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XMG CORE 16

XMGs Performance-Mittelklasse erhält neues 16-Zoll-Modell mit Ryzen 7 7840HS

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XMGs Performance-Mittelklasse erhält neues 16-Zoll-Modell mit Ryzen 7 7840HS
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Die XMG CORE-Serie erhält einen neuen 16-Zoll-Ableger, dessen Ausstattung sich in vielen Punkten an den aktuellen Spitzenmodellen der NEO-Modellreihe orientiert. Mit seiner Hardwareausstattung will der Laptop die gehobene Mittelklasse bedienen, hat darüber hinaus allerdings auch Features aus der Oberklasse mit an Bord.

Das XMG CORE 16 (L23) stellt den ersten Vertreter der CORE-Serie im 16-Zoll-Format dar und ist neben dem APEX 15 und APEX 17 das nunmehr dritte Modell, das auf einer AMD-Phoenix-CPU in Gestalt des Ryzen 7 7840HS mit 8 Kernen und 16 Threads aufbaut. Darüber hinaus bietet XMG den Laptop entweder mit einer NVIDIA GeForce RTX 4070 oder einer RTX 4060 an, jeweils mit einer Grafikleistung von 140 W (115 W zzgl. 25 W Dynamic Boost). Für eine hohe Dauerleistung der verbauten Komponenten soll ein Verbundkühlsystem mit vier Heatpipes, separaten Kühlkörpern an allen vier Luftauslässen und Flüssigmetall zur verbesserten Wärmeübertragung sowohl von der CPU als auch der GPU sorgen.

Bereits von der XMG NEO-Serie bekannt ist die optionale mechanische Tastatur mit den flachen CHERRY MX Ultra Low Profile-Schaltern, frei programmierbarer RGB-Einzeltastenbeleuchtung und erweiterten Ausstattungsmerkmalen wie N-Key-Rollover und Anti-Ghosting. Alternativ gibt es das XMG CORE 16 auch mit einer leisen Membran-Tastatur, die ebenso wie die mechanische Version über einen dedizierten Nummernblock und große Pfeiltasten verfügt, sich jedoch mit einer Ein-Zonen-RGB-Beleuchtung begnügt. Hinzu kommt ein 114,5 x 70 mm großes Microsoft-Precision-Touchpad mit einer automatischen Erkennung aufgelegter Handballen.

Der 358,4 x 266,8 x 26,1 mm große Laptop integriert bei einem Gewicht von 2,35 kg einen 99-Wh-Akku mit drei auswählbaren Profilen zur Anpassung der maximalen Ladekapazität und -geschwindigkeit. Diese sollen entsprechend der individuellen Verwendung – wie beispielsweise einer überwiegend stationären Stromversorgung über eine Steckdose oder dem hauptsächlich mobilen Einsatz von unterwegs – einen besonders akkuschonenden Betrieb im Sinne einer verbesserten Langlebigkeit ermöglichen. Bei leichten Workloads wie etwa dem Streamen von Videos soll das CORE 16 mit dem Display im 60-Hz-Modus eine Akkulaufzeit von mehr als 8 Stunden erreichen können. Während der Displaydeckel des Gehäuses aus Aluminium gefertigt ist, verwendet die robust aufgebaute Bodengruppe (Ober- und Unterschale) Kunststoff.

Für eine flüssige Spieledarstellung will ein 240 Hz schnelles IPS-Panel im 16:10-Format mit WQXGA-Auflösung (2.560 x 1.600 Pixel) sorgen. Das werkseitig farbkalibrierte Display des CORE 16, dessen individuelles Profil sich über das XMG Control Center herunterladen lässt, ist laut Hersteller 350 cd/m² hell, deckt den sRGB-Farbraum zu 95 % ab und ist über einen MUX-Switch angebunden. So soll für die maximale Leistung in Spielen die Möglichkeit bestehen, das Panel direkt via NVIDIA Optimus an die leistungsstarke NVIDIA-dGPU zu koppeln.

Das XMG CORE 16 verfügt zudem über zwei SO-DIMM-Sockel für maximal 96 (2x 48) GB an RAM mit einer Taktfrequenz von bis zu 5.600 MHz sowie über zwei mit Wärmeleitpads ausgestattete M.2-SSD-Steckplätze mit PCI-Express-4.0-Anbindung. Wie bei XMG üblich ist der Innenraum des Laptops über die verschraubte Unterschale leicht zugänglich.

In puncto externer Konnektivität wartet der Laptop mit drei USB-A-Ports (2x 3.2 Gen 1; 1x 2.0), USB-C-3.2-Gen2x1, HDMI 2.1 und einem Mini DisplayPort 1.4 auf. Beide Anschlüsse für externe Monitore unterstützen NVIDIA G-SYNC und sind direkt an die NVIDIA-dGPU angebunden. Darüber hinaus integriert das XMG CORE 16 einen SD-Kartenleser für Speicherkarten in voller Baugröße, getrennte Anschlüsse für einen Kopfhörer (Headset-kompatibel) und ein dediziertes Mikrofon, einen Gigabit-Ethernet-Port und ein Wi-Fi-6-Modul.

Durch die erweiterte Version des XMG Control Centers soll das XMG CORE 16 identische Einstellmöglichkeiten wie die aktuelle XMG APEX-Serie bieten können. Dazu gehören sollen neben den vordefinierten Leistungsprofilen auch zahlreiche manuelle Tuning-Optionen wie das Anlegen eigener Leistungsprofile. So sollen sich nicht nur die Power-Limits und das Temp-Target der CPU (bei AMD SPL, sPPT und fPPT analog zu Intels PL1, PL2 und PL4), sondern auch die Power-Limits der GPU oder die Lüfterkurven anpassen lassen, um die für den individuellen Geschmack bestmögliche Balance aus hoher Leistung und geringer Betriebslautstärke auszuloten zu können.

Die Basisausstattung des frei konfigurierbaren und ab sofort verfügbaren XMG CORE 16 (L23) umfasst den AMDs Ryzen 7 7840HS, eine NVIDIA GeForce RTX 4060, 16 (2x 8) GB DDR5-4800-RAM, eine 500 GB große Samsung 980 SSD und ein WQXGA-IPS-Display mit 240 Hz. Der Startpreis beläuft auf 1.579 Euro. Ein Upgrade auf die GeForce RTX 4070 kostet 295 Euro, für 95 Euro gibt es ein Upgrade von der Silent-Membran-Tastatur auf ein mechanisches Keyboard mit CHERRY MX ULP-Switches.

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