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  1. #1
    Fregattenkapitän
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    Standard Scythe Fuma - Mehr als nur Schall und Rauch?



    Zunächst einmal möchte ich Scythe für Bereitstellung des Kühlers danken.

    1. Einleitung
    Scythe ist sicherlich jedem PC-Schrauber bekannt. Seit 2002 widmet sich die Firma der Herstellung von passiven bzw. leisen PC Komponenten. 2006 wurde der sehr erfolgreiche Scythe Mine herausgebracht, welcher kurz darauf eine Revision erlebte. Sein Erfolg rechtfertigte eine Neuauflage als Mine 2 im Jahr 2010. Bei diesem wurde die Anzahl der Heat-Pipes und somit auch die Gesamtleistung erhöht. Der Scythe Fuma stellt wiederum dessen Nachfolge dar. Auch dieser soll erneut eine Leistungssteigerung, jedoch bei geringeren Abmessungen, mit sich bringen. Die Anzahl der Heat-Pipes wurde dazu nicht erhöht, sondern diesmal sogar verringert. Trotz dieser Veränderungen soll der Dual-Tower die Leistung eines High-End-Gerätes aufweisen können.

    Die Frage im Titel stellt sich daher, bedeutet fumare, to fume oder fumer ins deutsche übersetzt rauchen. Sollte der Scythe Fuma also schnell wieder in Vergessenheit geraten oder lässt er etwa CPUs in Rauch aufgehen? In diesem Review versuche ich genau das herauszufinden.


    2. Unboxing
    Die Verpackung des Fuma ist ziemlich unaufdringlich. Den schwarzen Karton ziert auf der Front lediglich Rauchschwaden sowie ein paar Logos und eine Auflistung der kompatiblen Sockel. Auf der Oberseite des Kartons kann man dann einen ersten Eindruck des Dual-Towers erhalten. Auf der rechten Seite findet man ein Auflistung der Features des Kühlers, auf welche ich später noch einmal eingehen werde.


    Auf der gegenüberliegenden Seite kann man die Spezifikationen des Fuma ablesen. Diese sind in sechs Sprachen umfangreich dargestellt. Auf der Rückseite sind die Garantie Bestimmungen (2 Jahre) und Sicherheitshinweise abgedruckt. Diese sind allerdings nur in drei Sprachen (kein deutsch) vorhanden. Die Garantie Bestimmungen sind zudem auch noch leicht verschwommen gedruckt.


    Öffnet man den Karton, so erblickt man direkt die beiden Lüfter und die Dual-Tower Auslegung. Zwischen den beiden Towern befindet sich ein Karton mit dem Montagezubehör etc. Der Kühler sitz sehr fest im Karton, wird aber nicht zusätzlich, außer etwas durch die beiden Lüfter, geschützt. Man sieht dies auch an den Abdrücken der Heat-Pipes am Deckel innen.


    Zieht man das Innlay heraus, bekommt man einen besseren Überblick über den Lieferumfang.


    Im kleinen Karton zwischen den beiden Towern, befindet sich der weitere Lieferumfang. Beigelegt ist eine Montageanleitung, -Zubehör, sechs Lüfter-Klammern und ein Y-Adapter für die Nutzung beider Lüfter an einem Anschluss. Auch eine kleine Tube Wärmeleitpaste ist enthalten.


    Kommen wir zum Kühler selber. Der Kühler verfügt über sechs vernickelte Heat-Pipes, welche symmetrisch angeordnet sind. Jede verläuft von einem Tower durch die vernickelte Bodenplatte zum anderen Tower. Die Finnen erinnern mich etwas an einen Knochen. Allerdings gilt das nur für die obersten. Denn die Finnen danach haben eine andere Form. Diese sieht man ganz gut drei Bilder weiter. Die Finnen haben alle dies Form, aber sind abwechselnd immer andersherum montiert. Insgesamt gesehen, ist der Kühler sehr schlicht gehalten. Die obersten Finnen sind leicht poliert im Gegensatz zu den restlichen. Scythe verzichtet sogar auf ein Logo auf dem Kühler.


