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AMD Strategie: große Partner, vereinfachte Herstellung

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AMDBei AMD kriselt es. Der Umsatz ist zurückgegangen und Verluste wurden eingefahren, Mitarbeiter mussten entlassen werden. Selbst das Gerücht eines möglichen Verkaufs machte bereits die Runde. Zur geplanten Neuausrichtung des Unternehmens hat sein aktueller CEO und President, Rory Read, im Rahmen einer Credit Suisse-Technologiekonferenz einige Informationen geliefert.

Demnach möchte AMD keine Geschäfte mit kleinen Partnern mehr machen, bei denen der Aufwand den Nutzen übersteigt. Stattdessen soll sich das Unternehmen auf große Partner konzentieren und auf Designs, die für den Massenmarkt geeignet sind. Dadurch möchte Rory Read die Kosten einsparen, die sonst bei Anpassungen für kleine Partner anfallen. Bisher sollen mit dieser Strategie in diesem Jahr pro Quartal bereits 160 Millionen Dollar eingespart wirden sein. Die Gesamtausgaben pro Quartal konnten so von 610 auf 450 Millionen Dollar gesenkt werden.

Allerdings birgt diese Strategie auch Risiken, weil der Marktanteil sinkt. AMD hat in der jüngsten Vergangenheit darauf verzichtet, Partner bei der Integration von Radeon-GPUs für das Notebook-Segment zu unterstützen. Der Marktanteil der Radeon-Lösungen ist laut xbitlabs.com dann auch gleich erkennbar zurückgegangen:

amd notebook gpu

Parallel zur Fokussierung auf große Partner sollen die Produktionsverfahren auf den Prüfstand gestellt werden. AMD hat bis zu neun verschiedene Fertigungsprozesse gleichzeitig genutzt. Der CEO strebt eine Beschränkung auf nur noch zwei Fertigungsprozesse an. Gleichzeitig soll der Aufbau der Prozessoren vereinfacht werden. Das dürfte sich zwar negativ auf die Performance auswirken, senkt aber die Fertigungskosten.

Ob die neue Strategie greift, bleibt abzuwarten. Bisher soll sie vor allem dafür verantwortlich sein, dass sich geplante Architekturen wie Steamroller verspäten.

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