[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Zu Einstiegsgehältern für FiSis findet man übrigens im Netz eine Menge, auch separiert nach Betriebsgröße, Region usw.
 
sorry für OT, hat aber auch was mit Geld zu tun :p.
Hat sich jemand hier Gedanken über Festgeldkonto gemacht? Zinsatz über Inflationsrate wäre schon mal n Anfang :d.
 
Sind die mit Zinsen schon wieder soweit?

@domi666

Die Kunst ist, sie für sich selbst zahlen zu lassen :d

Wenn ein Mann seine Frau nur mit Geld überzeugen kann, läuft da was falsch.
 
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Was interessiert es den Arbeitgeber denn wieviel Geld ich am Ende bei rausbekomme? Das ändert ja nichts an seinen Kosten.
 
insgesamt sind es ca 700 Mitarbeiter, Landwirtschaft. puh kp , systembetreuer halt. region, ländlich.

Abgesehen von der Größe des Unternehmens ist kein Kriterium dabei, das ein sehr hohes Gehalt ermöglichen könnte.
Wirtschaftsprüfer, spezielles Fachgebiet, mitten in Frankfurt = Lottogewinn ;)
 
@ Domii666 verkauf dich auf keinen Fall zu günstig. Bei 12 Gehältern würde ich nichts unter 32k im Jahr nehmen. Könnte auf dem Land aber schwierig werden :(
Und sieh zu, dass du nicht viele Jahre im Support und Windowsbereich verbringst, das macht einen nur fertig^^
 
sorry für OT, hat aber auch was mit Geld zu tun :p.
Hat sich jemand hier Gedanken über Festgeldkonto gemacht? Zinsatz über Inflationsrate wäre schon mal n Anfang :d.

Wie lang soll die Anlage den sein? Bzw für was gedacht? Im Zweifel eine Rentenversicherung...
 
Auf der anderen Seite habe ich vorgestern bei einem Kunden in Bielefeld gesessen, der mir mehrfach erzählt hat, dass der Fachkräftemangel von dem alle erzählen, nun tatsächlich dort um sich greift.
Ist halt ein zweischneidiges Schwert.
 
Ich persönlich halte den "Fachkräftemangel" für einen völligen Bullshit.

Beispiel: Mein derzeitiger Arbeitgeber hat 15 (!!!) Stellen offen im Bereich Embedded-Entwicklung, also C/C++ und Mikrocontroller und AUTOSAR und so was alles. Diese 15 Stellen sind seit über einem Jahr offen. Das Problem ist, dass der Markt sich schon seit Jahren wandelt, kein Schwein macht mehr "echte Programmiersprachen", nur Java, C# und den sonstigen Schwachsinn, aber C/C++ ist Mangelware. Sprich die BA/FH/Uni Abgänger kann man abhacken, das können sie nicht und werden es so schnell nicht können. Dann gibt es welche, die schon seit 10-20 Jahren in dem Bereich arbeiten, aber ihre Gehaltsvorstellungen sind jenseits von gut und böse. Wir hatten öfters mal Gehaltsvorstellungen im sechs stelligen Bereich gehöre, da hört der Spaß nun wirklich auf. Die Leute sind vorhanden, aber ihre Vorstellungen sind völlig realitätsfremd.
 
Spezialisten mit 10-20 Jahre Erfahrungen kosten nunmal mehr als Berufseinsteiger. Da dürfen die meines Erachtens durchaus 6-stellige Jahreslöhne fordern. Oder die Firmen investieren halt in Absolventen, damit die auch C/C++ auf dem Niveau können. Am Ende wird das ähnlich viel Kosten.

edit: Warum sucht man eigentlich, wenn man einen Programmierer braucht, jemand der von der Uni/FH/... kommt? Dafür gibt es doch ne Ausbildung.
 
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edit: Warum sucht man eigentlich, wenn man einen Programmierer braucht, jemand der von der Uni/FH/... kommt? Dafür gibt es doch ne Ausbildung.


Hab vorher in einem Unternehmen gearbeitet wo der Großteil der Entwickler angelernte Entwickler waren (sprich vom Anfang der 90er Jahre) und der andere Teil Anwendungsentwickler. Ein Paar davon waren studierte Informatiker.

Mein jetziges Unternehmen setzt nur auf studierte Softwareentwickler und der Unterschied in Sachen Qualität, Problemlösungskompetenz, Fremdsprachenkompetenz etc. ist einfach riesig. Was man an der Uni/FH in Sachen Softwareentwicklung/ Software Engineering, Projektarbeit, Softwaretesting, Datenbanken lernt ist dem was man in einer Ausbildung lernt einfach um ein vielfaches überlegen.

Ich hab übrigens Ausbildung und Studium. Klar gibt es auch Top Anwendungsentwickler aber ganz ehrlich - denen würd' ich empfehlen noch ein Studium dran zu hängen, allein des Geldes wegen schon.
 
