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Microsoft bringt nativen OpenSSH-Support für Windows 10

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windows 10 logoWer unter Windows per SSH (Secure Shell) auf andere Rechner oder Server zugreifen wollte, brauchte bisher eigentlich immer eine Drittanbieter-Software wie beispielsweise PuTTY. Seit dem Bash-Support unter Windows 10 konnte man sich behelfen, indem man einfach die Linux-Bash für den SSH-Zugriff nutzte. Dies erforderte aber die vorherige Installation dieser.

Nun wurde bekannt, dass Microsoft bald eine native Möglichkeit bieten wird, um per OpenSSH auf fremde Systeme zuzugreifen. Installiert werden können sowohl ein OpenSSH-Client als auch ein OpenSSH-Server, sodass man aus der Ferne auch auf eine Windows-Maschine zugreifen kann. Das Ganze befindet sich noch im Beta-Status, sodass kleinere Bugs und Ungereimtheiten noch auftreten können.

Wann das Feature seinen finalen Status erreichen wird, ist indes unklar, Microsoft belässt gerne neue Features in Windows für ein bis zwei Versionen im Beta-Status, wie zuletzt beispielsweise bei der Linux Bash. Aktivieren kann man das Feature in den Einstellungen des Betriebssystems (Optionale Features, Feature hinzufügen, OpenSSH installieren).

Zur Verfügung steht die Funktion derzeit aber nur auf Rechnern, auf denen Windows 10 mitsamt Fall Creators Update zum Einsatz kommt. In aktuelleren Insider Builds ist das Hinzufügen hingegen nicht möglich.

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Kommentare (7)

#1
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Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Ich habe immer mehr das Gefühl, dass Microsoft auf einen Linux-Kernel umsteigen wird.
DirectX9 über Vulkan scheint sehr gut voranzuschreiten, der DirectX11-Support ist in Wine bereits integriert.
Der Gedanke schmeckt mir zwar persönlich nicht, aber Microsoft müsste nur noch wenig Arbeit leisten, um ihr Ökosystem vollständig kompatibel auf Linux umzuziehen.
#2
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Kapitän zur See
Beiträge: 4020
Zitat oooverclocker;26020750
Microsoft müsste nur noch wenig Arbeit leisten, um ihr Ökosystem vollständig kompatibel auf Linux umzuziehen.


Bitte was????? :fresse:
#3
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Ist doch so. In Wine sind bereits 75% der Windows-API implementiert. Natürlich gibt es einzelne APIs, wie d3dx11, die schwächer implementiert sind - andere, wie d3dx10 sind fast zu 100% implementiert. Microsoft wird langfristig ohnehin Probleme bekommen, das Betriebssystem zu halten. Durch die ganzen Trojaner, Angriffe etc. der letzten Zeit wachen die Leute langsam auch beim Staat auf. Oder anders ausgedrückt: Die alten, die keinen Plan hatten, sind aktuell dabei, von der Bildfläche zu verschwinden und somit kommt überhaupt erst Kompetenz in die entsprechenden Positionen hinein.
Hinzu kommt, dass immer mehr mit eingebetteten Systemen läuft, auf denen auch Linux vorherrscht.

All diese Punkte machen die Wartung von Windows immer teurer, fehleranfälliger und so werden noch mehr Leute abspringen. Es kann nur eine Frage der Zeit sein, dass es sich nicht mehr halten kann. Aber Microsoft könnte das natürlich herauszögern, indem sie z.B. einen Linuxkernel verbauen, sodass sie sich darum gar nicht mehr kümmern müssen. Für mich sieht ganz klar alles danach aus, dass mehr und mehr Windows gegen Linuxbestandteile ausgetauscht wird, um möglichst lange mit wenig Geld das Betriebssystem über Wasser zu halten - so sehr, wie sich MS da in der letzten Zeit hin bewegt hat...
#4
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Kapitän zur See
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Du hast wirklich absolut keinen Plan, oder?
#5
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Registriert seit: 10.05.2007

GUI-abhängig
Beiträge: 13855
Ich denke damit will MS die Admins davon abhalten, auf ihrem Client Rechner ein Linux laufen zu haben.
#6
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Kapitän zur See
Beiträge: 4020
Zitat Bob.Dig;26030822
Ich denke damit will MS die Admins davon abhalten, auf ihrem Client Rechner ein Linux laufen zu haben.


So isses.
#7
Registriert seit: 10.02.2013

Gefreiter
Beiträge: 36
Zitat Fallwrrk;26030538
Du hast wirklich absolut keinen Plan, oder?

mäßige mal deinen Tonfall


Zitat oooverclocker;26020750
Ich habe immer mehr das Gefühl, dass Microsoft auf einen Linux-Kernel umsteigen wird.


Ich weiß nicht, ob folgendes eine Annäherung an die LinuxArchitektur bedeutet .... kenne Linux zu wenig .... aber wenn man sich die neue Ausrichtung des .Net Ökosystems anschaut, mit dem .NET Standard (das Konzept), sieht man einen starken Trend hin zum modularen.
Der .Net Ansatz als Repräsentation der Microsoft-Entwickler-Denke, wird vermutlich auch von Teilen der OS Entwickler geteilt.
Geht das in die Richtung die du meinst :) ?
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