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AMD: Bristol Ridge erscheint früher - Zen im Labor bereits schnell

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AMD Logo 2013Vor einigen Tagen machte AMD durch eine Aussage auf sich aufmerksam, in der man sich "so nah dran an Intel" sehe "wie bisher noch nie". Derzeit ist AMD sehr bemüht um Aufmerksamkeit, denn bei den Prozessoren will man wieder verloren gegangene Marktanteile zurückgewinnen. Den Anfang wird dabei die Computex machen, auf der man per Live-Pressekonferenz auch über neue APUs sprechen möchte.

Ein paar Neuigkeiten gibt es bereits im Vorfeld, denn auf einem Investors-Meeting ließ man einige Details zu Bristol Ridge und der Zen-Architektur fallen. So sind die ersten APUs der Bristol-Ridge-Generation in Form der sparsamen Stoney-Ridge-Plattform sogar bereits im Handel, werden als Carrizo-Nachfolger aber erst auf der Computex offiziell vorgestellt werden. Dies zeigt aber auch, dass AMD offenbar deutlich früher dran ist als man dies ursprünglich vorgesehen hat. Im Vergleich zu Kaveri will AMD mit Bristol Ridge ein Leistungsplus von 50 % erreichen.

Investoren-Präsentation von AMD
Investoren-Präsentation von AMD

Für die meisten aber wohl deutlich spannender sind die aktuellen Aussagen bezüglich der Zen-Architektur. Noch einmal betont AMD dabei, dass erste Produkte mit dieser neuen Architektur für den High-End-Desktop geplant sind. Außerdem spricht AMD im Vergleich zur Bulldozer-Architektur von einem IPC-Leistungsplus von 40 %. Noch einmal auf den Folien zu erkennen sind einige Kernbereiche bei der Entwicklung. Diese sehen ein Simultaneous-Multithreading-System (SMT) vor und auch hohe Bandbreiten sowie ein Cache-System mit geringen Latenzen sollen eine Rolle spielen. Neben einem Leistungsplus steht zudem das Performance/Watt-Verhältnis im Fokus.

Investoren-Präsentation von AMDInvestoren-Präsentation von AMD

Investoren-Präsentation von AMD

Laut AMD befinden sich die ersten Chips nun in den Laboren. Das Fertigungsverfahren in 14 nm FinFET soll bereits die Anforderungen für eine Fertigung von Client-Produkten bis hin zu Enterprise-Produkten erfüllen. Damit befinde man sich weiterhin innerhalb der eigenen Vorgaben und will noch 2016 erste Produkte auf den Markt bringen.

In einem Investors-Meeting spielt natürlich die wirtschaftliche Lage eine wichtige Rolle. Dies adressiert AMD ebenfalls und spricht davon, in diesem Jahr die Profite erhöhen zu wollen. Für 2017/2018 sollen dann weitere neue GPU- und CPU-Architekturen für weiteren Aufschwung sorgen. Besonderen Fokus legt AMD dabei auf den Servermarkt sowie das Potential bei den GPUs im PC. Über eine gesteigerte Marge sollen dann wieder Gewinne eingefahren werden.

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