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Slack zieht im nächsten Jahr mit Hosting in die EU

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Das US-amerikanische Start-Up Slack ist ein auf den Büroalltag ausgerichteter Messenger mit Dateianhang- sowie Telefon-Funktion. Auch die Hardwareluxx-Redaktion nutzt Slack zur Kommunikation. Bisher wird der Dienst in den Vereinigten Staaten von Amerika gehostet und unterliegt somit dem Patriot Act, was für viele Unternehmen ein großer Dorn im Auge sein dürfte. Ab dem 25. Mai 2018 möchte Slack seinen europäischen Kunden seine Dienste im Schutze der Datenschutzgrundverordnung anbieten, welche an eben jenen Stichtag in Kraft treten wird.

Slack steht in direkter Konkurrenz zu anderen Angeboten wie beispielsweise Microsofts Teams, in welches auch Skype for Business aufgehen wird. Lange wurde gemunkelt, ob das Redmonder Unternehmen Slack übernehmen möchte, doch letztendlich kam es nicht dazu. Im September hatte das Start-Up noch weitere Investoren von 250 Millionen US-Dollar bekommen.

Slack wird mit 5,1 Milliarden US-Dollar bewertet.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 11.08.2017

Banned
Beiträge: 503
Also das kling doch positiv
#2
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Registriert seit: 17.06.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1279
Ein amerikanisches Unternehemen bleibt es nachwievor. Da geb ich keinen Pfifferling auf das geltende EU-Recht, da die im Zweifel immer eine Hintertür für die US-Dienste haben.
#3
Registriert seit: 26.07.2013

Obergefreiter
Beiträge: 84
Da Slack ein US Unternehmen ist, unterliegen sie dem Patriot Act und müssen Daten auch dann rausgeben wenn die Server in Übersee stehen.

Von daher ist es egal wo deren Hosting betrieben wird.

Microsoft klagt mittlerweile seit mehreren Jahren gegen dieses Gesetz....
#4
Registriert seit: 01.12.2016

Gefreiter
Beiträge: 40
@exxo: Das würde ja bedeuten, dass es eh egal ist, welche zusätzliche SW man einsetzt, weil spätestens Microsoft alle Daten nach USA senden müsste.

Deswegen:
Alle US-Unternehmen haben in Europa Tochterunternehmen, alleine schon aus steuerlichen Gründen. Diese unterliegen keinem US-Recht und können/müssen nach europäischem Datenschutz handeln.
Auch Amazon bietet lokale Serverstrukturen an, die keinerlei Verbindung nach USA haben oder selbst innerhalb eines Landes abgeschottet sind.
#5
Registriert seit: 17.06.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1652
Zitat foldinghomealone;25848750
@exxo: Das würde ja bedeuten, dass es eh egal ist, welche zusätzliche SW man einsetzt, weil spätestens Microsoft alle Daten nach USA senden müsste.

Deswegen:
Alle US-Unternehmen haben in Europa Tochterunternehmen, alleine schon aus steuerlichen Gründen. Diese unterliegen keinem US-Recht und können/müssen nach europäischem Datenschutz handeln.
Auch Amazon bietet lokale Serverstrukturen an, die keinerlei Verbindung nach USA haben oder selbst innerhalb eines Landes abgeschottet sind.


Du täuscht dich.
Microsoft prozessiert tatsächlich schon seit längerem gegen den US Staat, weil Sie Ihre Daten aus einen irischen Rechenzentrum nicht ausliefern wollen. So wie @exxo schrieb. Der Entscheid des Obersten Gerichts steht noch aus.

Tochterunternehmen sind generell nicht rechtlich unabhängig – jedenfalls nach US-amerikanischer Rechtsauffassung.

Deswegen hat Microsoft auch mit der Deutschen Telekom einen Vertrag für Cloud Services nach deutschem Recht, bei dem die Telekom die Daten hostet.

Cloud mit deutscher Datentreuhand | Microsoft Cloud Deutschland
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