    Auf dem folgenden Bild erkennt man sehr gut den symmetrischen Aufbau. Das heißt auch, dass der Kühler nicht extra so konstruiert wurde, dass er nicht mit dem Arbeitsspeicher kollidiert, wie z.B. beim Mugen 5. Da man für die beiden Lüfter aber drei mögliche Montagepositionen zur Auswahl hat, sollte man dies gegebenenfalls auch umgehen können, ohne Leistungsverlust. Auch die Bodenplatte ist erkennbar. Hier hat Scythe den nicht genutzten Raum oberhalb dazu genutzt, den Deckel des Bodens mit einer Art Kühlerstruktur zu versehen. Diese ist zwar sehr grob, aber eine Erhöhung der Oberfläche eines Kühlers ist immer besser. Zunächst nahm ich an, dass die Aussparung in er Mitte dazu dient, dass man den mittleren Lüfter dazwischen montiert, jedoch liegt dieser auf den seitlichen Finnen auf (insofern man ihn so weit unten befestigt). Die Durchführung ist für die Montageschiene zuständig und garantiert einen festen Sitz dieser. Anders als beim gerade von Hwluxx getesteten Mugen 5, ist die Schiene hier nicht vormontiert.


    Die Heat-Pipes verteilen sich gleichmäßig über die Breite des Kühlers. In der Bodenplatte sind sie alle auf einer höhe angebracht. Ersichtlich ist auch hier die Kühlerstruktur der Bodenplatte, bei der die mittlere Lamelle am höchsten baut. Aufgrund des geringeren Preises, hat Scythe vermutlich auf Heat-Pipe-Caps verzichtet. Eine Vernickelung selbiger erfolgt jedoch. Die Vernickelung ist dabei sehr gleichmäßig. Die Enden schimmern nur auf dem Bild golden. In real ist dies nicht zu sehen.


    Auch die Bodenplatte ist sehr sauber vernickelt und poliert. Sie weist keinerlei Riefen auf und wird, wie zu sehen, durch eine Folie geschützt.


    Bei dem beiliegenden Lüfter handelt es sich um Slip Stream 120 PWM. Wie der Name schon verrät, handelt es sich um 120mm Lüfter. Beide Lüfter verfügt über einen PWM Anschluss und das Kabel ist mit ca. 30cm mehr als großzügig ausgelegt. Mit dem beiliegendem Y-Adapter wirken sie sogar zu lang. Den Spezifikationen nach, handelt es sich bei den enthaltenen Lüftern nicht um welche aus dem freien Verkauf.


    Die Lüfter werden jeweils mit zwei Klammern aus Draht befestigt. Dazu werden diese zunächst am Lüfter selber und dann die Klammern am Kühler eingehakt. Durch die Konstruktion lassen sich die Lüfter an beliebiger Seite montieren. Angemerkt werden kann noch, dass drei Paar Lüfter Klammern enthalten sind. Der Kühler könnte also auch mit drei Lüftern bestückt werden. Anmerken kann man, dass die Lüfter in keiner Weise entkoppelt werden. Dies hat Scythe beim Mugen 5 bereits geändert, indem die neuen Kaze Flex mit Gummi-Ecken zum Einsatz kommen. Evtl. erhält der Fuma ja eine Revision mit diesen neuen Lüftern. Bei dem großen Drehzallbereich der schon bei 300Umin beginnt, bleibt aber abzuwarten, ob überhaupt eine Entkopplung von nöten ist.


    3. Technische Daten
    Kühler Spezifikationen
    Gesamtmaße: 137 x 149 x 130 mm inkl. Lüfter (weitere Abmessungen findet man auf der Produktseite)
    Gesamtgewicht: 920 g
    Heatpipes: 6 x 6mm (vernickeltes Kupfer)

    Slip Stream Spezifikationen
    Maße: 120 x 120 x 25 mm
    Geräuschpegel: 13 ~ 28,0 dBA
    Luftdurchsatz: 9,51 ~ 134,20 m³/h
    Lüfterdrehzahl: 300 (±300 upm) ~ 1.400 upm (±10%) (PWM-gesteuert)
    Statischer Druck: 0,01 ~ 1.56 mmH²O
    Lagertyp: Gleitlager
    max. Leistungsaufnahme: 2,4W (12V * 0,2A)

    Kompatibel ist der Fuma mit folgenden Sockeln: 2011(v3); 1366; 115X, 775; FM1; FM2(+); AM2(+); AM3(+)
    Allerdings gilt die AMD Kompatibilität nur dann, wenn die original Backplate verschraubt und nicht vernietet ist.


