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AMD FX-9590 soll im September deutlich im Preis gesenkt werden

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AMD FX LogoSeit Juli bietet AMD sein aktuelles Flaggschiff unter den Prozessoren auch mit einem Wasserkühler im Paket an. Seitdem wechselt der AMD FX-9590 in der LCS-Version für knapp unter 330 Euro seinen Besitzer, während die Version ohne Wasserkühler schon für etwa 245 Euro erhältlich ist. An den technischen Daten hatte sich auf Seiten des Prozessors aber nichts getan. Zur Verfügung stehen weiterhin acht Kerne der „Piledriver“-Architektur, die mit einem Basis-Takt von 4,7 GHz arbeiten und sich je nach Auslastung auf eine Frequenz von bis zu 5,0 GHz beschleunigen. Dafür liegt die Thermal-Design-Power bei satten 220 Watt, was viele Luftkühler vor einem Jahr noch vor Probleme stellte. Ab September soll es das aktuelle Flaggschiff der US-Amerikaner zu einem günstigeren Preis geben. Kostete das Modell bei seiner Einführung noch über 730 Euro, fiel der Preis wenig später auf knapp unter 300 Euro.

Ab dem 1. September soll der Preis zumindest in Großbritannien deutlich sinken, nämlich von ehemals 225 auf 175 britische Pfund. Münzt man die Preissenkung auf Deutschland um, könnte der AMD FX-9590 ab dem nächsten Monat schon für unter 200 Euro erhältlich sein. AMD soll seinen Achtkerner damit attraktiver im Kampf gegen Intels Core i5-4690K gestalten. Gleichzeitig soll AMD drei neue Modelle der FX8-Familie ins Rennen schicken und den Preis für den FX-6300 um zehn britische Pfund nach unten korrigieren.

Eine offizielle Stellungnahme seitens AMD gibt es derzeit noch nicht.

AMD "Vishera" Familie
Modell FX-9590 FX-9370 FX-8350
Preis ab 250 Euro ab 185 Euro ab 144 Euro
Technische Daten
Architektur Piledriver Piledriver Piledriver
Modellfamilie Vishera Vishera Vishera
Fertigung 32 nm 32 nm 32 nm
CPU-Kerne 4x 2 4x 2 4x 2
Basis-Takt 4,7 GHz 4,4 GHz 4,0 GHz
Turbo-Takt 5 GHz 4,7 GHz 4,2 GHz
L2-Cache 4x 2 MB 4x 2 MB 4x 2 MB
L3-Cache 8 MB 8 MB 8 MB
Max. DDR3 1866 MHz 1866 MHz 1866 MHz
Sockel AM3+ AM3+ AM3+
TDP 220 Watt 220 Watt 125 Watt

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Kommentare (31)

#22
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Registriert seit: 11.11.2006
C:\Bayern\Nürnberg
Moderator
Beiträge: 5882
Das glaubst du wirklich? Dann muss das aber ein Mega großer Wurf werden, denn Intel ist so was von voraus da könnte man schon Angst bekommen.

Doch AMD hat gut Chancen in den mobilen und medialen Markt Fuß zu fassen.
#23
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Registriert seit: 26.03.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1300
klar, bei einer komplett neuen architektur werden die karten wieder neu gemischt. ist ja nicht nur ne modifikation wie bulldozer -> vishera oder so. war schon mehrfach in der vergangenheit so, warum sollte es aufeinmal nicht mehr möglich sein?

Zitat
Intel ist so was von voraus da könnte man schon Angst bekommen.

der abstand athlon64 zu pentium4 war imho größer. neben leistung und effiziens war amd auch in technologie (64 bit) ne generation weiter. und das alles sogar ohne zwei shrink-stufen vorraus zu sein.

kann gut sein, dass die nächste komplett neue architektur von amd wieder was gutes wird und intels core-architektur in die tasche steckt. kann auch sein, dass die wieder floppt. wissen wir wohl erst, wenn es so weit ist.
#24
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Registriert seit: 12.12.2010

Banned
Beiträge: 5646
Zitat Luebke
die sollen lieber zusehen, dass die auf 28 oder besser 22 nm kommen.


AMD produziert schon seit einiger Zeit im 28nm node.
#25
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Registriert seit: 29.04.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 5333
Ist das net diese 200W CPU? oO
#26
Registriert seit: 09.04.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1228
Zitat Luebke;22548251
das ist mir durchaus bewusst. aber die ipc kann man nicht mal eben so verändern. das bedarf einer kompletten neuentwicklung. die kernzahl zu erhöhen hingegen ist verhältnismäßig einfach und bringt bei multicoreanwendungen deutliche leistungssteigerungen mit sich.

