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Crysis und Basemark veröffentlichen VR-Benchmark mit Diodenmessung

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basemarkMit der Oculus Rift und HTC Vive erscheinen in diesem Jahr zwei vielversprechende erste VR-Umsetzungen für den Desktop. Die Frage nach der Leistungsfähigkeit der PC-Hardware stellt sich also für alle diejenigen, die eine der beiden VR-Brillen vorbestellt haben und in den kommenden Wochen auf die Auslieferung warten. Futuremark wird in einer der nächsten 3DMmark-Versionen einen entsprechenden Feature-Test einführen, auf Steam ist der SteamVR-Performance-Test ebenfalls bereits verfügbar und gibt einige Anhaltspunkte zum eigenen System. Doch neben der reinen 3D-Leistung spielt auch die Verarbeitung von Sensordaten eine wichtige Rolle. Im Falle des 3DMark-Tests werden diese simuliert.

Basemark hat nun zusammen mit Crytek einen weiteren VR-Benchmark vorgestellt, der neben der Leistungsfähigkeit der PC-Hardware auch die des VR-Headsets analysieren können soll. Im vergangenen Jahr haben Basemark und Crytek mit der gemeinsamen Arbeit am VRScore-Benchmark begonnen. Heute nun gibt man bekannt, dass der fertige Benchmark ab sofort ersten Kunden zur Verfügung steht. Allen Nutzern wird der VRScore aber erst im Juni zur Verfügung stehen. Es wird eine kostenlose Version mit limitiertem Funktionsumfang und auch eine Pro-Version geben.

Basemark VRScore
Basemark VRScore

Der VRScore-Benchmark besteht aus drei Teilbereichen. Zunächst einmal ist sicherlich die Rendering-Leistung des PC-Systems wichtig. Dazu verwendet der Benchmark einige 3D-Szenen, die mit der CRYENGINE 3 entstanden sind und die die Leistungsfähigkeit auf den Prüfstand stellen. Die Engine unterstützt DirectX 11 und DirectX 12. Um den Einfluss des Audio-Renderings mit einzubringen, wird dazu ein kurzer automatisierter Test durchgeführt. Ein weiterer stellt die Videoleistung in den Fokus und testet das System unter Verwendung verschiedener Videoplayer.

Wichtig sind vor allem die Latenz-Tests und dies ist der dritte, wichtige Teil des Benchmarks. Dieser analysiert die Latenzen des PC-Systems selbst, aber auch solche, die auf dem Weg zum VR-Headset entstehen. Dazu bietet Basemark eine Messeinrichtung an, die mit Fotodioden bestückt ist. Die VRTrek-Messeinheit kann natürlich die Verzögerungen am besten messen, da diese direkt am Display des VR-Headsets analysiert werden können. Die anderen Tests und auch die anderen Benchmarks der weiteren Hersteller greifen ihre Messungen an einer früheren Stelle des Renderings ab und können gar nicht bis zur echten Ausgabe am VR-Headset messen.

Basemark VRScoreBasemark VRScore

Basemark VRScore

Mit der dazugehörigen Hardware ist der VRScore sicherlich nicht für Endkunden gedacht, sondern dient eher der Evaluierung für Spieleentwickler und Hardwarehersteller. Wie gesagt: Es wird eine kostenlose Version mit reinen Softwaretests geben, die für jeden zur Verfügung stehen wird.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 21.01.2006

Kapitän zur See
Beiträge: 3127
Wäre eine gute Idee, wenn eine x-beliebige Webcam zur Messung verwendet werden könnte. Allerdings bräuchte man dann wohl auch eine Datenban mit der Stream-Latenz jeder Cam.
#2
customavatars/avatar127992_1.gif
Registriert seit: 26.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1466
Eine webcam ist dafür viel zu langsam.
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