    4. Features bzw. Eigenschaften
    Auch der Fuma verfügt über Features, wobei es sich dabei einfach nur um eine Nennung der Eigenschaften handelt. Vielleicht birgt deshalb auch nur eine dieser Eigenschaften einen besonderen Namen.
    • H.P.M.S.
    • Twin Tower mit 6 Heatpipes
    • Dual Slip Stream PWM Lüfter
    • Hohe Gehäuse Kompatibilität
    • Triple Fan Konstruktion


    Das H.P.M.S. (Hyper Precision Mounting System), welches auch beim Mugen 4 verwendet wird, zeichnet sich durch eine benutzerfreundliche Installation aus. Außerdem garantiert es, dass alle aktuell auf dem Markt befindlichen Sockel abgedeckt werden. Allerdings gilt es dabei zu beachten, dass dies bei AMD nur dann gilt, wenn der original Halterrahmen verschraubt und nicht vernietet ist.

    Das Design als Twin Tower bzw. der unterschiedlichen Finnen verfolgt das Ziel, dass der Luftstrom zwischen beiden Lüftern sozusagen unterbrochen wird und in verschiedene bzw. alle Richtungen verteilt wird. Dadruch soll gewährleistet werden, dass in jedem Lastzustand eine ausreichende Wärmeabfuhr erfolgt. Dazu tragen natürlich auch die Heatpipes bei, welche die Wärme an beide Tower verteilen.

    Durch die beiden Slip Stream Lüfter soll dem Nutzer ermöglicht werden, beide Bereiche - Leistung und Lautstärke - zufriedenstellend abzudecken. Guckt man sich die Leistungsdaten der Lüfter und des Kühlers an, kann dies durchaus erreicht werden.

    Die Gehäuse Kompatibilität des Fuma bezieht sich auf seine Höhe. Scythe spricht davon, dass die meisten Kühler höher bauen, als sie eigentlich müssten. Der Fuma hat eine max. Höhe von 149mm und sollte damit tatsächlich in jedes normale Gehäuse passen, denn meistens wird eine Höhe von 165mm gewährleistet.

    Für die Triple-Fan-Konfiguration ist ein drittes Paar Klammern enthalten, jedoch nicht der Lüfter. Mit einem dritten Lüfter soll der Kühler ein noch höhere Leistung erzielen können. Da ich keinen dritten Slip Stream habe, versuche ich dies mit anderen Lüftern nachzustellen.

    5. Montage
    Kommen wir also zum Montagesystem H.P.M.S.. Scythe wirbt nicht nur damit, dass dieses präzise funktioniert, sondern auch, dass es einfach zu nutzen ist. In der beiliegenden Anleitung ist die Montage tatsächlich sehr einfach dargestellt. Dies erfolgt in Bild und Text (wieder sechs sprachig). Das gleiche System wird auch beim Mugen 4 verwendet. Anders als beim H.P.M.S. II des Mugen 5 wird die Montageschiene nicht am Kühler selber befestigt, sondern einfach aufgelegt. Auch die Befestigung der Schiene an die Befestigungsklemmen erscheint mir etwas einfacher. Um die Schrauben anzuziehen, muss der Schraubendreher dabei nicht wie bspw. beim Mugen 5 oder Cryorig H5 durch den Kühler durch geführt werden. Ein weiterer Unterschied zwischen dem H.P.M.S. I und II stellt die Lackierung der Montagebleche dar. Sind diese hier noch schwarz lackiert, müssen die Halter bei der Neuauflage auf den Lack verzichten. Persönlich gefällt mir die lackierte Variante besser. Da aktuell fast alle Mainboards ein schwarzes PCB haben, wirkt die schwarze Halterung unaufdringlicher. Ob davon aber überhaupt etwas unter dem großen Kühler zu sehen ist, bleibt abzuwarten.

