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Nächste Intel Atom-Generation verschiebt sich wegen Treiber-Problemen?

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intelatomNachdem Intel über Jahre im Segment der Netbook-Chips und bei Plattformen mit geringen Leistungsansprüchen mit seinem Atom-Prozessoren den Ton angab, hat AMD mit seinen Fusion-APUs mit "Brazos"-Kern einen echten Erfolg gelandet und Intel unter einen gewissen Zugzwang gesetzt. Obwohl Intel bisher keinen konkreten Starttermin außer der zweiten Jahreshälfte 2011 für die "Cedar Trail"-Plattform genannt hatte, ging man vorwiegend von einer Veröffentlichung im September aus, zumal die Spezifikationen bereits seit längerem bekannt sind und auch schon erste Mainboards für "Cedar Trail" vorgestellt wurden. Mittlerweile ist dagegen von November die Rede und der Grund sollen ausgerechnet Probleme mit den Grafiktreibern sein.

Ursprünglich stammten die Gerüchte um Probleme mit den Treibern für den Grafikkern aus Kreisen der Notebook-Hersteller. So sollten diese unter anderem noch nicht für Windows 7 zertifiziert worden sein. Die Seite VR-Zone hat nun genauere Gründe berichtet, weshalb sich die Markteinführung verzögert. Obwohl der Grafikkern zumindest technisch DirectX 10.1 beherrscht, wird Intel laut der Gerüchte im November lediglich einen DirectX-9-Treiber fertiggestellt haben. Jedoch nur in einer 32-Bit-Version, eine Variante für 64 Bit soll erst gegen Ende des Jahres verfügbar sein. Ebenfalls sollen die Fähigkeiten Intels Standard für drahtlose Displays zu Anfang beschnitten sein und nicht alle Eigenschaften der aktuellen Generation unterstützt werden. Das "Smart Connect" genannte Feature, bei der das Netbook auch im Schlafmodus E-Mails empfangen können soll, soll ebenfalls erst im ersten Quartal 2012 zur Verfügung stehen.

Während die Verschiebung der "Cedar Trail"-Plattform sicher ist, sind die Gründe derzeit noch Gerüchte. Allerdings hatte Intel auch in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit seinen Treibern und der Unterstützung von Eigenschaften, zu denen der Chip grundsätzlich in der Lage wäre. Eine Verzögerung ist angesichts der Verschiebung des Marktes hin zu Tablets und weg von Netbooks und entsprechenden Desktop-Varianten nicht bedrohlich für Intel, dennoch verdient Intel durchaus gut an den einfachen Chips. Profiteur der Probleme ist dabei vor allem AMD, die zumindest bei der Herstellung der kleinen Fusion-APUs keine Probleme haben.

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