Digitale Souveränität
  • Importvorschriften für Netzwerkgeräte: Routerhersteller fordern strenger Regeln

    Mehrere europäische Hersteller von Netzwerktechnik drängen derzeit auf strengere Sicherheitsvorgaben für importierte Router und andere Netzwerkinfrastruktur. Vier deutsche Unternehmen sowie ein Hersteller aus Litauen haben sich dazu in einem neu gegründeten Branchenverband mit dem Namen Safenet zusammengeschlossen. Dem Verband gehören die Unternehmen Fritz, Devolo, Lancom, TDT und Teltonika an. Gemeinsam fordern sie vergleichbare... [mehr]


  • Rolle-Rückwärts in München: Mango-Koalition setzt auf Open Source für digitale Souveränität

    Mit dem neuen Koalitionsvertrag der sogenannten Mango-Koalition schlägt München in seiner IT-Politik erneut einen deutlich anderen Kurs ein. Nach Jahren wechselnder Strategien rund um freie Software und proprietäre Plattformen soll Open Source künftig zum Standard bei der Beschaffung städtischer Software werden. Die Vereinbarung zwischen Grünen/Rosa Liste, SPD sowie FDP/Freien Wählern gilt für die Jahre 2026 bis 2032 und stellt digitale... [mehr]


  • Ende der Microsoft OOXML-Hoheit: ODF-Format wird neuer deutscher Standard

    Deutschland richtet seine digitale Verwaltungsstrategie neu aus und setzt künftig verbindlich auf offene Dokumentenstandards. Im Rahmen des sogenannten Deutschland-Stacks wird das Open Document Format zur Pflicht für offizielle Dokumente in Behörden, ergänzt durch barrierefreie PDF-Varianten wie PDF/UA. Proprietäre Formate wie das von Microsoft Word genutzte OOXML werden damit aus dem Standardbetrieb verdrängt. Das Open Document Format ist ein... [mehr]


  • Digitale Souveränität: KI-Kapazitäten sollen bis 2030 vervierfacht werden

    Die Bundesregierung plant einen deutlichen Ausbau der Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland, um auf den steigenden Bedarf an digitaler Infrastruktur zu reagieren. Ein Strategiepapier des Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung sieht vor, die Leistungsfähigkeit klassischer Rechenzentren bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu 2025 mindestens zu verdoppeln. Noch stärker soll der Ausbau im Bereich der künstlichen Intelligenz... [mehr]


  • Eine halbe Milliarde Euro für Lizenzen: Microsoft-Software wird für den Bund immer teurer

    Der Bund muss für die Nutzung von Microsoftprodukten immer stärker in die Tasche greifen. Auch im vergangenen Jahr musste die Bundesverwaltung deutlich mehr Geld für Software aus dem Hause Microsoft ausgeben. Nach Angaben der Bundesregierung beliefen sich die Zahlungen für Lizenzen des US-Konzerns zuletzt auf 481,4 Millionen Euro. Damit sind die Ausgaben im Vergleich zu den Vorjahren stark gestiegen, nachdem 2023 noch 274 Millionen Euro und... [mehr]


  • Neuer Open-Source-Ansatz: EU-Kommission startet Konsultation zu neuer Strategie

    Die Europäische Kommission hat Anfang 2026 einen neuen Konsultationsprozess gestartet, der in eine überarbeitete Open-Source-Strategie für die Europäische Union münden soll. Fachleute, Wirtschaftsvertreter und Entwicklergemeinschaften sind eingeladen, Stellung zu beziehen und Anforderungen zu formulieren, um die Rolle offener Software im europäischen digitalen Ökosystem neu zu definieren und technologische Abhängigkeiten von außereuropäischen... [mehr]


  • Opendesk: Bundeswehr setzt auf digitale Souveränität

    Die BWI GmbH, das zentrale IT-Systemhaus und Digitalisierungspartner der Bundeswehr, hat einen umfassenden Rahmenvertrag mit dem Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) geschlossen, um die technologische Unabhängigkeit der Bundeswehr weiter auszubauen. Der Vertrag, der eine initiale Laufzeit von sieben Jahren vorsieht, umfasst die Bereitstellung der Open-Source-basierten Office & Collaboration Suite openDesk sowie... [mehr]


  • Digitale Souveränität: Amazon will 7,8 Milliarden Euro in Deutschland investieren

    Bereits im letzten Jahr kündigte Amazon mit der AWS European Sovereign Cloud eine neue unabhängige Cloud für Europa an, die vor allem Organisationen des öffentlichen Sektors und Kunden in stark regulierten Branchen zusätzliche Auswahlmöglichkeiten bieten soll. Nun hat der Konzern weitere Details über die Roadmap für die neue Cloud-Plattform bekannt gegeben. Demnach wird die erste Region, die vom Aufbau der neuen Infrastruktur profitieren wird,... [mehr]


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