    Kurz zusammengefasst erfolgt die Montage in den folgenden Schritten:
    1. Backplate von hinten gegenhalten
    2. Backplate von Vorne mit Schrauben befestigen
    3. Beide Metallbefestigungsklemmen je nach Kühlerorientierung ausgerichtet auflegen und mit Schrauben befestigen
    4. Wärmeleitpaste auftragen und Kühler aufsetzen
    5. Montageschiene durch den Kühler führen.
    6. Mit dem beiliegendem Maulschlüssel (oder mit einem Schraubendreher) die beiden Schrauben abwechseln festziehen


    Die Montage ist also wirklich sehr einfach realisiert. Sie hebt sich zwar nicht unbedingt von anderen Systemen ab, aber wozu auch, wenn dieses sich bewährt hat. Dadurch, dass die beiden Befestigungsschrauben zwischen den Towern liegen, kommt man etwas schwer dran. Dreht man diese aber mit einem Schraubendreher vor, so lassen sich diese dann anschließen mit dem Maulschlüssel gut festziehen. Vorteilhafter wäre es jedoch, wenn die kleinen Kreutz-Schlitz-Schrauben durch Rändelschrauben ersetzt werden würden oder evtl ein passender Schraubendreher (wie beim Mugen 5) beiliegen würde.
    Auch die Lüfter lassen sich einfach montieren. Es ist dabei eigentlich egal, ob die Befestigung der Lüfter vor der dem Einbau oder danach geschieht. Jedoch ist es sinnvoller, zumindest den mittleren Lüfter anschließend zu montieren, da man dadurch leichter an die Schrauben kommt.

    Da der Fuma eine hohe Gehäuse Kompatibilität vorweisen soll, sollte auch die Mainboard Kompatibilität hoch sein. Auch soll er durch seine geringe Höhe in kleinere Gehäuse passen. Daher habe ich den Fuma probeweise auch auf meinem AsRock B85M-ITX montiert. Auch hier zeigte sich, dass es keine Probleme gibt. Sogar auf der Ram-Seite kann der Lüfter montiert werden. Er muss bei den verwendeten Modulen (G.Skill Eco) dazu geringfügig höher angebracht werden. Trotz dessen ragt der Lüfter dann nicht über die Heat-Pipe-Enden heraus. Die maximale Höhe von 149mm bleibt also erhalten. Bei höheren Modulen kann man immer noch ausweichen und die beiden anderen Beiden Lüfterplätze verwenden bzw. nur den mittleren, falls der Abstand zur Rückseite des Gehäuses knapp wird.


    Beim Einbau in das Testsystem gab es auch keine Probleme, wobei es im Gehäuse etwas mehr Fummelei benötigt, was die letzten beiden Schrauben angeht. Ich empfehle, das Gehäuse hinzulegen, da es sonst zu einem Akt der Unmöglichkeit wird. Kompatibel ist er trotz der umliegenden Kühler des Mainboards. Auch die Ram-Slots können alle Problemlos erreicht werden, insofern der Lüfter noch nicht befestigt wurde.


    6. Leistung
    Aktuell kann ich mit meinem System den Kühler sicherlich bei weitem nicht an seine Grenzen bringen. Für den Kühler wird zwar keine maximale TDP angegeben, jedoch soll er mit allen aktuell erhältlichen CPUs zurechtkommen können. Mein i3 ist mit 35W angegeben. Ich werde demnächst wechseln und dann weitere Werte nachliefern.