Ich persönlich halte den "Fachkräftemangel" für einen völligen Bullshit.

Beispiel: Mein derzeitiger Arbeitgeber hat 15 (!!!) Stellen offen im Bereich Embedded-Entwicklung, also C/C++ und Mikrocontroller und AUTOSAR und so was alles. Diese 15 Stellen sind seit über einem Jahr offen. Das Problem ist, dass der Markt sich schon seit Jahren wandelt, kein Schwein macht mehr "echte Programmiersprachen", nur Java, C# und den sonstigen Schwachsinn, aber C/C++ ist Mangelware. Sprich die BA/FH/Uni Abgänger kann man abhacken, das können sie nicht und werden es so schnell nicht können. Dann gibt es welche, die schon seit 10-20 Jahren in dem Bereich arbeiten, aber ihre Gehaltsvorstellungen sind jenseits von gut und böse. Wir hatten öfters mal Gehaltsvorstellungen im sechs stelligen Bereich gehöre, da hört der Spaß nun wirklich auf. Die Leute sind vorhanden, aber ihre Vorstellungen sind völlig realitätsfremd.

das ist nicht realitätsfremd sondern einfach Angebot und Nachfrage. Die finden schon Stellen bzw. haben schon eine wo sie das Geld bezahlt bekommen.
 
Hab vorher in einem Unternehmen gearbeitet wo der Großteil der Entwickler angelernte Entwickler waren (sprich vom Anfang der 90er Jahre) und der andere Teil Anwendungsentwickler. Ein Paar davon waren studierte Informatiker.

Mein jetziges Unternehmen setzt nur auf studierte Softwareentwickler und der Unterschied in Sachen Qualität, Problemlösungskompetenz, Fremdsprachenkompetenz etc. ist einfach riesig. Was man an der Uni/FH in Sachen Softwareentwicklung/ Software Engineering, Projektarbeit, Softwaretesting, Datenbanken lernt ist dem was man in einer Ausbildung lernt einfach um ein vielfaches überlegen.

Ich hab übrigens Ausbildung und Studium. Klar gibt es auch Top Anwendungsentwickler aber ganz ehrlich - denen würd' ich empfehlen noch ein Studium dran zu hängen, allein des Geldes wegen schon.

Ich bin kein Informatiker aber ich brauche doch für Software Engineering wenig bis kein Wissen über die angedachte Programmiersprache. Und ein gutes Projektleiter sollte einem ausgebildeten Programmierer dann schon sagen können, was er da programmieren soll. Das "wie" hat er ja gelernt.
 
@DrSnuggl3s: Das würde ich so nicht unterscheiden, vor allem was Qualität, Problemlösungskompetenz und Datenbanken angeht. Die theoretische Teile, wie Projektmanagement, Testing und etc. mögen zwar besser sein, aber nicht das eigentlich doing.
 
Ich persönlich halte den "Fachkräftemangel" für einen völligen Bullshit.

Beispiel: Mein derzeitiger Arbeitgeber hat 15 (!!!) Stellen offen im Bereich Embedded-Entwicklung, also C/C++ und Mikrocontroller und AUTOSAR und so was alles. Diese 15 Stellen sind seit über einem Jahr offen. Das Problem ist, dass der Markt sich schon seit Jahren wandelt, kein Schwein macht mehr "echte Programmiersprachen", nur Java, C# und den sonstigen Schwachsinn, aber C/C++ ist Mangelware. Sprich die BA/FH/Uni Abgänger kann man abhacken, das können sie nicht und werden es so schnell nicht können. Dann gibt es welche, die schon seit 10-20 Jahren in dem Bereich arbeiten, aber ihre Gehaltsvorstellungen sind jenseits von gut und böse. Wir hatten öfters mal Gehaltsvorstellungen im sechs stelligen Bereich gehöre, da hört der Spaß nun wirklich auf. Die Leute sind vorhanden, aber ihre Vorstellungen sind völlig realitätsfremd.
Also entweder verstehe ich das falsch, oder du beschreibst darin doch genau einen Fachkräftemangel. Ihr habt Stellen die nicht besetzt werden können, da keine Leute mit dem notwendigen Wissen vorhanden sind? Abgesehen von den paar wenigen mit 10-20 Jahren Erfahrung..
 
Das "wie" hat er eben nicht komplett gelernt und zum Entwickeln gehört viel mehr als das stumpfe Runterschreiben von Code, gerade wenn es um Performance, Wiederverwendbarkeit und Wartbarkeit geht aber das gehört hier nicht her.
Ich glaube ihr beiden wisst gar nicht so viel vom "eigentlichen doing" - was übrigens auch vielen Personalern so geht, darum ist es immer gut jemanden im Gespräch dabei zu haben der genau das tut (aus Firmensicht).

