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Musste gut lachen.Habe den Beats Studio jetzt seit ca. 7 Monaten im normalen Gebrauch (im Studio und ab und zu mal unterwegs) und bin sehr pfleglich damit umgegangen. Nach ca. 4 Monaten rissen die Nähte der Ohrpolster auf (einer nach dem anderen). Und jetzt der Oberhammer: Nach ca. 6 1/2 Monaten ist der Bügel gebrochen!!! Einfach so! Billiges Plastik, sag ich da nur!
Also Finger weg von diesem teuren Schrott!!!
Übrigens der Klang ist auch nicht so berauschend. Habe ihn damals trotzdem gekauft, um zu checken wie meine Produktionen bei Konsumenten klingen.
Wie siehts eigentlich mit Ultrasone aus? Jemand Erfahrung mit denen?
Ich habe kürzlich das Vergnügen gehabt an einer Behringer UltraCurve Pro 2496 & SAC K 1000 Amp Kombo die AKG Kopfhörer K 1000, K601 und den Sennheiser HD800 zu testen. Linearisiert klingen sie alle nahezu identisch, es gibt lediglich bauartbedingt minimale Unterschiede. Der K 1000 hat immer noch die beste Bühne, der HD800 löst immer noch die Details ein Ideechen feiner auf und der K 601 ist in allem nicht ganz so gut. Der Aufpreis zum K 1000 oder HD800 ist mMn. jedoch nicht gerechtfertigt. Die klingen einfach nicht €1000 besser. Der UltraCurve macht da den deutlicher hörbaren Unterschied.
Die Hersteller kochen nur mit Wasser; die KH sind alle nur etwas anders abgestimmt. Das Empfinden, einen "besseren" Kopfhörer zu erleben, kommt eher vom etwas anderen Klang und dem höheren Preis. Man kann also ruhigen Gewissens auch zu einem günstigeren Kopfhörer greifen, sofern man die Möglichkeit hat, ihn entsprechend anzupassen.
Ich hab mir noch den Shure 1840 sowie die Sennheiser HD598 und HD700 rausgesucht, die ich wohl nächsten Monat ebenfalls an der Anlage testen werde. Das am besten verarbeitete Modell behalte ich, der Rest geht zurück. Vielleicht hält der Kram dann mal 5 bis 10 Jahre.

Wie machst du die Linearisierung der Kopfhörer? Hasst du ein Messkopf?
Einen Messkopf habe ich nicht, nur meinen eigenen. Mikrofon war das hier: Behringer ECM-8000 Messmikrofon.
Einfach zwischen Ohrmuschel und Polster des Kopfhörers geschoben und den Kopfhörer so gut es geht angedrückt, um die Lücke zwischen Kopf und Hörer zu schließen. War teilweise etwas schmerzhaft, das Ergebnis jedoch konnte überzeugen.
Werde mir aber auch noch das hier mitbestellen und ausprobieren: Soundman OKM II Classic/Studio Elektretmikrofone A3. Ich erwarte da allerdings kein großartig anderes Ergebnis.
Es ist wirklich schade wenn auf einem Konzert die Musik gut ist aber das Mastering scheisse.![]()
So ein Ausrüstung habe ich auch jedoch ist die linearisierung nicht ideal was du in dem Fall machst. Die ideale Zielkurve für eine möglichst neutrale Wiedergabe ist beim Kopfhörer nicht linear wie bei Lautsprecher. Man muss bedenken dass der Kopfhörer den Sound von eine reale Bühne nachbilden soll welche einen entsprechenden Abstand von der eigenen Kopf hat. Das Problem ist dass die Frequenzen die bei live Musik oder auch beim über Lautsprecher hören am Ohr ankommen von der Übertragungsfunktion des Kopfes und Körpers und des Ohrs stark verbogen werden. Diese Funktion wird in der Fachliteratur Head Related Transfer Function (HRTF) genannt. Die HRTF kann man folgendermaßen messen: Man kalibriert boxen auf einen sehr linearen Frequenzgang. Man stellt ein Kunstkopf auf und misst die Frequenzgang am Ohr von den sehr linear kalibrierten Boxen. Die gemessene Frequenzgang wird weit enfternt sein von Linear aber genau diese Frequenzgang willst du mit dem Kopfhörer nachbilden damit du den Eindruck bekommst dass die Musik von weiter enfternt kommt und nicht direkt ein paar cm von deine Ohren entfernt. Also für eine richtige Linearisierung müsstest du ein HRTF Kurve annähern und nicht eine lineare Kurve.
Für weiterführende Informationen ist das hier ein guter Artikel dazu innerfidelity

Der K712 ist sicher sehr gut, aber beste Wahl... da kommt es auf die persönliche Klangpräferenz an. Das der HE-400 im Bass schwach ist kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich hatte ihn und fand, dass er mit den genialsten Bass hatte, sehr sauber und präzise, ordentlich wumms, schnell - typisch Magnetostatisch. Der K712 klang da eher wie ein AKG K701 mit Bassmod. Ultrasone hab ich auch einige getestet und da gab es keinen den ich mochte. Übertriebener Bass, Mittenloch und sehr sehr schlimme übespitzte Höhen. Dagegen ist der Beyerpeak nichts.
Du machst mit dem K712 nichts falsch, jedoch würde ich bis 400€ wirklich den HE-400 und zumindest den HD 600/650 noch probehören.

Ich sollte mich vielleicht nachts nicht mehr mit technischem Kram beschäftigen
Den durch Wiedergabe per Kopfhörer fehlenden Körperschall simulieren. Ja klar, so erscheint mir das sinnvoll. Muß ich mal ins Handbuch schauen, ob ich einen gemessenen Frequenzgang auch als Zielkurve für spätere Einmessungen festlegen kann, oder ob ich die Zielkurve manuell festlegen muß.
