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WhatsApp wird dauerhaft kostenlos

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WhatsAppKaum eine Anwendung dürfte Mobilfunkanbieter derart viel Geld gekostet haben wie WhatsApp. Denn seit dem Start im Jahr 2009 steigt die Zahl der über den Dienst verschickten Nachrichten kontinuierlich, vor allem auf Kosten der ehemals so lukrativen SMS. Für die Gründer hat sich das längst ausgezahlt, immerhin zahlte Facebook vor knapp zwei Jahren 19 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen. Dass diese Summe mittel- oder wenigsten langfristig wieder erwirtschaftet wird, war schon da unwahrscheinlich.

Spätestens jetzt ist aber klar, dass daran überhaupt kein Interesse besteht. Denn wie WhatsApp nun bekannt gegeben hat, wird der Dienst ab sofort permanent kostenlos angeboten. Seit dem Start ist dies nicht die erste Änderung der Preispolitik. Zwar begann man früh damit, ab dem zweiten Jahr der Nutzung eine geringe Jahresgebühr im Bereich von einem Euro zu verlangen, vielen Nutzern wurde diese jedoch im Rahmen verschiedener Aktionen erlassen. Auf das Einblenden von Werbung, so das mehrfach wiederholte Versprechen der Gründer, wolle man aber verzichten. Daran hält man auch nun fest. Im eigenen Blog heißt es, dass man auch weiterhin nicht auf diese Art der Finanzierung zurückgreifen werde.

Allerdings arbeitet man bereits an einem anderen Modell. Denn im Laufe des Jahres soll ein erster Test starten, bei dem es um die Kommunikation zwischen Verbrauchern und Unternehmen geht; letztere dürften dann zur Kasse gebeten werden. Die Idee ist laut WhatsApp, dass der eigene Dienst für jegliche Art der Textkommunikation genutzt wird. Als Beispiel nennt man Verspätungsmitteilungen bei Flügen, die derzeit unter anderem per SMS oder E-Mail versandt werden.

Inwiefern sich WhatsApp dann vom hauseigenen Konkurrenten Facebook Messenger absetzen will, bleibt spannend. Denn Facebook will diesen Dienst ebenfalls für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern ausbauen, eine Zusammenlegung beider Angebote wurde jedoch bislang immer wieder verneint.

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