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AMD liefert zwölf Millionen APUs aus und soll Probleme bei der "Llano"-Produktion haben

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amd_vision_logoDer Chiphersteller AMD hat nach eigenen Angaben zufolge bereits zwölf Millionen APUs aus der "Fusion"-Reihe ausgeliefert. Sollte man jedoch den Zahlen in den vergangenen Quartalen Glauben schenken, so wäre der Absatz innerhalb des letzten halben Quartals drastisch eingebrochen und AMD hätte in diesem Zeitraum nur rund eine Million Prozessoren an den Mann bringen können. Zum Vergleich: In den vergangenen Quartalen konnten noch etwa drei bis sechs Millionen "Fusion"-APUs verkauft werden. Es ist deshalb nicht ganz sicher wie sich diese Angabe zusammensetzt.

Des Weiteren hat die Branchenzeitung DigiTimes berichtet, dass es immer noch Probleme bei der Produktion der 32-nm-Chips für die "Llano"-APUs geben soll. Die Chips werden von Globalfoundries im Auftrag von AMD gefertigt und die Ausfallrate auf einem Wafer soll wohl immer noch sehr hoch sein. Durch die Yield-Probleme soll auch die Nachfrage der APUs nicht gedeckt werden können. Eventuell ist also deshalb der Absatz im laufenden Quartal eingebrochen. Dies ist aber lediglich eine Vermutung und wurde von AMD nicht offiziell bestätigt. Im September sollen aber die Probleme der Produktion beseitigt sein und die Chipausbeute soll dann wohl deutlich gesteigert werden. Da der kommende Prozessor "Bulldozer" ebenfalls auf die 32-nm-Technik und die Nachfrage wohl nach ersten Einschätzungen sehr hoch ausfallen wird, wird AMD alles daran setzen, die Produktionsprobleme in den Griff bekommen.

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Kommentare (8)

#1
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TSMC und nicht GF?
#2
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Im Studio
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das hab ich mir auch gedacht^^
#3
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Ist korrigiert. TSMC stellt eher die 40nm Chips für Brazos her.
#4
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Ok. Dachte ich schon.
Was mich noch interessierten täte:
Da steht doch, der Großteil wird von GF...
Also muss es ja welche, die nicht von GF gefertigt werden geben, oder?
Dann muss es doch da Qualitätsunterschiede geben, oder?

Und nochmal zu GF:
Wahrscheinlich gibt es diese Führungspersönlichkeitsprobleme auch deswegen.
#5
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Also GF hat definitiv schon länger Probleme mit dem 32-nm Prozess. Mal ist die Rede davon, dass sie es bald im Griff haben, mal von Anfang 2012. Bleibt zu hoffen, das es eher September wird. Aber stimmt schon, AMD hat da schon ordentlich Druck ausgeübt und kurz darauf hat man bei GF auch die Führung ausgetauscht.

Die Formulierung "der Großteil" stammt noch aus der alten Version der News. Ich glaube auch das streiche ich besser mal.
#6
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Ok. Ist bekannt, wie die Ausbeute bei Intel (das ja eigene Fabriken und einen anderen 32nm Prozess hat) ist?
#7
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Leider ist es so, dass weder Intel, noch AMD oder andere Hersteller da konkrete Zahlen nennen. Auch wenn ich es nicht so aktiv verfolge, ist es meist eher so, dass es anhand von Lieferbarkeit und Preisen vermutet wird. Bei AMD sind es ja alles Auftragsfertiger im Endeffekt, da bekommt man schon mit, wenn da neu verhandelt wird z.b., aber auch da gibt es keine konkreten Zahlen. Generell scheint Intel mit ihrem Tick-Tock-Modell aber derzeit recht gut zu fahren. Solange sie es einhalten und es zudem keine Lieferengpässe gibt, würde ich mal meinen die Yield-Rate ist ausreichend, sobald das Produkt auf dem Markt ist.

Außerdem muss Intel in dem Bereich nicht unbedingt auf jeden Cent achten oder das letzte aus den Chips oder dem Prozess rausquetschen. Wo es mehr auf Masse ankommt verwendet man ja eh bewährte Prozesse und auf dem High-End- und Enthusiasten-Markt steht man recht alleine da.

Meiner unmaßgeblichen Meinung nach hat Intel derzeit die eigene Herstellung derzeit gut im Griff und ist auch bei der Strukturbreite den anderen schon voraus, weshalb man ohne gröbere Fehler auch in näherer Zukunft wohl erst mal nicht die TSMC- oder GF-Probleme durchmachen wird.
#8
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Wenn AMD die Nachfrage immer noch nicht befriedigen kann könnte es ja sein, dass die restlichen Wafer (also der Unterschied zu den letzten Quartalen) evtl. für Bulldozer gebraucht wird.
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