    Mein Testsystem sieht aktuell folgend aus:
    CPU: i3-4130T
    Mainboard: MSI Z87-G45 Gaming
    Ram: Corsair Vengeance LP 8GB
    Grafikkarte: KFA 9600GT (fungiert als "Heiz-Dummy")
    Gehäuse: Aerocool P7-C1
    Netzteil: Aerocool XPedator 450M
    SSD: Samsung 830
    HDD: Samsung HN-M101MBB

    Ich verwende keine Gehäuselüfter, um einerseits ein eher schlecht belüftetes Gehäuse nachzustellen und andererseits weitere Geräuschquellen auszuschließen. Zum Auslasten der CPU nutze ich Prime. Die maximal Werte wurden dafür nach 15min "Einbrennzeit" notiert, die Idle-Werte nach weiteren 15min abkühlen. Beim angegebenen Wert handelt es sich um den Temperaturschied des wärmsten Kerns zur Umgebungstemperatur.


    Vergleiche stelle ich mit meinem betagten Prolimatech Megahalems Black ergänzt durch einen Noiseblocker BlackSilent PL1 (900 UPM). Bei diesem wurde eine Gelid extreme Wärmeleitpaste verwendet. Beim Fuma wurde die beiliegende Wärmeleitpaste verwendet. Zur Steuerung der Slip Stream Lüfter wurde das Command Center des MSI Mainboards verwendet. Bei den Vergleichswerten wurden die Slip Stream mit 800UPM betrieben.


    Noch einmal möchte ich erwähnen, dass ich keinerlei Gehäuselüfter verwendet habe! Mit einem Lüfter in der Front und im Heck, sollte die Werte noch wesentlich besser ausfallen.

    Update!

    Auf dem i3 habe ich weitere Kühler getestet. Hier der Vergleich:


    Natürlich dürfen die Vergleichswerte mit neuer CPU nicht fehlen. Zum Einsatz kommt nun auch ein i5-4690K, welcher nicht nur @ Stock läuft, sondern auch mit etwas OC. In den folgenden Grafiken geben 1L und 2L immer die Lüfterbestückung an - also 1 Lüfter oder 2 Lüfter. Betrieben wurde die CPU at Stock mit All-Core Turbo, also 4x 3,9Ghz @ 1,07V. Beim OC wurde die CPU mit 1,17V und 4,4Ghz auf allen Kernen betrieben. Die Prozentangaben geben die PWM Stufe der Lüftersteuerung an. Eine Einschätzung zur Lautstärke habe ich weiter unten ergänzt.




    Wie man sieht, schlägt sich der Fuma äußerst gut. Er muss ich sich eigentlich nur den 140mm Lüftern in der einen oder anderen Situation geschlagen geben. Allerdings fällt die Kühlleistung auch drastisch, durch das entfernen des zweiten Lüfters.

    Genauere Informationen zu den Vergleichskühlern lassen sich in meinem jeweiligen Review finden:


    7. Lautstärke
    Zunächst möchte ich betonen, dass ich von Lautstärkemessungen nicht viel halte. Diese sind immer so stark Umgebungsabhängig, dass sie daheim nicht reproduzierbar sind und deshalb wenig Mehrwert liefern. Ich werde die Lautstärke also subjektiv beurteilen. Außerdem wird Lautstärke immer sehr subjektiv beurteilt. Was für den einen als leise eingestuft wird, empfindet jemand anders als störend. Folgend also meine Meinung.
    Zum Setting: Alle anderen Lüfter werden angehalten. Dies entspricht zwar nicht den Realbedingungen, aber man kann die Geräusche besser orten. Der Rechner steht dabei unter meinem Schreibtisch direkt zu meinen Füßen. Wer das Gehäuse nicht kennt, kann in meinem User-Review sehen, dass es relativ luftig gestaltet ist.

    Ich finde die Slip Stream, egal ob einer oder beide eingesetzt werden, bis 800Upm sehr leise. Erst bei der nächsten Stufe kann ich sie deutlich aus meinem Gehäuse wahrnehmen. Da bei dieser Stufe immer noch genügend Leistung zur Verfügung steht und nur wenig Verbesserung mit einer höheren Stufe erreicht wird, kann man den Kühler bzw. die Lüfter durchaus als leise einstufen. Im Vergleich mit meinem Noiseblocker BS PL1 würde ich sagen, dass die Slip Stream einen ticken leiser sind, obwohl zwei eingesetzt werden. Das anfängliche Fehlen von einer Entkopplung hat in der Praxis keine Relevanz. Da die Lüfter sehr ruhig laufen, überträgt sich auch kein Brummen auf den Kühler.

