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MWC 2014: AMD zeigt Mullins in Referenztablets mit DockPort

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AMD Logo 2013Neben der Vorstellung der E8860 für den Embedded-Bereich wollte AMD den Mobile World Congress scheinbar dennoch auch nutzen, um etwas für den mobilen Bereich zu präsentieren. So konnten wir erstmals einen Blick auf einige Referenztablets mit "Mullins"-APU werfen. Zunächst einmal aber wollte man noch einmal seine für 2014 vorgesehene Strategie näher erläutern, denn mit dem Wechsel von "Richland" auf "Kaveri" hat AMD bisher nur den High-End-Bereich und die obere Mittelklasse in eine neue Generation geführt. Für die kleine Mittelklasse und den Low-Power-Bereich erfolgt in diesem Jahr noch der Wechsel auf "Beema". Die dazugehörigen APUs setzen auf zwei bis vier "Puma"-Kerne, eine GPU mit GCN-Architektur sowie einen speziell gesicherten Bereich für sensitive Daten. Den Verbrauch gibt AMD mit 10 bis 25 Watt an.

Darunter angesiedelt und für den Einsatz in Tablets vorgesehen ist "Mullins". AMD will aus Fehlern gelernt haben und den quasi nicht existenten Markt für Tablets mit AMD-Prozessoren neu aufrollen. Die bisherigen Erfahrungen mit "Temash" lassen sich mit "zu langsam und zu stromhungrig" zusammenfassen. Mehr dazu in unserem Test des Acer V5-122P. Aber noch in diesem Jahr soll "Mullins" eben diese Fehler ausbügeln. Durch den Einsatz von zwei bis vier "Puma"-Kernen soll die APU schneller werden. Die SDP gibt AMD nun mit 2 Watt an. Die wichtigsten Kritikpunkte nimmt AMD an dieser Stelle also schon einmal ernst.

AMD APU Roadmap
AMD APU Roadmap

Auf dem MWC 2014 konnten wir einen ersten Blick auf die dazugehörigen Referenztablets werfen. Diese bieten ein 10,6-Zoll Display mit FullHD-Auflösung in einem Gehäuse mit einer Dicke von nur 10 mm. Insgesamt machte die ausgestellte Hardware sowohl im Office- wie auch im Spiele-Betrieb einen sehr ordentlichen Eindruck. Natürlich können wir an dieser Stelle noch nicht viel zum Stromverbrauch bzw. der Akkulaufzeit sagen. Pünktlich zum MWC zeigte man auch das "Discover Project", eine Art Dock für eben diese Tablets, das gleichzeitig auch noch mehrere Steuerknöpfe besitzt.

AMD DockPort
AMD DockPort

Zusammen mit den "Mullins"-Tablets möchte AMD auch DockPort weiter in den Fokus rücken. Bereits auf der CES konkretisierte AMD seine Pläne und ließ DockPort unter anderem in den VESA-Standard mit einfließen. Auf dem MWC nun wurde ein Dock gezeigt, in das die bereits erwähnten Referenztablets mit "Mullins"-APU eingesteckt werden konnten. Ein einziger DisplayPort-Anschluss reicht an dieser Stelle dann aus, um das Tablet mit Strom zu versorgen, ein Display anzusteuern und diverse Peripherie damit zu verbinden. DockPort ist im Vergleich zu Thunderbolt von Intel deutlich offener und flexibler. Ein wichtiger Punkt soll laut AMD auch der geringe Preis dieser Lösung sein. Ob dies allerdings ausreichen wird, um DockPort zum Durchbruch zu verhelfen, ist fraglich.

Das Zusammenspiel von DockPort mit "Mullins" wurde in einer Technikdemo demonstriert, in der die Hardware in einem extrem kleinen und kompakten Gehäuse auf einem Fernseher betrieben wurde. Auch hier reicht dann ein Kabel aus, um das Bildsignal zu übertragen und den HTPC mit Strom zu versorgen.

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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