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ASUS ZenBook Flip 13 und 15 werden 10 % kleiner

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asus zenbook flip ux362 ux562 teaserASUS hat im Rahmen der IFA nicht nur drei neue ZenBook-Modelle an den Start gebracht, sondern auch seine ZenBook-Flip-Reihe aktualisiert. Die neuen 2-in-1-Modelle ZenBook Flip 13 (UX362) und ZenBook Flip 15 (UX562) setzen ebenso wie die weiteren Neuheiten auf Nano-Edge-Displays, die mit besonders schmalen Rändern aufwarten sollen. Im Vergleich zum 13-Zöller der normalen ZenBooks fällt die Screen-to-Body-Ratio mit 90 % nicht ganz so hoch aus, der Fortschritt reicht aber aus, um die Standfläche der Gehäuse gegenüber der Vorgänger-Generation um 10 % zu verkleinern.

Während es das ZenBook Flip 13 auf 305 x 196 x 16,9 mm und ein Gewicht von 1,3 kg bringt, ist die 15-Zoll-Version 600 g schwerer und besitzt ein 357 x 226 x 20,9 mm großes Gehäuse. Anschlusstechnisch stehen beim neuen 13-Zöller drei Type-C-Schnittstellen zur Verfügung. Hinter diesen verbirgt sich USB 3.1 Gen1. Typ-A-Anschlüsse fehlen genauso wie ein Card-Reader. Das 15-Zoll-Modell ist anders ausgestattet und kann mit einem Typ-C-Port nach USB 3.1 Gen1 und zwei Typ-A-Schnittstellen aufwarten. Je eine davon unterstützt USB 3.1 Gen1 bzw. USB 2.0. Für den Anschluss externer Displays wird HDMI geboten. Ebenso ist ein SD-Card-Reader mit von der Partie.

Das Gehäuse besitzt ein 360°-Ergo-Lift-Scharnier. Damit ist es möglich, das Display um 360° um das Gehäuse zu rotieren. Entsprechend stehen die von 2-in1-Geräten bekannten Optionen wie der Stand- oder der Tent-Mode zur Verfügung. Durch die Ergo-Lift-Funktion wird das Notebook im normalen Betrieb etwas „aufgebockt“, was eine bequemere Schreibposition und eine bessere Kühlung ermöglichen soll. 

Da es die Gehäuse-Abmessungen nicht ermöglichen, einen numerischen Zahlenblock im Top-Case zu integrieren, verbaut ASUS beim 13-Zoll-Modell sein NumberPad. Dabei handelt es sich um ein Touchpad, das durch ein Tippen auf das entsprechende Symbol in einen Zahlenblock verwandelt werden kann. Das 15-Zoll-Modell besitzt hingegen ein gewohntes Layout.

Die beiden neuen ZenBook-Flip-Modelle verfügen rückseitig über eine Kamera, die für den Einsatz mit Augmented-Reality-Anwendungen entwickelt wurde. Entsprechend ist es möglich, 3D-Objekte über die mit der Kamera aufgenommen Bilder zu legen.

Dass ASUS den kreativen Aspekt bei den Flip-Modellen in den Mittelpunkt stellen möchte, zeigt sich auch an den Displays. Das 15-Zoll-Modell verfügt über ein Panel mit Pantone-Zertifizierung und soll entsprechend mit einer neutralen Farbwiedergabe aufwarten können. ASUS bietet das UX562 entweder mit FullHD- oder UHD-Auflösung an. Der DeltaE-Wert von ersterem wird mit kleiner 3 angegeben, während ersteres DeltaE kleiner 2 bieten soll. Das UX362 wird ausschließlich mit FullHD angeboten und muss sowohl auf Angaben zum DeltaE-Wert als auch die Pantone-Zertifizierung verzichten. Die Abdeckung des sRGB-Farbraums gibt ASUS aber jeweils mit 100 % an.

Unter der Haube kommen die neuen Intel-Prozessoren der achten Core-Generation zum Einsatz. ASUS setzt auf die gestern vorgestellten CPUs der neuen Whiskey-Lake-Generation. Es stehen entweder der Core i5-8265U oder der i7-8265U zur Wahl. Zumindest das 15-Zoll-Modell soll auch eine dedizierte NVIDIA-Grafik in Form der GeForce GTX 1050 Max-Q besitzen. Unterschiede zwischen den beiden Modellen gibt es bei der SSD- und Speicherausstattung. Das ZenBook Flip UX362 gibt es wahlweise mit 8 oder 16 GB und einer 512 oder 256 GB fassenden SSD. Das UX562 hingegen kommt immer mit 16 GB, kann zusätzlich zu einer SSD mit 256 oder 512 GB mit einer HDD ausgestattet werden. Welche Konfigurationen am Ende wirklich nach Deutschland kommen, steht noch nicht fest.

Das ZenBook Flip 13 (UX362) und das ZenBook Flip 15 (UX562) werden beide im vierten Quartal auf den Markt kommen und in der günstigsten Konfiguration 1.399 Euro kosten.