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CEO von Ubisoft packt aus

Mehrere Far Cry- und Assassin’s Creed-Spiele in Vorbereitung

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Mehrere Far Cry- und Assassin’s Creed-Spiele in Vorbereitung
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Der französische Publisher Ubisoft arbeitet nach Angaben von CEO Yves Guillemot bereits an mehreren neuen Ablegern der Reihen Assassin’s Creed und Far Cry. Die Projekte umfassen dabei sowohl klassische Einzelspieler-Erfahrungen als auch Mehrspieler-Komponenten. Ziel soll sein, bestehende Community-Strukturen auszubauen und neue Nutzer langfristig zu binden.

Die künftige Entwicklung der beiden Marken wird dabei maßgeblich von der neu aufgestellten Tochtergesellschaft Vantage Studios verantwortet, die mit Unterstützung von Tencent strukturiert wurde. Ubisoft verfolgt eine strategische Neuausrichtung, die eine stärkere Fokussierung auf Kernmarken sowie eine effizientere Organisation der Entwicklungsprozesse vorsieht. Laut Guillemot umfasst die Pipeline mehrere Titel innerhalb des Assassin’s-Creed-Universums, das im vergangenen Jahr mehr als 30 Millionen Spieler erreichte.

Technisch setzen die beiden Reihen traditionell auf umfangreiche Open-World-Architekturen mit dynamischen Wettersystemen, komplexen NPC-Routinen und persistenten Spielwelten. Die Assassin’s-Creed-Titel kombinieren historische Settings mit weitläufigen Karten, hochauflösenden Texturen, prozeduralen Beleuchtungssystemen und detaillierten Animationsframeworks.

Auch bei Far Cry stehen großflächige, frei erkundbare Umgebungen im Mittelpunkt. Die Serie ist für ihre physikbasierten Interaktionen, KI-gesteuerten Gegnerverhalten und modulare Waffen- und Fahrzeugsysteme bekannt. Neue Projekte dürften diese technischen Grundlagen weiterentwickeln und stärker mit Online-Funktionen oder kooperativen Modi verknüpfen.

Parallel zu diesen Ankündigungen befindet sich Ubisoft in einer umfassenden Umstrukturierung. Kreative Teams werden in sogenannte autonome Creative Houses überführt, die eigenverantwortlicher arbeiten sollen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen ein Sparprogramm um, das bereits zur Einstellung mehrerer Projekte, zur Verschiebung weiterer Titel und zur Schließung einzelner Studios geführt hat. Die Restrukturierung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Entwicklungskosten, längerer Produktionszyklen und eines verschärften Wettbewerbs im globalen Spielemarkt. Ubisoft betont, dass die organisatorischen Anpassungen notwendig seien, um langfristig wirtschaftlich stabil zu bleiben und weiterhin Spiele mit hohem technischen und kreativen Anspruch entwickeln zu können.

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