1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Prozessoren
  8. >
  9. AMD zieht an Intel vorbei: Verkauf an CPUs bei Mindfactory gegenüber Intel verdoppelt

AMD zieht an Intel vorbei: Verkauf an CPUs bei Mindfactory gegenüber Intel verdoppelt

Veröffentlicht am: von

amd-ryzenErstmals liegt AMD beim Verkauf seiner Prozessoren mit fast doppelt so viel verkauften Einheiten deutlich vor den CPU-Verkaufszahlen Intels. Wie aus einem Reddit-Post des Nutzers Ingebor hervorgeht - dem diverse Präsentationsfolien zu Marktanteilen und Umsätzen des Online-Händlers Mindfactory vorlagen - liegt AMD seit September des letzten Jahres konstant beim Verkauf verschiedenster Prozessoren erstmals vor dem Hauptkonkurrenten Intel. Demnach schaffte es AMD in dem Zeitraum April 2018 bis Mai 2019 sich mit rund zwei Drittel (67 %) mehr verkaufter Prozessoren deutlich gegenüber Intel mit einem Drittel (33 %) abzusetzen.

Lagen die verkauften Einheiten beider Hersteller zu Beginn der Auswertung noch in etwa gleichauf, stiegen die Absatzzahlen AMDs im September sprunghaft an und erreichten zur Vorweihnachtszeit 2018 ein Allzeithoch von 69 %. Diese Führung konnte AMD zwar nicht ausbauen, sie ließ sich jedoch bis zum Mai dieses Jahres mit 66 % behaupten. Dies wirkte sich auch positiv auf die Umsatzzahlen AMDs aus. Verdiente im vergangenem Frühjahr Intel noch 20 % mehr, liegen beide Hersteller schon im April 2019 gleichauf. Im Mai 2019 schaffte es AMD, sich mit zwei Prozentpunkten sogar von Intel abzusetzen.

Grund für den nur hauchdünn ausfallenden Umsatzvorsprung AMDs, ist vor allem Intels durchschnittlicher CPU-Verkaufspreis. Dieser schlägt mit 313,36 Euro zu Buche und fällt mit 84 % höher aus als AMD-CPUs. Diese liegen bei durchschnittlich 170,19 Euro. 

Ob AMD die momentane Vormachtstellung behalten und ausbauen kann, bleibt abzuwarten. Dies hängt zum einen sicherlich vom Erfolg der neuen Ryzen-3000-Prozessoren ab, zum anderen auch davon wie sich künftig die älteren Modelle verkaufen lassen. Um diese für Käufer weiterhin attraktiv zu machen, wird es vor allem weitere Preisnachlässe bedürfen.