1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Prozessoren
  8. >
  9. EVGA EPOWER V: 12+2 externe Spannungsversorgung für Extrem-Overclocker

EVGA EPOWER V: 12+2 externe Spannungsversorgung für Extrem-Overclocker

Veröffentlicht am: von

evga Auch wenn die Hersteller von Mainboards und vor allem moderner Grafikkarten oftmals bereits starke Spannungsversorgungen verbauen, so sind Overclocker häufig auf eine noch stabilere Versorgung von Strom und Spannung angewiesen. Bereits vor einigen Monaten vorgestellt wurde das EPOWER V – ein Board mit zusätzlichen 12+2 Spannungsphasen.

Das EVGA EPOWER V spricht ganz klar High-End-Overclocker an. Selbst wenn eine wassergelühlte Radeon RX Vega 64 auf bis zu 350 W kommt und das eine oder andere Partnerdesign ebenso ausgelegt ist, unter Extrembedingungen können übertaktete Grafikkarten auch schnell mehrere hundert Watt oder einen fast vierstelligen Bereich erreichen. Spannungsspitzen und Ströme im Bereich von mehreren hundert Ampere sind dann keine Seltenheit. Damit ist dann aber auch fast jede Spannungsversorgung ab Werk überfordert.

Das EVGA EPOWER V bietet verschiedene Funktionen für Overclocker. Dazu gehören mehrere Sieben-Segment-Anzeigen für die Spannungen, die im Falle von VCORE and VMEM in Echtzeit abgefragt werden können. Diese beiden Spannungen können über Taster in folgenden Bereichen eingestellt werden:

  • VMEM: Im Bereich von 600 mV bis 2,3 V, bei einem Strom von 80 A und Stromspitzen von 90 A bei 1.9 V.
  • VCORE: Im Bereich von 600 mV bis 2 V, bei einem Strom von 600 A und Stromspitzen von 620 A bei 1,85V.

Das EVGA EPOWER V bietet zudem einen integrierten EVBot MKII. Über diesen kann die Grafikkarte bzw. deren Spannungen direkt angepasst werden. Die Besonderheit dabei ist, dass Werte möglich sind, die reine Softwarelösungen nicht erreichen. Dazu wird das EPOWER V direkt mit der Grafikkarte verbunden. Über eine USB-Verbindung kann die Kontrolle des EPOWER V auch in umgekehrter Richtung erfolgen – von der Software auf dem PC aus auf das EPOWER V.

Das EVGA EPOWER V bringt außerdem sogenannte Droop-, Force- und Offset-Voltage-Switches. Dabei handelt es sich um DIP-Schalter, die bestimmte Spannungen oder Spannungsfunktionen wie VDROOP und/oder einen Offset ermöglichen. Das PCB des EPOWER V bietet zudem einige Spannungsmesspunkte, an denen ein Multimeter direkt angeschlossen werden kann. Hinzu kommen einige Anschlüsse für Lüfter, die beim Overclocking unter anderem dabei helfen, die Luftfeuchtigkeit zu minimieren.

Das EVGA EPOWER V kostet 269,99 Euro und ist ab sofort erhältlich.

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Der König ist bezwungen: AMD Ryzen 9 5900X und Ryzen 5 5600X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_9_5900X_5600X_REVIEW-TEASER

    Seit heute sind die ersten Ableger der neuen Ryzen-5000-Familie erhältlich. Mit ihnen will AMD die letzte Intel-Bastion zu Fall bringen und endlich auch bei der Spieleleistung wieder ganz vorne mitspielen, nachdem man dem Konkurrenten mit seinen Matisse-Ablegern in Sachen Preis und... [mehr]

  • Generations-Nachzügler: AMD Ryzen 9 5950X und Ryzen 7 5800X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_9_5950X_5800X-TEASER

    Wie angekündigt hat uns AMD pünktlich zum gestrigen Marktstart der ersten vier Ryzen-5000-Modelle inzwischen auch mit den noch fehlenden zwei Modellvarianten versorgt. Wir komplettieren die Testreihen daher nun um das Topmodell mit 16 Kernen, den AMD Ryzen 9 5950X, und um den AMD Ryzen 7 5800X... [mehr]

  • Prozessor non grata: Rocket Lake-S als Core i7-11700K im Vorab-Test (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/COREI7-11700K

    Gut einen Monat vor dem offiziell geplanten Verkaufsstart konnte jeder Nutzer bereits den Core i7-11700K erstehen. Mindfactory verkaufte den Prozessor tagelang und jeder der wollte, konnte diesen auch bestellen. Auch wir haben die Gelegenheit ergriffen und präsentieren bereits heute einen... [mehr]

  • Günstiger 10-Kern-Einstieg: Intel Core i9-10850K im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-CML-S

    Ende Juli stellte Intel in einem kleinen, zweiten Schwung einige weitere neue Modelle an Comet-Lake-S-Prozessoren vor. Die wichtigste Neuvorstellung ist dabei sicherlich der Core i9-10850K, der sich knapp unter dem Core i9-10900K aufstellt. Zehn Kerne, etwas niedrigere Taktraten, dafür ein um... [mehr]

  • Refresh-Nachzügler: AMD Ryzen 7 3800XT und Ryzen 5 3600XT im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_MATISSE_REFRESH_TRIPLE-TEASER

    Wenige Tage nach unserem Test zum AMD Ryzen 9 3900XT versorgte uns die Chipschmiede mit den beiden kleineren Serienvertretern der Matisse-Refresh-Generation, die dank zahlreicher Verbesserungen im Fertigungsprozess und etwas höherer Taktraten die Effizienz gegenüber den bestehenden Modellen... [mehr]

  • Zen 2 optimiert: So funktioniert der ClockTuner for Ryzen (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CTR

    Bereits vor einigen Wochen wurde der ClockTuner for Ryzen (CTR) angekündigt. Ab heute ist er nun für Jedermann verfügbar und kann ausprobiert werden. 1usmus, der Entwickler hinter dem DRAM Calculator for Ryzen, hat auch den ClockTuner for Ryzen entwickelt. Durch einen Custom... [mehr]