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Intel Kaby Lake mit vier zusätzlichen PCIe-Lanes und Unterstützung für 10-Bit HEVC sowie VP9

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intel3Die kommende CPU-Generation von Intel hört auf den Codenamen Kaby Lake und wird – wie auch Skylake – im 14-nm-Prozess gefertigt. Intel wird der neuen Generation allerdings eine neue Architektur spendieren und damit auch den Funktionsumfang ausbauen. Laut den Informationen von Fudzilla.com werden die Prozessoren der Kaby-Lake-S-Baureihe mehr PCI-Express-Lanes als Skylake bereitstellen. Konkret soll Kaby Lake vier weitere PCI-Express-Lanes bieten, um damit dem Anspruch an moderne Systeme gerecht zu werden. Schließlich nutzen in der Zwischenzeit nicht nur Grafikkarten die schnelle Datenverbindung, sondern auch weitere Schnittstellen wie beispielsweise die M.2-Ports für Steckkarten-SSDs. Auch USB-3.1-Ports sollen von den zusötzlichen PCI-Express-Lanes profitieren, sodass mit der Kaby-Lake-Plattform weitere schnelle Anschlüsse auf das Mainboard wandern könnten.

Weiterhin soll Kaby Lake nativ die neue 3D-XPoint-Speicher unterstützen. Der Speicher wurde von Intel zusammen mit Micron entwickelt und soll die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers mit den Vorteilen von NAND-Bausteinen vereinen. Mit 3D-XPoint-Speicher seien in Zukunft noch schnellere SSDs möglich. Außerdem seien die Produktionskosten im Vergleich zu heutigem NAND-Speicher auf gleichem Niveau oder sogar darunter. Bis jedoch die ersten SSDs auf Basis des 3D-XPoint-Speichers für einen bezahlbaren Preis in den Handel kommen werden, wird es wohl noch etwas dauern. 

intel kaby lake

Weiterhin wird Kaby Lake erstmals die volle Hardwareunterstützung für 10-Bit HEVC und VP9 bieten. Dies geht aus dem jüngst veröffentlichten Media-SDK 2016 R2 von Intel hervor. Somit können die CPUs der Kaby-Lake-Serie auch hochauflösende Medien encodieren und wiedergeben. Bereits bei Skylake sollte die Hardwareunterstützung bereitgestellt werden, doch aufgrund von Problemen musste die Integration verschoben werden.

Die Prozessoren der Kaby-Lake-S-Baureihe werden laut aktuellen Gerüchten für Anfang 2017 erwartet. Die mobilen, stromsparenden Ableger der Core-M- und Kaby-Lake-U/Y-Serie werden noch für dieses Jahr erwartet.

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Kommentare (27)

#18
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Registriert seit: 10.07.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5080
Wahnsinn wie schnell das alles geht. Grad vor na Woche den neu erschienen Broadwell E i7 6800K Gekauft, und nächstes Jahr kommt wieder eine neue Generation raus :D
#19
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 18100
Es kommt immer wieder eine nächste Generation raus, aber das war doch schon immer so.
#20
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Registriert seit: 10.07.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5080
Trotzdem Wahnsinn einfach:banana:
#21
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Registriert seit: 08.08.2006
SN
Moderator
Beiträge: 34453
GP104 kann es wohl, wenn ich das richtig sehe...
Skylake nicht vollumfänglich. VP9 geht bspw. wohl nicht vollständig. 10Bit HEVC gar nicht? usw.

Also ja, das ließt sich nicht nur toll, das wäre auch toll (theoretisch).
Auf der anderen Seite, man muss natürlich Bedarf danach haben...

Ansich bringt der GP104 aktuell die fortschrittlichste Technologie mit. Gefolgt vom GM206, wenn ich das richtig sehe. Danach dann Skylake und AMD Produkte. Mit Polaris dürfte sich das aber bei AMD zumindest ändern.
#22
Registriert seit: 24.01.2011

Bootsmann
Beiträge: 739
Zitat Performer;24687693
"10-Bit HEVC sowie VP9" liest sich erst einmal toll aber was bedeutet das in der Praxis ?
Kann ein Skylake nur 8-Bit AVC H.264 und kein 10 Bit, kein HEVC H.265 und kein VP9 ?
Können vielleicht GTX970/980 und GTX1070/1080 etwas davon Decoden und Encoden ?


