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AMD Opteron 6300er-Serie ("Abu Dhabi") - Piledriver für den Server-Einsatz

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AMDAMDs neue Piledriver-Architektur hat bereits Premiere in den Mainstream-APUs Trinity und in den Enthusiasten-CPUs Vishera gefeiert. Eben hat AMD den Startschuss für die Opteron 6300er-Serie ("Abu Dhabi") gegeben - damit folgen jetzt auch neue Server-Prozessoren mit Piledriver-Kernen.

Die Abu Dhabi-Prozessoren sind praktisch das, was Vishera für die AM3+-Plattform war. Sie folgen den Bulldozer-basierten Interlagos-Modellen der Opteron 6200er-Reihe nach, laufen aber auf dem gleichen Sockel (Sockel G34). Gleichzeitig bleiben Verbrauch/Abwärme und Softwarezertifikate gleich. Dadurch können Interlagos-CPUs leicht durch Abu Dhabi ersetzt werden, ohne dass ein Plattformwechsel nötig wird. Vom Desktop-Pendant Vishera ausgehend sollte es durch einen Wechsel auf Opteron 6300er-Modelle einen durchaus bemerkenswerten Leistungsschub geben.

Abu Dhabi wird wie schon Interlagos mit bis zu 16 Kernen angeboten. Die passende Plattform gibt es weiterhin mit bis zu vier Sockeln geben. Die Basis-Taktraten der Opteron 6300er-Reihe reichen bis zu 3,5 GHz, per AMD Turbo CORE werden bis zu 3,8 GHz erreicht. Die TDP liegt zwischen 85 und 140 Watt.

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AMD selbst sieht vier Vorteile von Abu Dhabi gegenüber Interlagos. Neben der gereiften Plattform sind das die höhere IPC (Leistung pro Takt) und die höheren Taktfrequenzen. Daraus resultiert dann die höhere Leistung - und zwar nicht nur absolut, sondern auch pro Dollar und pro Watt (die Leistung pro Watt soll um bis zu 40 Prozent zugelegt haben).

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Auch den Vergleich mit Intel scheut AMD nicht. Man geht davon aus, dass Abu Dhabi eine konkurrenzfähige Leistung erreicht, gleichzeitig aber das deutlich bessere Preis/Leistungsverhältnis bietet. Der einfache Upgrade-Weg für Nutzer von Sockel G34-Mainboards wird ebenfalls noch einmal hervorgehoben.

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Dank zahlreicher Partner wie HP, Dell und Cray ist AMD zuversichtlich, dass die Opteron 6300er-Prozessoren gut verkauft werden können. Abschließend noch der Überblick über die einzelnen Modelle der Opteron 6300er-Familie und AMDs Preisgestaltung:

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
7 Prozent mehr floating-point-Leistung - Bravo!
#2
Registriert seit: 05.11.2012

Banned
Beiträge: 1
Schade das es die nicht für den AM3+ gibt. So ein Prozessor würde die nächsten 5 Jahre für alles ausreichen!
#3
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
http://geizhals.de/521427

So teuer sind die Single-Boards garnicht. Dazu 24/7 ausgelegt und professionelle Einbindung vom SM-Bus und ein stabiles BIOS.
#4
Registriert seit: 09.04.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1605
Laut heise liefert ein Opteron 6380 System ([email protected]) SPECint_rate 439 und SPECint_fp 363. Das übertrifft schon ein Xeon E5-2640, und der ist billiger.
#5
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
Es ist davon auszugehen, dass der Test mit den Opterons eine 2-Sockel-Maschine war.
Beide Intel als auch AMD nehmen sich in der gesamtpunktezahl eigentlich nichts. Der Xeon läuft aber bei vielen Anwendungen schneller, wärend der Opteron bei einigen wenigen Anwendungen deutlich schneller läuft. Der Xeon also die bessere Universal-CPU ist.

Die Unterschiede im SPEC zwischen den E5-2620 und den von dir erwähnten 2640 sind marginal. Der E5-2620 ist somit noch immer PL-mäßig das Optimum. Der 2640 kostet ja fast das dopperte bring aber kaum mehr performance, jedenfalls Keine, die den Preisaufschlag rechtfertigt.
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