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Windows 10: Microsoft nennt erstmals alle Unterschiede der Versionen

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Windows 10 LogoNicht nur der Programmcode nähert sich der Fertigstellung, wie gleich drei neue Testversionen binnen einer Woche zeigen, auch am Informationspaket rund um Windows 10 arbeitet Microsoft mit Hochdruck. So ist mittlerweile nicht nur bekannt, dass die Auslieferung des Upgrade in Wellen verlaufen wird, auch die Unterschiede zwischen den insgesamt vier Desktop-Versionen des Betriebssystems wurden nun erstmals in Summe bekannt gegeben.

Wie vermutet spielen lediglich die Business-Feature bei Auswahl eine Rolle, die Grundfunktionen bieten sowohl Windows 10 Home, Pro, Enterprise als auch Education. Darunter fallen beispielsweise das anpassbare Startmenü, die Integration von Windows Defender und die Sprachassistentin Cortana, aber auch sicherheitsrelevante Punkte wie die native Unterstützung von Fingerabdrucksensoren, TPM-Modulen (falls ein solches ab Version 1.2 im PC verbaut ist) und Windows Update. Erkennt Windows 10 einen Touchscreen, steht in jeder Version Continuum zur Verfügung, der neue Browser Edge kann unabhängig davon in allen Fällen genutzt werden. Im typischen Heimeinsatz unterscheidet sich Windows 10 Home somit vermutlich nicht von der Enterprise- oder Education-Fassung.

Bei den Grundfunktionen gibt es keine Unterschiede
Bei den Grundfunktionen gibt es keine Unterschiede

Mehr mit den Details beschäftigen müssen sich hingegen Interessierten, die beispielweise auf ein höheres Maß an Sicherheit angewiesen sind. So kann Windows 10 Home unter anderem lediglich mit der Geräteverschlüsselung, der Mobilegeräte-Verwaltung und Passport aufwarten. Windows 10 Pro hingegen bietet zusätzlich die Verwaltung von Gruppenrichtlinien, Bitlocker, einen Remote Desktop, den Windows 10 Business Store, Windows Update for Business und weiteres.

Auch Cortana wird in allen Versionen enthalten sein
Auch Cortana wird in allen Versionen enthalten sein

Den vollen Umfang bietet lediglich Windows 10 Enterprise. Hier bietet Microsoft einen längeren Support-Zeitraum, die Sicherheitsmerkmale Credential und Device Guard sowie den AppLocker und Windows To Go Creator. Bis auf eine Ausnahme ist all dies auch in Windows 10 Education enthalten. Hier muss jedoch auf den verlängerten Support verzichtet werden. Im Wesentlich entspricht der Funktionsumfang der vier Versionen den bisherigen Erwartungen, der ein oder andere Windows-Nutzer dürfte sich für die Pro-Variante einige weitere Punkte gewünscht haben. Dies gilt beispielsweise für den AppLocker oder den Windows To Go Creator.

Anders sieht es hingegen bei den Management-Funktionen aus
Anders sieht es hingegen bei den Management-Funktionen aus

Microsoft hat aber auch die unterschiedlichen Upgrade-Möglichkeiten zusammengefasst. Wer seine Windows-7- oder -8/8.1-Lizenz eintauscht, erhält die entsprechende Windows-10-Variante – so wird aus Windows 7 Home Premium zum Beispiel Windows 10 Home, aus Windows 8.1 Pro wird Windows 10 Pro. Wer seine Windows-10-Version hochstufen möchte, kann dies wie bereits bei früheren Versionen nachträglich gegen Aufpreis tun. So kann aus Windows 10 Home die Pro-Version gemacht werden, letztere kann in einem weiteren Schritt in Windows 10 Enterprise gewandelt werden. Der Sprung hin zu Education-Fassung ist hingegen nur von Windows 10 Home aus möglich.

Auch beim Support schneidet Windows 10 Home schlecht ab
Auch beim Support schneidet Windows 10 Home schlecht ab

Was Windows 10 tatsächlich kosten wird, hat Microsoft noch nicht konkret verraten. Bislang ist lediglich die Rede davon, dass sich die Preise im gleichen Rahmen wie bei Windows 8 bewegen sollen. Das neue Betriebssystem kostenlos erhalten werden lediglich Nutzer von Windows 7 und 8/8.1. Allerdings gilt dies nur, wenn das Upgrade innerhalb eines Jahres nach dem Start am 29. Juli erfolgt, zudem kann die Lizenz anschließend nur noch für Windows 10 verwendet werden. Eine weitere Möglichkeit, das Betriebssystem kostenlos zu nutzen, wird das Windows-Insider-Programm sein. Wer daran auch nach dem 29. Juli teilnimmt, erhält einen speziellen Key, fungiert gleichzeitig aber auch als Tester für neue Updates.

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