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HiFive Unmatched: Mini-ITX-Board mit RISC-V-Prozessor (Update)

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sifiveRISC-V-Designs sind auf dem Vormarsch und kommen bereits heute in vielen Chips als Co-Prozessor zum Einsatz – oft ohne dass der Nutzer der Hardware dies weiß. SiFive ist ein Startup, welches die Entwicklung derzeit besonders aggressiv vorantreibt. RISC-V ist als Hardware-Open-Source-Entwicklung ein ähnlich wichtiger Schritt, wie er dies Linux in der Softwarewelt ist.

SiFive bietet zahlreiche unterschiedliche Core IP, die sich im Online-Designer für die verschiedenen RISC-V-Designs in einen SoC konfigurieren lassen. Mit dem HiFive Unmatched hat man heute eine neue Entwickler-Hardware-Plattform vorgestellt, die Entwickler von RISC-V-Software unterstützen soll. Als Prozessor kommt ein Freedom U740 zum Einsatz, der vier U7- und einen S7-Kern in sich vereint. Es handelt sich also um einen Linux-kompatiblen 64-Bit-Prozessor.

Diesen setzt SiFive auf ein Mainboard im Mini-ITX-Format. Nicht nur das Standard-Format soll in der einfachen Umsetzung einer neuen Entwicklungs-Plattform helfen, sondern auch die zur Verfügung stehenden Anschlüsse. So wird das Board über einen ATX-Anschluss an ein Netzteil angeschlossen. Hinzu kommen ein PCI-Express-Steckplatz (PCIe 3.0 x8, physikalisch x16), Gigabit-Ethernet und vier USB-Anschlüsse.

Auf dem Board verbaut sind 8 GB an DDR4-Arbeitsspeicher und es stehen 32 MB QSPI-Flash zur Verfügung. Das Linux kann von einer microSD-Speicherkarte gestartet werden. Schneller Speicher kann auf zwei M.2-Steckplätzen untergebracht werden, die über jeweils vier PCIe-3.0-Lanes verfügen.

Das HiFive Unmatched wird mit einer SD-Karte ausgeliefert, auf der sich bereits ein bootfähiges Linux befindet. Hinzu kommen die wichtigsten System Developer Packages, so dass Entwickler direkt loslegen können sollen. Als Preis nennt SiFive 665 US-Dollar für das HiFive Unmatched. Der Vorverkauf soll in Kürze beginnen.

Update:

Das SiFive HiFive Unmatched Board hat ein Upgrade auf 16 GB Arbeitsspeicher erhalten. Der Preis bleibt bei 665 US-Dollar. Allerdings verschiebt sich die erste Auslieferung auf die Mitte des ersten Quartals 2021 – also vermutlich den Februar nächsten Jahres.

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