Und sorry für den Ton, aber wenn man mal selber erleben darf was Burnout bedeutet, dann reagiert man allergisch auf solche stark herablassenden, mit ordentlich Unwissenheit und von oben herab (im Ton von "die jammern nur und arbeiten nicht richtig, Modeerscheinung weil denen sonst nix einfällt") geführten Diskussionen oder Kommentare.
 
Darauf wollte ich hinaus, physische Krankheiten als Gegenargument aufzuführen, wenn es um die Thematik Bournout geht halte ich für strikt falsch.

Burnout kann man sich einbilden / einreden, Aids nicht.

Gesendet von meinem LG-P880 mit der Hardwareluxx App
 
Jeder der mit übertragener Verantwortung nicht umgehen kann hat "Burn-Out".
Das mutiert zur Universalentschuldigung für persönliches Unvermögen und mangelnde Kompetenz im Umgang mit der Situation..

Junge du labberst so nen Bullshit! Dein Umgang mit der Situation beim Zugfahren ist auch mangelnde Kompetenz wenn man deine Posts im Keks Thread glauben darf!
Wenn du keine Ahnung hast, wie sich eine solche Erkrankung äußert und anfühlt, dann einfach mal die Klappe halten!

@user6990: Burnout redet man sich auch nicht ein!

Und überhaupt für so was haben wir nen eigenen Thread, das schweift wieder zu sehr ab hier!
 
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Natürlich gibt es Leute die sich sowas einreden, genauso gibt es sicher Leute die lügen und so tun als hätten sie Burn Out. Wäre töricht soetwas auszuschließen.

Gesendet von meinem LG-P880 mit der Hardwareluxx App
 
Vorweg: Da ich jemanden mit Burn-Out im Bekanntenkreis habe, bin ich mir durchaus bewusst, dass es das geben kann.
Aber: Die Grenze zwischen "Ich kann dies(en Job) aus psychischen Gründen nicht mehr machen" und "Mein Job macht mir keinen Spaß" "Mein Chef ist doof" und "Ich würd lieber den ganzen Tag zuhause sitzen und zocken" ist halt schwierig zu ziehen. Wo fängt denn Burn-Out an und wo hört es auf? Ich mein, klar, kann man bestimmt alles testen. Aber Aids kann ich eben nicht "faken" und ich glaube darauf wollte der Kollege oben hinaus.
 
Dafür gibt's qualifiziertes Personal, um diese Fälle auszusortieren. Solche Trittbrettfahrer gibt's natürlich auch, da habt ihr recht.
Trotzdem BTT, bitte!
 
burnout ist ähnlich wie depression (von vielen sogar als vorstufe zur depression gesehen) und diese kann man auch nicht "anfassen" (im gegensatz zu hiv). jedoch exestiert beides. und früher gab es auch burnout, die erkennung war halt nicht da bzw das outing. so hat man sich dann einfach erhängt oder mit der schrotflinte ins gesicht geschossen (so wie immer noch üblich in weniger "reichen" staaten, wie russland, kasachstan, china etc... habe einige bekannte die die typischen symptome zeigten, bevor sie sich eben das leben nahmen)
 
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