H264 10bit kann außer dem Rockchip RK3229 kein bekannter SoC in Hardware ;) es geht um H265
#23
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Registriert seit: 08.08.2006
SN
Moderator
Beiträge: 34453
Laut PCGH kann die Karte es:
Geforce GTX 1080 im Test: Der erste 16-nm-König mit 2 GHz im OC-Betrieb [Test der Woche]

Auf der anderen Seite, es stellt sich doch die Frage nach dem Warten gar nicht?
Die GPU, die man nutzt, sollte die Anforderungen erfüllen können... Wenn ich eine dGPU nutze, dann interessiert mich der Featureumfang der iGPU idR nicht. Bestenfalls QuickSync wäre potentiell interessant... Fällt bei mir wegen der unterirdischen Quality aber raus. Die dGPU muss es können. Hab ich dann was altes, steh ich so oder so im Regen ;)

Der Part mit der IGPU wird für Leute ohne dGPU interessant... Notebooks, Tablets usw. Für Desktop PCs eher weniger. HTPCs vielleicht noch.
#24
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Registriert seit: 03.05.2014
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1969
Zitat smalM;24649139
Nein, es geht um 24 statt 20 Lanes aus dem Chipsatz, der auch dann noch mit dem jetzt schon völlig überforderten DMI3-Bus angebunden wird.
Wer ordentliche I/O-Leistung will, kommt am 2011er-Sockel nicht vorbei.


Mit dem QPI Link ging es damals doch auch mit 25,6GB/s in beide Richtungen, wundert mich warum das heute nicht mehr zum Einsatz kommt
#25
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 18100
QPI ist nir zu Anbindung der Chipsätze verwendet worden, der ist intern oder zur Verbidnung von mehreren CPUs. Die Northbridge wurde früher mit FSB angebunden und da hing der RAM-Controller noch mit dran und die Southbridge wurden schon länger mit DMI angebunden. Heute stecken die Funktionen der Northbridge in der CPU und der PCH hat nur noch die I/O Funktionen der frühren Southbridges, die nie mit 25GB/s angebunden waren.
#26
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Registriert seit: 03.05.2014
Brasília - DF
Kapitänleutnant
Beiträge: 1969
Naja bei 1366 war doch die CPU via QPI mit dem Chipsatz X58 via QPI angebunden


//edit:

So Suedbruecke = PCH heutzutage?^^
Also Nordbruecke ganz weg

Aber waere es nicht sinvoll trotzdem den PCH via QPI anzubinden?



Die Suedbruecke via DMI
#27
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 18100
Stimmt, der X58 hatte QPI für die Anbindung der Northbridge, da hängt aber eben auch noch die PCIe Lanes für die Grakas dran, der bei dem noch in der Northbridge steckt, während diese heute in der CPU direkt untergebracht sind, wie alle anderen Funktionen der Norhtbridges, wie z.B. der Speichercontroller. Das war damals noch so ein Zwischending, der Speichercontroller war schon in der CPU, die PCIe Lanes waren noch von der Norhtbridge, die Southbridge war aber schon per DMI angebunden und das war damals noch DMI 1, also technisch PCIe 1.x x4. Wollte man heute den PCH mit QDI anbinden, bräuchte man noch viel mehr I/O in der CPU und i.d.R. reicht doch DMI auch, zumal DMI3 beim S.1151, denn die wenigsten werden so viele PCIe SSDs haben, dass dies wirklich ein spürbarer Flaschenhals wird und wenn doch, sollte man auch genug Geld haben um sich ein S.2011-3 System leisten zu können bei dem die PCIe 40 (außer bei dem kleinsten i7) 3.0 Lanes alle von der CPU kommen.
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