    Hier noch einmal der Lautstärkevergleich mit den anderen Kühlern:


    8. Fazit
    kommen wir zum Fazit des Scythe Fuma. Insgesamt gesehen hinterlässt der Kühler einen sehr positiven Eindruck. Das Material und die Verarbeitung sind top und lassen keine Kritik zu. Die enthaltenden Lüfter lassen, dank der großen Leistungsreserven des Kühlers einen sehr leisen Betrieb zu. Außerdem ist der Kühler dank seiner geringen Höhe für viele Gehäuse und dank des Halterungssystems auch für alle Sockel geeignet.
    Dieses birgt aber dann doch einen Kritikpunkt. Die Schrauben zwischen den Towern zu befestigen ist ziemlich schwierig, insofern man den Rechner nicht hinlegt. Auch dann ist es noch etwas Fummelig. Die Nachfolge des hier verwendeten H.P.M.S. hat diesen Umstand aber bereits berücksichtigt, indem die Schrauben an der Schiene befestigt sind. Was ich als Verbesserungswürdig sehe, sind die Kabel der Lüfter. Ich finde diese extrem lang. Vor allem, wenn man die beiden Lüfter mittels Y-Adapter anschließt. Ich fände es besser, wenn die Lüfter Kabel direkt am Lüfter steckbar wären und damit die Länge und Art des Anschlusses selber auswählen könnte.
    Hervorheben möchte ich die preisliche Platzierung des Fuma. Aktuell ist er für ca. 43€ erhältlich. Betrachtet man den Lieferumfang, so hat er kaum Konkurrenz. Der verwendete Megahalems bspw. hatte sein preislichen Tiefpunkt bei 47€ ohne Lüfter.

    Positiv
    + Verarbeitung ist auf hohem Niveau
    + hat (vermutlich) genug Leistung für jedes System
    + kann sehr leise betrieben werden
    + Gehäuse Kompatibilität durch geringe Höhe
    + Sockel und Mainboard Kompatibilität durch Montagesystem ist sehr gut
    + Preis-Leistung ist super
    + Triple Fan Konfiguration möglich

    Neutral
    • Design sehr schlicht


    Negativ
    - Haltesystem etwas umständlich
    - Lüfterkabel sehr lang

    Letztendlich lässt sich also sagen, dass der Scythe Fuma also auf jeden Fall mehr als nur Schall und Rauch ist! Er bietet ein gutes Gesamtpaket zu einem guten Preis. Damit sollte er keinesfalls vergessen werden, sondern kann durchaus eine Empfehlung wert sein.

  2. Die folgenden 2 User sagten Danke an Henn1 für diesen nützlichen Post:

    patrock84 (09.12.16), Performer (05.03.17)

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  4. #2
    Fregattenkapitän
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    Asuzug aus der Pressemeldung von Scythe:

    Auch für CPU-Kühler mit dem bewährten HPMS Befestigungssystem der ersten Generation wird ein entsprechendes AM4-Umrüstkit erscheinen. Das Kit kann für 3,99€ (inkl. Versandkosten) ab sofort beim Scythe Service vorbestellt werden. Der Versand der HPMS-basierten AM4-Umrüstkits wird voraussichtlich im März bzw. April erfolgen. Zu den kompatiblen CPU-Kühlern zählen die Nachfolgenden:
    • Mugen 4 (SCMG-4000) / Mugen 4 PCGH (SCMG-4PCGH)
    • Kotetsu (SCKTT-1000)
    • Ninja 4 (SCNJ-4000)
    • Grand Kama Cross 3 (SCGKC-3000)
    • Fuma: (SCFM-1000)
    • Mugen Max (SCMGD-1000)
    • Ashura (SCASR-1000)

    Somit lässt sich der Fuma auch relativ günstig für den Sockel AM4 umrüsten.

  5. #3
    Fregattenkapitän
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    Update! Neue Kühler und weitere CPU zum Vergleich hinzugefügt

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