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EVGA EPOWER V: 12+2 externe Spannungsversorgung für Extrem-Overclocker

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evga Auch wenn die Hersteller von Mainboards und vor allem moderner Grafikkarten oftmals bereits starke Spannungsversorgungen verbauen, so sind Overclocker häufig auf eine noch stabilere Versorgung von Strom und Spannung angewiesen. Bereits vor einigen Monaten vorgestellt wurde das EPOWER V – ein Board mit zusätzlichen 12+2 Spannungsphasen.

Das EVGA EPOWER V spricht ganz klar High-End-Overclocker an. Selbst wenn eine wassergelühlte Radeon RX Vega 64 auf bis zu 350 W kommt und das eine oder andere Partnerdesign ebenso ausgelegt ist, unter Extrembedingungen können übertaktete Grafikkarten auch schnell mehrere hundert Watt oder einen fast vierstelligen Bereich erreichen. Spannungsspitzen und Ströme im Bereich von mehreren hundert Ampere sind dann keine Seltenheit. Damit ist dann aber auch fast jede Spannungsversorgung ab Werk überfordert.

Das EVGA EPOWER V bietet verschiedene Funktionen für Overclocker. Dazu gehören mehrere Sieben-Segment-Anzeigen für die Spannungen, die im Falle von VCORE and VMEM in Echtzeit abgefragt werden können. Diese beiden Spannungen können über Taster in folgenden Bereichen eingestellt werden:

  • VMEM: Im Bereich von 600 mV bis 2,3 V, bei einem Strom von 80 A und Stromspitzen von 90 A bei 1.9 V.
  • VCORE: Im Bereich von 600 mV bis 2 V, bei einem Strom von 600 A und Stromspitzen von 620 A bei 1,85V.

Das EVGA EPOWER V bietet zudem einen integrierten EVBot MKII. Über diesen kann die Grafikkarte bzw. deren Spannungen direkt angepasst werden. Die Besonderheit dabei ist, dass Werte möglich sind, die reine Softwarelösungen nicht erreichen. Dazu wird das EPOWER V direkt mit der Grafikkarte verbunden. Über eine USB-Verbindung kann die Kontrolle des EPOWER V auch in umgekehrter Richtung erfolgen – von der Software auf dem PC aus auf das EPOWER V.

Das EVGA EPOWER V bringt außerdem sogenannte Droop-, Force- und Offset-Voltage-Switches. Dabei handelt es sich um DIP-Schalter, die bestimmte Spannungen oder Spannungsfunktionen wie VDROOP und/oder einen Offset ermöglichen. Das PCB des EPOWER V bietet zudem einige Spannungsmesspunkte, an denen ein Multimeter direkt angeschlossen werden kann. Hinzu kommen einige Anschlüsse für Lüfter, die beim Overclocking unter anderem dabei helfen, die Luftfeuchtigkeit zu minimieren.

Das EVGA EPOWER V kostet 269,99 Euro und ist ab sofort erhältlich.

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Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 09.09.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 6631
Zitat
so sind Overclocker häufig auf eine noch stabilere Versorgung von Strom und Spannung angewiesen.


Stabile Spannungen sind heute etwa nicht mehr genug? :D
Mir ist neu dass CPU/GPUs auf einen stabilen Strom angewiesen sind :fresse:

Zitat
Spannungsspitzen [...] sind dann keine Seltenheit. Damit ist dann aber auch fast jede Spannungsversorgung ab Werk überfordert.


Die GPU erzeugt keine Spannungsspitzen...
#5
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Registriert seit: 18.09.2014
Gelsenkirchen
Stabsgefreiter
Beiträge: 356
Zitat mastergamer;25823261

Die GPU erzeugt keine Spannungsspitzen...


Na klar erzeugen GPU Spannungsspitzen genau so wie ein CPU, aber die sind zu Kurz oder schnell das man sie mit einem Multimeter kaum sehen kann in folge auch CPU-Z. mit eine Oszilloskop erkennt man sie eher bzw deutlicher.
#6
Registriert seit: 21.11.2010
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 377
Und in einigen Jahren braucht man einen 400V Anschluss nur für seine Grafikkarte... :shot:
#7
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Registriert seit: 19.10.2009
127.0.0.1
Lesertest-Fluraufsicht
Beiträge: 6276
@ Mezzo Das ist nen Argument :bigok:
#8
Registriert seit: 09.09.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 6631
Ich glaube einige User haben hier auch Spannungsspitzen abbekommen :rolleyes:

Zitat Whity;25823320
Und in einigen Jahren braucht man einen 400V Anschluss nur für seine Grafikkarte... :shot:

Wenn AMD so weiter macht ist das nicht ausgeschlossen :D
#9
Registriert seit: 10.08.2007

Flottillenadmiral
Beiträge: 4690
Pascal skaliert doch eh schlecht mit der Spannung.
Ein völlig sinnloses Produkt!
#10
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Registriert seit: 22.03.2008
/dev/null
Bootsmann
Beiträge: 632
Zitat Mezzo;25823247
Nun mit dem Modul sind die 3x6pin also 225W (3x75W) Zusätzlich zu den von dir gesagte 3x8 Pins (3x150W) also macht es unterm strich 3x6 und 3x8 Pin.

Damit kannst du dann wenn die Karte 3x8 Pin Pci hat plus PCIe (glaube das sind auch nochmal 150W) sind wir bei 600Watt mit dem Modul kannste nochmal 225watt durch die Karte jagen. Das hast du 825Watt die durch die Karte fließen können.


Wer rechnet, stellt schnell fest, dass dieses Board alleine schon 1200W (also 600A bei bis zu 2V vGPU) liefern kann. Macht auch Sinn, weil diese Module in der Regel die OEM Spannungsversorgung ersetzen.

Diese PCI-E Spezifikationen sind im Grunde längst überholt, weil alle mir bekannten Hersteller drei +12V Leitungen im 6-Pin Stecker belegen und nicht nur die beiden äußeren, wie in den Specs.
Viele Netzteile kommen außerdem mit dickeren Leitungen daher als spezifiziert. (vgl. ATX Formfaktor und Romans Video)

Nachtrag: PCIe Specs sind 4.16A pro +12V Leitung (die Molex Mini-Fit Jr. sind übrigens auf 6A - 7A ausgelegt bei AWG16 -> Quelle) was dann im schlechtesten Falle schon 144W und im günstigsten 252W pro 6-Pin wären. :)

Zitat CompuChecker;25823641
Pascal skaliert doch eh schlecht mit der Spannung.
Ein völlig sinnloses Produkt!


Stimmt, weil es mit einem Chip nicht skaliert ist das gesamte Produkt, welches für ALLE Grafikkarten verwendet werden kann, sinnlos :stupid:
#11
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Registriert seit: 26.03.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1777
Zitat CompuChecker;25823641
Pascal skaliert doch eh schlecht mit der Spannung.
Ein völlig sinnloses Produkt!


kann es sein dass du gar nicht begriffen hast, um was es geht? wen bitte interessiert, ob ein einzelnes produkt schlecht damit skaliert? es geht um extreme-overclocking, nicht um enthusiastgamer 24/7-overclocking. die e-power karte kommt auch auf 8800GTS und 2900XT und co zum einsatz.
#12
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Registriert seit: 18.09.2014
Gelsenkirchen
Stabsgefreiter
Beiträge: 356
Zitat sda2;25823887
Wer rechnet, stellt schnell fest, dass dieses Board alleine schon 1200W (also 600A bei bis zu 2V vGPU) liefern kann. Macht auch Sinn, weil diese Module in der Regel die OEM Spannungsversorgung ersetzen.

Diese PCI-E Spezifikationen sind im Grunde längst überholt, weil alle mir bekannten Hersteller drei +12V Leitungen im 6-Pin Stecker belegen und nicht nur die beiden äußeren, wie in den Specs.
Viele Netzteile kommen außerdem mit dickeren Leitungen daher als spezifiziert. (vgl. ATX Formfaktor und Romans Video)

Nachtrag: PCIe Specs sind 4.16A pro +12V Leitung (die Molex Mini-Fit Jr. sind übrigens auf 6A - 7A ausgelegt bei AWG16 -> Quelle) was dann im schlechtesten Falle schon 144W und im günstigsten 252W pro 6-Pin wären.
:


Ich habe nur das Genommen was ich Sah, was maximal möglich ist fehlen mir die Fachkompetenz
#13
Registriert seit: 06.01.2008
Ösiland
Korvettenkapitän
Beiträge: 2349
Früher hat man Grafikkarten den Spannungsversogungsteil abgesägt für den Zweck, kenne das selbst noch als Frankensteinmod.
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