Zum eigentlichen Thema: 6 stellige Jahresgehälter als langjähriger Software Entwickler (gerade Spezialisten) sind jetzt nicht so unüblich - als selbstständiger liegen die Stundensätze, je nach Projekt zwischen 80-100€.
 
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Ihr habt alle Gehaltsvorstellungen... :d

Ich hol euch mal wieder auf den Boden der "in der Industrie-arbeitenden-Fachkräfte" herunter.

Mein Nettogehalt liegt als Industriemechaniker in einem kleinen mittelständischen Betrieb bei knapp 1300 Netto. Man könnte sich bemühen und bei einem größeren Unternehmen im Umkreis einsteigen. Dort wäre das Nettogehalt irgendwo bei 1500-1600Euro. Mir gefällt mein "chilliger" Job aber ganz gut und ich plane eine mehrjährige Fortbildung in Teilzeit, da kommt mir die ruhige "Basis" gelegen.

Da sich meine sozialen Pläne etwas verschoben haben (Freundin zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus), ändert sich auch meine Kostenrechnung wie folgt:

Lohn 1300
Miete 460
Essen/Einkaufen 150
Strom 36 (sinkt vllt nächstes Quartal da "nur" noch 1 Person)
Inet 20

666 fürs "Wohnen&Essen"

Auto (V/S/RL) 120
Sparen (das was übrig bleibt) ca. 200

Rest bleibt dann für mich.


So ist mein aktueller Stand. Damit macht man keine großen Sprünge. Auto ist für mich Luxus, fahre nicht übermäßig viel, eine Tankfüllung (ca 70€) reichen bei mir ca.1.5Monate. Sparanlagen sind keine Vorhanden (außer die monatliche Summe fürs Tagesgeld). Ich arbeite Vollzeit und hab schon eine "günstige" Wohnung für unsere Stadt. Groß Party machen oder wilde Ausgaben sind nicht drin. So sieht die Realität aus.
 
Find ich auch witzig, wenn ich hier was vom sechstelligen lese... Nun, ich lebe im Osten und da freut man sich über 2000€ brutto zu bekommen :fresse:

Gesendet von meinem HTC One mit der Hardwareluxx App
 
Es hängt halt alles sehr von Branche, Region und Unternehmensgröße ab. Das, was ich hier im Westen als quasi Berufsanfänger an Geld bekomme, wäre utopisch in meiner Heimatstadt. Und dabei sind die Lebenserhaltungskosten kaum höher. (Die Stadt ist dafür hässlicher :shot:)
 
Find ich auch witzig, wenn ich hier was vom sechstelligen lese... Nun, ich lebe im Osten und da freut man sich über 2000€ brutto zu bekommen :fresse:

Gesendet von meinem HTC One mit der Hardwareluxx App

Ja, aber dir bleibt immer die Möglichkeit zu gehen und "drüb'n" mehr zu bekommen. Das man "drüb'n" aber oft quasi unterfordert ist, aber mehr Geld dafür bekommt, verwundert einen schon. Ein Mitarbeiter von uns ist auch gen Bayern gegangen weil seine Frau dort eine Anstellung für ihre Uni-Quali bekommen hat. Er arbeitet für irgendeinen Luftfahrtausrüster. Sein Gehalt hat sich verdoppelt(!) und sein Arbeitstempo musste er um mindestens 1/3 verringern weil er eben nur einen kleinen Bereich übernommen hat. Bei uns in der Firma machen viele quasi 2 Jobs, das hat sich in den kleinen Unternehmen so eingebürgert. Funktioniert auch prima, setzt gute Koordination und Qualitätsbewusstsein vorraus. Dafür gibts Anerkennung. In den großen Betrieben gibt es dann strikt für jede Stelle auch eine Person, kann schnell zu Monotonie führen. Das ist auch das was mich an den großen Unternehmen abschreckt - man ist dann wirklich nur eine Personalnummer, irgendwo untergeordnet zwischen vielen Abteilungen. Gruselig.
 
Ich bin ja mal gespannt, was ich an Arbeitslosengeld bekommen werde.
Ja, ich weiß, ich könnte es auch ausrechnen, da bin ich aber irgendwie zu faul zu.
Mal sehen ob das Arbeitsamt wirklich was für mich macht, oder ob sie mich nur von der Liste der Arbeitssuchenden weg haben möchten, und mich schnellst als möglich irgendwo unter bringen will.
Meine aktuelle Arbeit möchte ich aus diversen Gründen nicht mehr machen, mal schauen was es für Angebote gibt.

Sehr geil sind ja auch die Zettel die man nun ausfüllen muss.
Bisher war ich in beinahe 20 Berufsjahren nur einmal einen Monat Arbeitslos, ich kann mich aber erinnern, dass es damals noch relativ unkompliziert war.
Mein erster Termin ist gegen Ende April, man darf gespannt sein.
 
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