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Valve will im Nutzer-Reviewsystem bei Steam Missbrauch verhindern

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Valve ist seit jeher bemüht, bei den Nutzerbewertungen auf der Online-Plattform Steam Missbrauch zu verhindern. Hier hatte es leider in der Vergangenheit viele Fälle gegeben, in denen Entwickler Spiele teils selbst hochlobten oder bekannte Reviewer bezahlten, um ihre Games zu preisen. Alle Machenschaften werden sicherlich nie ganz durchsichtig sein und im Zweifelsfall bleibt der Trost, dass ein wirklich lohnenswerter Titel mit oder ohne gekaufte Bewertungen überzeugen wird. Die neueste Änderung im System für Nutzerbewertungen sorgt jetzt für Kontroversen: Bewertungen von Usern, die ein Spiel gratis erhalten, werden nicht mehr in den Durchschnitt der Rezensionen einberechnet. Das heißt, es fallen sowohl Reviews heraus, die etwa während eines Gratis-Wochenendes abgegeben wurden als auch Bewertungen von Spielern, die den jeweiligen Titel als Geschenk erhalten haben.

In jenen Fällen ist es zwar weiterhin möglich ein Review zu verfassen, die Bewertungen fließen aber eben nicht mehr in die Gesamtbewertungen auf der Shopseite oder in den Suchergebnissen ein. Diese Veränderung greift ab dieser Woche, so dass die Durchschnittsbewertungen nun nach und nach neu berechnet werden. Deswegen weist Valve auch darauf hin, dass sich die Gesamtbewertungen vieler Titel innerhalb der nächsten Tage noch wiederholt ändern könnten. Bei ohnehin kostenlosen Spielen greift die Veränderung aber natürlich nicht.

In der Community beschweren sich nun einige Gamer, dass auch die Rezensionen derjenigen einfließen sollten, welche das Spiel gratis erhalten haben. Wer etwa einen Titel an einem Gratis-Wochenende zocke, das Spiel dann aber als langweilig einstufe, sollte trotzdem einbezogen werden. Umgekehrt könne auch jemand eine sinnvolle Rezension über ein Spiel abgeben, das er geschenkt bekommen habe. Klar ist, dass Valve auf diese Weise versucht Rezensionen zu verhindern, bei denen die Entwickler einfach Gratis-Keys gegen positive Reviews streuen. Ob hier allerdings der passende Wege gewählt wurde, muss jeder für sich beurteilen.

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
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Was mir noch nicht ganz klar ist: Wenn ich einen Key über Steam einlöse, den ich aus einer anderen Quelle erhalten habe (HumbleBundle,...), ist das dann ein "gratis" Spiel? Würde also die Bewertung eines solchen Spiels dann nicht mehr in den Index einfließen?

Oder sind damit nur Keys gemeint die ich über Steam verschicke, also im Store einkaufe und dann an einen Freund gifte?
#2
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Registriert seit: 10.10.2015

[online]-Redakteur
Beiträge: 128
In dem Fall hast du den Key ja nicht als Gift erhalten, also ist das ein ganz normaler Kauf - ähnlich je genau so, wenn du ein Retail-Spiel über den Key registrierst. Wäre aber was anderes, wenn es z. B. ein Hersteller-Giveaway wäre, gibt es ja auch ab und an.
#3
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Registriert seit: 08.08.2014
Irgendwo im Nirgendwo
Hauptgefreiter
Beiträge: 239
Activision wird's freuen. :fresse:
#4
Registriert seit: 24.11.2010

Obergefreiter
Beiträge: 98
M.E. der richtige Weg gegen gekaufte Reviews.
#5
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Registriert seit: 09.11.2016

Gefreiter
Beiträge: 43
Wer macht denn den Kauf wirklich von Steam Reviews abhängig?
Gekaufte Reviews lohnen sich doch dort gar nicht oder?

Da würd ich mir als Firma eher ne gute Review auf nem bekannten yt-channel kaufen.
#6
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Registriert seit: 09.05.2006
ERZ
Flottillenadmiral
Beiträge: 4375
wenn die spiele über 10k bewertungen haben, wird man wohl kaum alle bezahlen. außerdem kann man bei steam eine rückerstattung in bestimmten fällen bekommen. auch bei nichtgefallen der spiele. bin ganz froh, dass steam das nun eingeführt hat. macht es für die schlechten spieleentwickler schwerer, müll zu releasen.
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