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Quad-Core-Tegra Kal-El+ für Windows-8-Notebooks - Fermi-Nachfolger Anfang 2012

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nvidiaLaut Heise äußerte sich NVIDIAs CEO Jen-Hsung Huang auf der Citi Technology Conference zu den Zukunftsplänen einiger Produkte und im Fokus standen dabei die mobilen Chips bzw. die Tegra-Plattform. Tablets auf Basis der Tegra-3-Plattform hatten wir eigentlich noch im September, spätestens aber Oktober erwartet und auch wenn es sich nur im Ankündigungen mit späterer Verfügbarkeit gehandelt hätte, so spricht Jen-Hsung Huang nun von Ende dieses Jahres. Smartphones mit dem mobilen ARM-Chip sollen erst im 2. Quartal 2012 auf den Markt kommen. Damit tritt NVIDIA etwas auf die Bremse, hält die Spannung mit einer neuen Ankündigung allerdings wieder hoch.

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In einer Tegra-Roadmap taucht nun der Kal-El+ auf, der sich zwischen Kal-El und die Nachfolger Wayne und Grey setzt. Die Ankündigung von Microsoft Windows 8 auch auf dem ARM-Prozessor zu unterstützen hat NVIDIA offenbar veranlasst ein entsprechendes Produkt zu entwickeln. NVIDIA erwartet Windows 8 gegen Ende 2012, es könne aber auch erst 2013 erscheinen. Für Mitte 2012 sieht NVIDIA die Fertigstellung von Kal-El+ vor und verschiebt Wayne auf Ende 2012. Wie der Name schon, sagt handelt es sich bei Kal-El+ um ein Update von Kal-El. Auf die Details wollte Jen-Hsung Huang allerdings nicht weiter eingehen.

Der nächste große Entwicklungsschritt erfolgt mit Wayne. Dieser Chip soll neben der ARM-Architektur auch einen richtigen Grafikchip mit Unified-Shader-Architektur besitzen. Mit dem "Projekt Denver" (Maxwell-GPU + ARM-Prozessoren) wird ein ähnlicher Schritt, allerdings mit umgekehrter Konfiguration auch für Grafikkarten erwartet.

Für 2013 sieht NVIDIA Grey vor, der weitere Komponenten eines Smartphones bzw. Tablets in einem Silizium-Chip vereinen soll. Anfang des Jahres kaufte NVIDIA Icera, ein Unternehmen das sich auf die Entwicklung von 3G/4G-Komponenten spezialisiert hat. Diese sollen direkt in Grey integriert sein.

tegra-plus-2

Zwar sieht NVIDIA im klassischen Markt weiterhin Potenzial, mit Kal-El, Kal-El+, Wayne und Grey gibt NVIDIA der zukünftigen Entwicklung auf dem mobilen Sektor allerdings klare Strukturen vor. Die technischen Fortschritte sind dabei enorm. Während Tegra 2 noch auf einem Dual-Core ARM  Cortex A9 basiert, dem 8 Shader-Rechenkerne (4 Vertex- und 4 Pixel-Shader) zur Seite gestellt sind, kommt Kal-El bereits auf vier ARM-Cores und eine ULP-GeForce-GPU mit 12 Kernen.

Wachstumsprognosen sind immer recht schwierig. Von 2011 an bis ins Jahr 2015 hinein sieht NVIDIA bei den Grafikkarten ein Wachstum von 58%. Der Umsatz bei den mobilen Prozessoren soll allerdings von 2 auf 20 Milliarden US-Dollar wachsen. NVIDIA konzentriert sich dabei vor allem auf Windows 8 für ARM sowie Smartphones mit Windows Phone Betriebssystem. Googles Android will und kann man allerdings auch nicht ganz außer Acht lassen. Nebenbei erwähnt wird auch die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems.

Die nächste GeForce-Generation erwartet NVIDIA weiterhin für das Jahr 2012. In der Präsentation wird das "Financial Year 2013" angesprochen. Zum Fermi-Nachfolger Kepler sind noch keine wirklichen Details bekannt - Preemption und Virtual Memory sind schon länger im Gespräch. Im 1. Quartal 2012 sollen die ersten Desktop-Karten erscheinen, im darauf folgenden die Quadro-Modelle. Tesla-Karten auf Basis von Kepler sieht NVIDIA für das 3. Quartal vor.

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