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Apple unterbindet Reparaturen des MacBook Pro 2018 durch Dritte

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apple macbook pro 2016Besitzer eines MacBook Pro 2018 könnten bei einem Defekt und anschließender Reparatur eine Überraschung erleben. Apple lässt nämlich laut einem internen Dokument die Reparatur des aktuellen MacBook Pro durch Dritte nicht mehr zu. Das kalifornische Unternehmen hat Ende September die autorisierten Werkstätten darüber informiert, wie bei einer Reparatur nach neusten Richtlinien vorzugehen ist. 

Demnach müssen die Werkstätten nach dem Austausch des Mainboards, Bildschirms oder des oberen Gehäuses inklusive Tastatur und Trackpads zukünftig das MacBook Pro über die Diagnose-Software Apple Service Toolkit 2 wieder freischalten. Ohne diese Freischaltung kann das Gerät nicht mehr genutzt werden und ist damit schlicht außer Betrieb. Da die Diagnose-Software lediglich den autorisierten Werkstätten zur Verfügung steht, können Dritte ein defektes MacBook Pro 2018 quasi nicht mehr reparieren. Auch die Nutzer selbst können ihr Gerät damit nicht mehr reparieren. 

Die neue Richtlinie betrifft allerdings nicht nur das aktuelle MacBook Pro 2018. Auch der iMac Pro mit dem Sicherheitschip T2 ist mit der Software-Sperre ausgestattet. Beim iMac Pro soll ebenfalls ein Austausch des Mainboards sowie des Flash-Speichers dazu führen, dass die Software-Sperre aktiviert wird. Erst mithilfe der Diagnose-Software lässt sich das Gerät wieder aktivieren.

Apple begründet diesen Schritt damit, dass man die Sicherheit der gespeicherten Daten erhöhen möchte. Durch die Aktivierung der Software-Sperre sei ein Zugriff auf die Daten nicht mehr möglich. Der verbaute T2-Sicherheitschips verhindere dies und muss über das Apple Toolkit 2 mit der gewechselten Hardware neu synchronisiert werden. 

Ähnliches Vorgehen hatte Apple schon beim iPhone mit TouchID genutzt. Dritte konnten den Fingerabdrucksensor nicht tauschen, da dieser von Apple mit dem iPhone synchronisiert werden musste. Allerdings führte ein Austausch von TouchID nicht direkt zum Abschalten des kompletten iPhones. Es wurde dadurch lediglich die Möglichkeit zur Nutzung von TouchID deaktiviert.

Ob Apple sich mit diesem Schritt tatsächlich einen gefallen tut, wird sich erst noch zeigen müssen. Die Kritik an diesem Vorgehen wird sicherlich hoch sein, da damit eine Reparatur des MacBook Pro 2018 und iMac Pro nur noch durch den Hersteller selbst möglich ist.

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Unsere Notebook FAQ hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Notebooks aktuell die beste Wahl darstellen – egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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