Schau Dir bitte die Opterons an. Die 6300 besteht aus zwei "Desktop Cores", die zusammen in einem Gehäuse sitzen und jeweils Dual Channel RAM ansprechen. Dadurch hat man schon bei einem Sockel zwei NUMA Nodes, was sich leider auf die Programmierung deutlich auswirkt. Einfach die Kernzahl zu erhöhen funktioniert nicht so einfach. Persönlich würde ich es als sinnvoller erachten zurück zum MagnyCours zu gehen und diesen in aktueller Fertigungstechnik herzustellen. Möglicherweise könnte man MagnyCours auch auf 8 Kerne pro NUMA Knoten (16 Kerne pro CPU) erweitern, miit DDR3-1866 LRDIMMs könnte das war werden. Interlagos und Abu Dhabi taugen nicht wirklich etwas. Dazu fehlt ein einer Chipsatz der auch PCIe 3.0 unterstützt.
#27
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Registriert seit: 26.03.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1300
Zitat
AMD produziert schon seit einiger Zeit im 28nm node.

wir sind hier bei der AM3+ plattform und amds "highend" cpus. hier wird nachwievor 32 nm genutzt, weil seit jahren nichts mehr geändert wurde.

aber schau dir mal den 7800 mit einer cTDP von 45 watt an. wohlgemerkt trotz potenter grafikeinheit, die bei einem FX ja wegfallen würde! die cpu-leistung würde durch den L3 cache nochmal verbessert werden. da ist durchaus potential gegeben.

@jdl: wie du richtig sagst, sind das nicht einfach cpus mit mehr kernen, sondern wenn man so will zwei cpus auf einen sockel "gequetscht". ich vermute dass das das problem ist.
#28
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Registriert seit: 06.05.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2953
Zitat Luebke;22549011
amd kann durchaus zurückkommen. wird die nächste architektur n großer wurf, dreht sich das blatt wieder. vor core wars ja auch andersrum. da war alles von amd > netburst. davor wars wieder andersrum: pentium 3 > K6 III, davor war K5 > pentium...


Zu P4-Zeiten hätte Intel jeder Zeit schon früher den Pentium M im Desktopbereich bringen können. Das Marketing war jedoch so gut, dass selbst der Pentium 4 gut weg ging. (Stichwort: GHz-Rennen)
#29
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Registriert seit: 08.08.2006
Weinböhla (Sachsen)
Moderator
Beiträge: 32560
Zitat Luebke;22551379
aber schau dir mal den 7800 mit einer cTDP von 45 watt an. wohlgemerkt trotz potenter grafikeinheit, die bei einem FX ja wegfallen würde! die cpu-leistung würde durch den L3 cache nochmal verbessert werden. da ist durchaus potential gegeben.


Der Vergleich hinkt ohne Ende.
Zum einen büßt der A10-7800 selbst bei reiner CPU Last mit 45W schon je nach Anwendung und Lastzustand ne ganze Ecke ein (CB misst für den PoVRay Bench -23% für die 45W Einstufung) und zum anderen sprechen wir hier über nen mini zwei Moduler.
Nimm die +29%, die das Teil in 65W Einstufung schneller ist laut CB, und reche das auf die 45W drauf, dann bist du bei um die 60W. Und das nur, wenn es 1:1 auf Taktrate geht. Kommt noch Spannung hinzu, werden es eher mehr wie 60W sein.
Was gewinnst du mit zwei Modulen bei 60W und 3,5GHz Basistakt? -> nicht viel. Selbst mit L3 Cache machst du eher in Speicherlastigen Anwendungen Gewinn, nicht aber im reinen Rechenprozess. Was Quertests diverser AM3(+) CPUs im Vergleich zeigen.
Selbst wenn du die Anzahl der Module verdreifachst und sich dadurch der Stromverbrauch "nur" verdoppeln würde, wärst du schon wieder bei 120W... Der i7-4790K ist laut CB im Anwendungsrating 213% schneller und braucht "nur" 16% mehr Strom als ein 7850K Kaveri System.
Die ST Performance ist immernoch lahm im Vergleich zur blauen Konkurenz und ob man sechs Module in einem fiktiven Desktop Design ausfahren kann? Fraglich. Das sind immerhin 12 Threads... Die Intel Hexacores mit 12 Threads setzen sich in Anwendungen abseits von Volllastszenarien nicht von den Quadcores auf S115x Basis ab.

Auch wenn das alles etwas Milchmädchen ist, die Breite der CPU bringt AMD nicht weiter. Die Teile sind schon im Grunde breit genug damit man in MT Anwendungen gut gegen die Konkurenz dasteht. Und das Konstrukt geht auch auf...
Und das nicht erst seit den Kaveris, sondern auch schon mit den ersten Bulldozern war das der Fall. Ja sogar die Thuban X6 CPUs hatten darin ihre Paradedisziplin.

