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Intel Ice Lake soll DisplayPort 1.4a und bis zu 8K unterstützen

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intelBisher hat sich Intel mit Informationen rund um die kommenden Prozessoren auf Basis von Ice Lake zurückgehalten. Als bestätigt gilt aktuell lediglich, dass die Prozessoren erstmals im 10-nm-Prozess gefertigt werden und auf eine komplett neue Architektur zurückgreifen sollen. Zudem soll der Chipriese der Serie auch wieder eine neue integrierte Grafikeinheit spendieren. Während der XDC 2018 hat Intel hierzu nun erstmals konkretere Informationen bekanntgegeben. 

Demnach wird die iGPU von Ice Lake auf die Codebezeichnung Gen11 hören. Der Hersteller möchte die integrierte Grafikeinheit aufwerten und dem Nutzer eine höhere Leistung zur Verfügung stellen. Dies haben in der Vergangenheit auch schon erste Benchmarks der Grafikeinheit angedeutet. Um die gebotene Leistung auch abrufen zu können, soll die Gen11-GPU den DisplayPort in der Version 1.4 sowie eDP 1.4b unterstützen. Hierüber können deutlich höhere Auflösung als bei den Vorgängern ermöglicht werden. Konkret plant Intel die Ausgabe einer 5K-Auflösung (5.120 x 2.880 Bildpunkte) bei 120 Hz. Bei 8K-Monitoren soll eine maximale Frequenz von 60 Hz möglich sein.

Allerdings ist die Bandbreite des DisplayPort 1.4 auf maximal 32,4 Gbit/s begrenzt. Jedoch benötigt bereits eine 5K-Auflösung mit 120 Hz eine Bandbreite von mindestens 42,4 Gbit/s. Um trotzdem eine so hohe Auflösung darstellen zu können, wird Intel auch VESA DSC (Display Stream Compression) einsetzen. Hierüber werden die Bildinhalte automatisch komprimiert, womit trotz begrenzter Bandbreite eine hohe Auflösung ausgegebene werden kann. 

Intel scheint also bei der iGPU von Ice Lake deutlich höhere Auflösungen anbieten zu wollen als bisher. Allerdings dürfte die Leistung der Grafikeinheit trotzdem zu niedrig sein, um mit dieser Auflösung auch kommende Spiele darstellen zu können. Die hohe Auflösung kann also womöglich nur im normalen 2D-Betrieb genutzt werden.