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Apple A8X im iPad Air 2 verwendet drei CPU-Kerne und sechs Shader-Cluster

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Ab heute befindet sich das iPad Air 2 in der Auslieferung und auch erste Review durften veröffentlicht werden. Neben den offiziellen Ankündigungen ist dies natürlich auch die Gelegenheit, neue Erkenntnisse zur Hardware zu gewinnen.

So deuten ersten Benchmarks daraufhin, dass Apple beim A8X nicht nur den Takt auf im Vergleich zum A8 des iPhone 6 und iPhone 6 Plus erhöht hat, sondern auch die Anzahl der CPU-Kerne. Während in den beiden neuen Smartphones der A8 also mit zwei Kernen und 1,4 GHz auskommen muss, arbeitet der A8X im iPad Air 2 mit 1,5 GHz auf drei Kernen. Drei Kerne sind allerdings keine übliche Anzahl für eine CPU-Architektur, da hier meist in Zweierpotenzen gearbeitet wird. Allerdings brauchte auch AMD schon Prozessoren wie den Athlon X3 450 und 460 auf den Markt, die über drei CPU-Kerne verfügten.

Multi-Core-Benchmarks zum iPhone und iPad von Primate Labs
Multi-Core-Benchmarks zum iPhone und iPad von Primate Labs

Vor allem in Multi-Core-Benchmarks scheint der A8X um bis zu 55 Prozent schneller als der A8 des iPhone 6 und iPhone 6 Plus zu sein. Durch den nur geringfügig höheren CPU-Takt ist der Unterschied bei Single-Core-Anwendungen deutlich geringer. Die Leistungs-Verbesserungen sind aber nicht nur auf den höheren Takt und den zusätzlichen CPU-Kern zurückzuführen, sondern auch auf den auf 2 GB verdoppelten Arbeitsspeicher sowie den nun 2 anstatt 1 MB großen L2-Cache.

Single-Core-Benchmarks zum iPhone und iPad von Primate Labs
Single-Core-Benchmarks zum iPhone und iPad von Primate Labs

Die Verbesserungen bei Grafikanwendungen resultieren vermutlich auch aus einem Update bei der verbauten GPU. Apple spricht von drei Milliarden Transistoren im A8X, was vermutlich auch der Verwendung der PowerVR-GX6650-GPU geschuldet ist. Diese verwendet im Vergleich zum A8 sechs anstatt vier Shader-Cluster und arbeitet zudem auch noch mit einem höheren Takt. Sollte sich die Nutzung der GX6650 bestätigen, würde Apple abermals die schnellste GPU aus dem Hause Imagination Technologies verwenden.

Nun ist es an den Entwicklern, aus der zur Verfügung stehenden Hardware auch das Maximum herauszuholen. Ab Februar 2015 müssen alle Entwickler auf dem neuen iOS-8-SDK entwickeln und ihre Apps an die 64-Bit-Architektur angepasst haben.