Zitat G3cko;22552292
Das Marketing war jedoch so gut, dass selbst der Pentium 4 gut weg ging. (Stichwort: GHz-Rennen)


Das war nicht nur Marketing, der absolute Unterschied, gerade in Anwendungsszenarien abseits von Games war weit geringer wie er heute zwischen AMD und Intel in umgekehrter Reihenfolge ist ;)
Eine Netburst CPU mit hohem Takt konnte in vielen Alltagsanwendungen, gerade im Multimediabereich mit den A64 Modellen mithalten, teils gar überholen. In Games war man klar langsamer... Viele Spieler gingen zu AMD.
Ein riesiger Vorteil gerade in der Alltagsarbeit mit den PCs war damals aber HT, ne SingleCore CPU mit HT ist einfach mal deutlich smoother zu bedienen als ne SingleCore CPU ohne HT.

Jeder der das nicht glaubt soll bitte selbst den Test machen. Man schnappe sich nen spott billigen P4 mit HT als SingleCore und packe sich dazu im Vergleich nen A64 SingleCore daneben. -> dann einfach mal Alltagssachen machen. Browsen, Files hin und her schubsen, Office Anwendungen nutzen usw. usf. Größtenteils ist man erstaunt wie zäh sich das ganze im Vergleich zu heute anfühlt. Und das liegt nicht an den Ladezeiten oder der reinen Rechenperformance. Ein Blick in den Taskmanager verrät, das immer wieder kurze Lastspitzen zu sehen sind. -> dann wird es zäh. Ein Performancekiller sind Virenscanner mit Echtzeitscan...
Windows 2000 oder Windows XP ist aber Pflicht... Mit Windows 98 brauch da niemand testen :fresse:
#30
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Registriert seit: 26.03.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1300
Zitat
Auch wenn das alles etwas Milchmädchen ist,

ja, sagen wir etwas... :hmm:

zumal du den absatz auch noch mit
Zitat
Der Vergleich hinkt ohne Ende.

beginnst :D

aber alles in allem hast du mich falsch verstanden: vergleich mal den 7800 (M2/T4) mit einem ivy i3 (C2/T4) der gleichen tdp-klasse. na? fällt was auf? so und jetzt mal als FX4X00 ohne igpu, da sinkt der verbrauch nochmal n bissel. plötzlich ist der rückstand gar nicht mehr so gewaltig, um nicht zusagen, etwa augenhöhe. und dann das ganze vllt nochmal in 22nm und gegen haswell...

DAS wollte ich damit zum ausdruck bringen. ein shirink bringt der FX-plattform hier sehr wohl etwas.

Zitat
Selbst mit L3 Cache machst du eher in Speicherlastigen Anwendungen Gewinn, nicht aber im reinen Rechenprozess.

das ist richtig, aber benchmarks sind nunmal manchmal auch speicherlastig. und darum gehts doch: in den benchmarks ne gute figur machen. das reißts zwar nicht raus, ist aber wieder n weiterer kleiner ticken richtung intel.
das potential ist grundsätzlich da, mit vishera auf i3 und i5 aufzuschließen. imho nicht gleichziehen, aber dennoch die kluft deutlich zu verkleinern. und wenn keine neue architektur in sicht ist, ist ein shrink eine durchaus sinnvolle alternative.

Zitat
Ein riesiger Vorteil gerade in der Alltagsarbeit mit den PCs war damals aber HT

wo es damals schon nutzbar war, ja. klar sind zwei threads schneller als einer. nur hatten erst die letzten P4 HT und auch da längst nicht alle. vor allem nicht in der preisklasse eines athlon64

dabei kommt mir grad n interessanter gedanke: cinebench auf beiden cpus gegeneinander: eine mit dual-thread, wo der ja richtig gut mit skaliert und eine mit 64 bit, was imho auch vorteile in dem benchmark bringt :) könnte interessant werden...
#31
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PorscheTown
Flottillenadmiral
Beiträge: 5492
Zitat Luebke;22553382

DAS wollte ich damit zum ausdruck bringen. ein shirink bringt der FX-plattform hier sehr wohl etwas.

Ein Schrink bringt womöglich weniger Verbrauch mit, aber bei den Taktraten über 4.7GHz steigt dann auch die TDP bzw. die Temperatur an.

Zitat Luebke;22553382

das ist richtig, aber benchmarks sind nunmal manchmal auch speicherlastig. und darum gehts doch: in den benchmarks ne gute figur machen. das reißts zwar nicht raus, ist aber wieder n weiterer kleiner ticken richtung intel.
das potential ist grundsätzlich da, mit vishera auf i3 und i5 aufzuschließen. imho nicht gleichziehen, aber dennoch die kluft deutlich zu verkleinern. und wenn keine neue architektur in sicht ist, ist ein shrink eine durchaus sinnvolle alternative.

Wenn du x264 im two pass Verfahren klein machst, bist auch nur geringfügig langsamer als ein I7-4930K :bigok:
Hallo die 220W sind doch keine heiße Luft wo nichts bei rum kommt...
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