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MWC 2014: Referenz-Plattform für Windows Phone und mehr Partner

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Microsoft2012Ein Marktanteil jenseits der 10-Prozent-Marke in sechs Märkten und ein weltweites Wachstum von 9 Prozent: Für Windows Phone war das Jahr 2013 Microsoft zufolge ein äußerst erfolgreiches Jahr. Damit sich dies in den kommenden Monaten nicht ändert, will das Unternehmen gleich an mehreren Punkten ansetzen, um die Attraktivität der Plattform zu steigern. Gelingen soll dies an zwei Fronten, denn sowohl Nutzer als auch Hersteller soll Windows Phone verstärkt ansprechen.

Auf Seiten der Industrie soll dies unter anderem durch eine Referenzplattform auf Qualcomm-Basis gelingen. Technische Details verrieten Joe Belfiore - Corporate Vice President of Windows Phone - und Nick Parker - Corporate Vice President OEM Division - im Rahmen der MWC-Pressekonferenz Microsofts nicht, man verspricht sich von dieser jedoch niedrige Preispunkte, auch, weil es einen einfachen und breiten Austausch zwischen alle Beteiligten geben soll.

Aber auch eine andere Maßnahme soll für mehr Hardware sorgen. Denn mit dem für das Frühjahr angekündigten Update für Windows Phone 8 soll weitere Komponenten und Standards unterstütz werden, vor allem von drei dann nutzbaren Qualcomm-SoCs verspricht man sich viel. Klar ist aber auch, dass in den kommenden Monaten vor allem das Einsteigersegment sowie die untere Mittelklasse stark wachsen sollen. Klar ausgesprochen wurde es zwar nicht, doch die Äußerungen deuten klar darauf hin, dass weitere High-End-Techniken vorerst nicht von Windows Phone unterstützt werden sollen.

Bei der Verbreiterung der Windows-Phone-Palette verlässt Microsoft sich aber nicht nur komplett neue Geräte, auch bereits verfügbare Hardware-Plattformen sollen leichter an Windows Phone anpassbar sein. Auf Nachfrage erklärte man, dass dies deutlich einfacher wird - auch wenn man keine konkreten Ankündigungen vornahm, die würde den jeweiligen Herstellern überlassen. Gemeint sein dürften damit vor allem Smartphones, die bereits mit Android angeboten werden oder werden sollen, aber technisch auch mit Windows Phone umgehen können. Ob es aber auch Dual-Boot-Geräte geben wird, wollte man nicht kommentieren, man habe dazu zum aktuellen Zeitpunkt nichts zu sagen.

Passend hierzu präsentierte man eine Übersicht derjenigen Unternehmen, die in den kommenden Monaten eigene Geräte auf den Markt bringen werden. Genannt wurden hier unter anderem HTC, Samsung, LG und Huawei, aber auch ZTE und Lenovo und Nokia. Eine weitere Zunahme der Anbieter ist aber angestrebt, künftig wolle man jedem Interessierten die Möglichkeit bieten, eigene Smartphones auf den Markt zu bringen.

Dabei soll es sich aber nicht nur um Eigenentwicklungen handeln, sondern auch um angepasste Modelle auf Basis der Referenzplattform von Mobilfunk-Providern oder kleineren Herstellern. In welchem Rahmen sich diese Geräte dann voneinander unterscheiden dürfen, ließ Microsoft offen, die Rede war hier lediglich von Diensten und ähnlichem.

Nicht näher ein ging man auch auf die Übernahme von Nokias Smartphone-Sparte. Diese sei noch nicht abgeschlossen, so Belfiore und Parker, weshalb man keine Aussagen zu kommenden Geräten oder Strategien tätigen könne. Allerdings bestätigte man indirekt das Nokia X, das aller Wahrscheinlichkeit nach am morgigen Montag gezeigt wird. Es gebe Aspekte der Partnerschaft, über die man weniger glücklich sei, so Belfiore auf die direkte Frage bezüglich der Android-Gerüchte.

Zu den Details des Windows-Phone-8-Updates wollte man bis auf eine Ausnahme hingegen keine Stellung beziehen: Künftig wird das Betriebssystem auch den Betrieb mit zwei SIM-Karten beherrschen, ein vor allen in Schwellenländern stark nachgefragte Funktion.

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