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Rocket Lake-S und bereits eingestellte Cannon-Lake-CPUs zeigen sich

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intelEs gibt einige interessante Hinweise auf zukünftige und auch schon eingestellte Prozessor-Generationen von Intel. Einmal mehr hat Twitterer @_rogame die Online-Datenbanken diverser Benchmarks durchforstet und ist in der UL-Datenbank gleich mehrfach fündig geworden.

Erstmals aufgetaucht ist ein Eintrag zu Rocket Lake-S. Bei Rocket Lake-S handelt es sich um die Desktop-Plattform, die nach Comet Lake-S an den Start gehen soll. Rocket Lake-S soll ein Backport einer nicht näher bekannten neuen CPU-Mikroarchitektur sein (Sunny oder Willow Cove), wird aber weiterhin in 14 nm gefertigt werden. Vor wenigen Wochen wurden weitere Details zur Rocket-Lake-S-Plattform bekannt.

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Der Eintrag in der Benchmark-Datenbank zeigt nun, dass Intel bereits erste Samples testet. Die Anzahl der Kerne liegt bei acht. Mit Hyperthreading können 16 Threads verarbeitet werden. Die angegebenen Taktraten lassen noch keinerlei Bewertung zu, da derart frühe Samples immer recht niedrig getaktet sind.

Nun heißt es aber erst einmal auf Comet Lake-S warten. Als Comet Lake-H haben diese Prozessoren im Notebook-Segment bereits ihr Debüt gefeiert.

Aufbruch aus der Vergangenheit

Während das Auftauchen der Einträge zu Rocket Lake-S ein Hinweis auf die Zukunft ist, gibt es auch einige interessante Einträge zu Prozessoren, dies es eigentlich nicht geben sollte. Cannon Lake sollte Intels erster Schritt bei den 10-nm-Prozessoren werden. Doch es gab große Probleme und diese sind letztendlich auch für die deutlichen Verschiebungen in der 10-nm-Fertigung verantwortlich.

Die mobilen Varianten von Cannon Lake haben es nie über eine extrem geringe Stückzahl hinausgeschafft. Viel mehr noch: Die integrierte Grafikeinheit (Gen10) war immer deaktiviert, da diese wohl für die Fehler in der Fertigung verantwortlich war. Intel verabschiedete sich schnell wieder von Cannon Lake und setzte stattdessen auf die mobilen Ice-Lake-Varianten.

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Dennoch gibt es nun Einträge zu einem Cannon-Lake-Y-Prozessor (CannonLake-Y 2+2), der über zwei Kerne und eine funktionierende Gen10-Grafikeinheit verfügt. Dieser war offenbar als Core m3-8114Y geplant, hat es in dieser Form aber wie gesagt nie auf den Markt geschafft. In den Benchmarks schlägt er den Core m3-7Y30 (Kaby Lake-Y) zumindest hinsichtlich der CPU-Leistung.

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Offenbar hatte Intel aber nicht nur kleine Cannon-Lake-Prozessoren als Samples bereits in der Fertigung, sondern auch Cannon-Lake-H-Modelle mit bis zu acht Kernen. Die H-Serie bedient die Gaming- und Workstation-Notebooks – analog zu Comet Lake-H. Der maximale Boost-Takt dieses Samples lag bei 4,2 GHz. Auch Sechskern-Modelle sind in der Datenbank zu finden.

Intel hatte offenbar große Pläne mit den Cannon-Lake-Prozessoren, die man allerdings bereits begraben hat. Ab 2021 dürfte Intel zumindest wieder etwas mehr im Plan sein. Aktuell wirkt die Produktstrategie etwas konfus. Wir haben beispielsweise unterschiedliche Mikroarchitekturen und Fertigungen in der 10. Core Generation. Rocket Lake-S wird für 2021 erwartet, erste Tiger-Lake-Modelle bereits Ende 2020, ebenso wie die Ice-Lake-Xeons. Aber bereits in diesem Satz zeigt sich: Intel kann seine Produktlinie hinsichtlich der Architekturen und Fertigungen nicht zusammenführen.

Die von Intel vorgesehenen Core-Prozessoren für den Desktop
  Fertigung CPU-µArch GPU-µArch Launch
Coffee Lake-S 14 nm Skylake Gen9.5 2018
Skylake-X 14 nm Skylake - 2018
Cascade Lake-X 14 nm Skylake - 2019
Comet Lake-S 14 nm Skylake Gen9.5 2019
Rocket Lake-S 14 nm Sunny/Willow Cove Gen12 2021
Tiger Lake 10 nm Willow Cove Gen12 2021/22
Alder Lake 10 nm - - 2022
Meteor Lake 7 nm - - 2022/23