NEWS

Nach nur einem Jahr zurück

Dell bringt XPS 14 und XPS 16 zur CES und teasert XPS 13

Portrait des Authors


Dell bringt XPS 14 und XPS 16 zur CES und teasert XPS 13
2

Werbung

Zur letzten CES stellte Dell ein großes Rebranding seiner Geräte vor. Der überraschendste Schritt war dabei, das etablierte XPS-Label einzustampfen und entsprechende Geräte stattdessen in Premium umzutaufen. Jetzt, nach einem Jahr, steht fest, dass die Initiative gescheitert ist. Lediglich das Pro-Label bleibt vom großen Umbau bestehen. Dell bringt XPS für Top-Tier-Modelle zurück. Den Start machen dabei das XPS 14 und XPS 16 - doch dabei wird es nicht bleiben.

Dells bislang dünnstes Unibody-Gehäuse

Dell bringt nicht nur das XPS-Label zurück, sondern möchte bei den neuen XPS-Modellen auch manches besser machen. 

Es bleibt bei einem Unibody-Design, das bei beiden Größenklassen in der OLED-Konfiguration nur 14,62 mm dünn ist. Wer sich für eine LCD-Konfiguration entscheidet, der muss mit einem 15,20 mm dicken Notebook leben. Die Unterschiede sind also marginal. Das gilt auch für das Gewicht. Das XPS 14 mit OLED wiegt 1,36 kg, die LCD-Variante 1,38 kg. 

Gleichzeitig nimmt das XPS 14 nur wenig Platz auf dem Schreibtisch ein. Mit einer Breite von 309,5 mm und einer Tiefe von 209,7 mm soll der 14-Zöller weniger Platz einnehmen, als ein MacBook Air mit 13 Zoll. 

Das XPS 16 fällt mit Maßen von 352,5 x 237,4 x 15,4 mm etwas größer und mit einem Gewicht von bis zu 1,7 kg minimaler größer und schwerer aus. 

Das Gehäuse besteht aus CNC-gefrästem Aluminium und hinterließ bei einem, ersten Hands-on einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Formensprache ist zeitlos und gleichzeitig modern. Erstmals steht zudem XPS auf dem Deckel eines solchen Geräts und nicht etwa Dell, wie es bislang der Fall war. 

Aber nicht jede Design-Entscheidung kann gefallen. Das Touchpad der neuen XPS-Modelle fällt so groß aus, dass es bis zur vorderen Kante reicht und so kein Platz für eine Einbuchtung am Gehäuse vorhanden ist. Gleichzeitig schließt der Deckel fast bündig mit dem Top-Case ab, was das Öffnen nur unnötig erschwert.

Wenn wir die Bedienelemente in Form des riesigen Touchpads bereits angesprochen haben. Auch bei der Tastatur möchte Dell auf das Feedback seiner Kunden gehört haben und bringt die dedizierten F-Tasten zurück. Diese wurden bei den letzten XPS-Modellen ausgespart, was auf wenig Gegenliebe stieß.

Anschlusstechnisch setzt Dell beim XPS 14 und XPS 16 voll auf Thunderbolt 4. Es stehen drei Typ-C-Schnittstellen mit der entsprechenden Funktionalität bereit. Darüber hinaus gibt es lediglich eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Auf weitere Schnittstellen oder einen Cardreader verzichtet Dell. Drahtlos kommunizieren die neuen XPS-Modelle via Wi-Fi 7 oder 

Im XPS 14 bietet Dell zwei Display-Konfigurationen an, die jeweils hinter Gorilla-Glas sitzen. Es gibt eine LCD-Variante mit 2K-Auflösung, also 1.920 x 1.200 Bildpunkten, einer maximalen Helligkeit von 500 cd/m², einem Kontrastumfang von 2.000:1 und einer vollständigen Abdeckung des sRGB-Farbraums. 

Als zweite Option wird beim 14-Zoll-Modell ein OLED mit 2.880 x 1.800 Bildpunkten und ebenfalls einer maximalen Helligkeit von 500 cd/m² angeboten. Bauartbedingt wird ein deutlich größerer Kontrastumfang geboten, während auch der Farbraum größer ausfällt, denn DCI-P3 soll zu 100 % abgedeckt werden. 

Auch im XPS 16 gibt es ein 2K-Panel, das sich die Eckdaten mit der 14-Zoll-Version teilt. Darüber hinaus gibt es hier eine OLED-Variante mit 3,2K (3.200 x 2.000 Bildpunkten) und einer Peak-Helligkeit von 500 cd/m².

Für einen möglichst niedrigen Stromverbrauch können die Panels adaptiv im Bereich von 1 bis 120 Hz arbeiten.

Panther Lake unter der Haube

Wie bei so vielen CES-Neuvorstellungen, kommt auch bei den neuen XPS-Modellen Intels Panther-Lake-Plattform zum Einsatz.

Die neuen XPS-Modelle wird es wahlweise mit Intel Core Ultra 5 325, Core Ultra 7 355, Core Ultra X7 358H oder Core Ultra X9 388 H geben. Während die ersten beiden Modelle mit 8 Kernen arbeiten, handelt es sich bei den Ultra-Modellen um 16-Kerner.

Speichertechnisch bietet Dell 16, 32 oder 64 GB an RAM an, wobei 16 GB den 8-Kern-Modellen vorbehalten sind und 32 bzw. 64 GB nur in Kombination den 16-Kern-CPUs angeboten werden. 

Der Akku bietet eine Kapazität von 70 Wh und nutzt 900ED-Zellen. So sollen in Kombination mit dem LCD-Panel Laufzeiten von bis zu 27 Stunden beim Video-Streaming erreicht werden. Diese Werte gelten sowohl für die 14- als auch für die 16-Zoll-Variante.

Konkrete Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit gab es bislang noch nicht.

Das XPS 13 kommt zurück

Im Rahmen seiner CES-Neuankündigungen zeigte Dell auch einen Teaser zu einem neuen XPS 13. Das lange Zeit beliebte 13-Zoll-Modell wurde vor einiger Zeit durch das 14-Zoll-Modell ersetzt. Jetzt kommt ein kleines XPS 13 als neues Einsteiger-Modell in die XPS-Reihe zurück. Rein optisch erinnerte das erste Mock-up (das wir noch nicht fotografieren durften) an ein MacBook Air mit 13 Zoll. Genau gegen ein solches soll das neue XPS-Modell auch platziert werden. 

Technische Informationen gibt es bisher nicht. Vorgestellt werden soll das neue Gerät nach Plan in diesem Jahr. Es soll dem amerikanischen Konzern dabei helfen, im Mainstream-Consumer-Bereich Fuß zu fassen, denn dort lief es zuletzt nicht so gut wie erhofft. 

Quellen und weitere Links KOMMENTARE (2) VGWort
Back to top