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Core i9-12900KS: Intel belebt den TVB wieder und Start am 5. April

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alder-lake-reviewEigentlich steht alles in den Startlöchern: Die Mainboards sind auf den Core i9-12900KS vorbereitet und dies trifft offenbar auch auf den Markt zu, denn Newegg bot die Special Edition des Core i9-12900KS mit höheren Boost-Taktraten bereits im Online-Shop an.

Auf dem Online-Shop stammen auch neue Informationen dazu, wie Intel den Prozessor einpreisen wird und wie man zu den Boost-Takte von bis zu 5,5 GHz für zwei favorisierte Kerne und 5,2 auf allen acht Performance-Kernen kommt. Zum Preis: 799 US-Dollar sollte der Core i9-12900KS hier kosten. Das K-Modell kostet dort aktuell 615 US-Dollar. Der Aufpreis ist somit hoch, wenngleich dies in dieser Form auch zu erwarten gewesen ist.

Intel selbst nennt nun auch das Startdatum des Core i9-12900KS: Im Rahmen eines kleines Launch-Events soll es am 5. April losgehen.

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Den maximalen Turbo-Takt von 5,5 GHz erreicht der Core i9-12900KS nur unter bestimmten Bedingungen. Dazu gräbt Intel den TVB (Thermal Velocity Boost) wieder aus, der mit Rocket Lake in die Desktop-Plattform eingeführt wurde und der mit Alder Lake wieder begraben wurde.

Um den maximalen Takt zu erreichen muss der Prozessor unter einer bestimmten Temperature betrieben werden. Je nach Mainboard liegt diese Temperatur bei unter 60 bis 70 °C. Die 5,5 GHz wird der Nutzer also nur dann sehen, wenn seine Kühlung auch ausreichend gut kühlen kann. Im Vergleich zum Core i9-12900K liegt die Processor Base Power (PBP) bzw. das PL1 bei 150 W – 25 W mehr als für die bisher veröffentlichten K-Modelle. Die Maximum Turbo Power (MTB) bzw. das PL2 soll bei 260 W liegen – 19 W mehr als beim Core i9-12900K. Dieses Plus an Abwärme muss die Kühlung also auch noch bewältigen.

Derzeit deutet vieles daraufhin, dass Intel keiner Samples vor dem Produktstart zur Verfügung stellt. Erst nach dem 5. April soll dies der Fall sein. Sollte dem tatsächlich so sein, hinterlässt der ohnehin holprige Produktstart des Core i9-12900KS einen faden Beigeschmack – eventuell befürchtete negative Bewertungen umgeht man bei Intel damit aber dennoch nicht.