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Auch Google verabschiedet sich vom Werbe-Tracking

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Hardwareluxx ist ja bereits seit einiger Zeit tracking-frei und benötigt aus diesem Grund keine Consent-Management-Plattform. Nun scheint Google unserem Beispiel zu folgen, denn das Unternehmen gab bekannt, in Zukunft keine Anzeigen mehr zu veröffentlichen, die Nutzer über mehrere Webseiten tracken. Auch beabsichtigt der Suchmaschinenriese keinen Ersatz für das Tracking zu entwickeln. Allerdings werden weiterhin Daten erhoben. Mit FLoC präsentiert das Unternehmen einen neuen Ansatz. Das sogenannte "Federated Learning of Cohorts" fasst dabei Nutzer in Gruppen zusammen. Somit lassen sich die Daten nicht mehr so leicht missbrauchen, wie dies beim Tracking von Einzelpersonen der Fall ist. 

Zwar stellt das Ganze eine Verbesserung dar, jedoch werden auch hier weiterhin Daten von Google erhoben, um die Gruppierung vorzunehmen. Ob dies tatsächlich für einen verbesserten Schutz der Privatsphäre sorgt bleibt abzuwarten. Für Werbetreibende soll sich nicht viel ändern. Laut internen Tests können diese auch mit FLoC rund 95 % ihrer bisherigen Conversions erwarten. Los geht es ab dem zweiten Quartal 2021. Dann lassen sich über Google Ads FLoC-basierte Kohorten nutzen.

Mit rund 32 Milliarden US-Dollar stellt das Ausspielen von Werbung einen erheblichen Faktor beim Gesamtumsatz von Google dar. Somit dürfte Google genau beobachten, welche Auswirkungen die neue Technologie haben wird. Allerdings halten sich die Alternativen bislang in Grenzen. Sollte es jedoch zu massiven Umsatzeinbrüchen kommen, wäre es denkbar, dass Werbetreibende ihre Budgets für Google herunterfahren und diese in andere Werbeformen investieren werden. Möglich ist hier unter anderem Facebook-Advertisement oder die Zusammenarbeit mit Influencern. Aber auch klassische Werbung könnte so wieder an Beliebtheit gewinnen. Neue Formen des Advertisements wären zudem in Zukunft denkbar.

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