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Maingear Pulse 15: Schlankes Gaming-Notebook mit viel Individualität

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maingearMaingear, ein System-Distributor schneller und hochwertiger Desktop- und Notebook-Systeme mit Sitz in New Jersey, hat hierzulande bislang eher weniger Beachtung gefunden. Schade eigentlich, baut man doch durchaus ansehnliche und vor allem flotte Systeme mit schneller Hardware und liefert diese auf Wunsch auch in Deutschland aus. Das Maingear Pulse 15 ist der jüngste Spross der US-Amerikaner, den wir nun etwas genauer vorstellen werden.

Das Pulse 15 ist ein neues High-End-Notebook der 15,6-Zoll-Klasse. Der Clou: Mit einer Dicke von gerade einmal 0,75 Zoll oder umgerechnet knapp unter 2 cm ist das Notebook deutlich schlanker als so manch anderes Gaming-Notebook. Die meisten vergleichbaren Geräte sind mit 2,6 bis 3,8 cm ein gutes Stück dicker. Einzig das kürzlich von uns getestete Gigabyte P37X v5 oder gar das Razer Blade können hier mit 22,5 bzw. 17,9 mm ganz gut mithalten. Verstecken braucht sich Hardware des Maingear Pulse 15 aber dennoch nicht.

Gute High-End-Hardware

Im Inneren werkeln ein Intel Core i7-6700HQ, dessen vier Rechenkerne sich mit einer Geschwindigkeit von 2,6 bis 3,5 GHz ans Werk machen, sowie eine schnelle NVIDIA GeForce GTX 970M mit 6 GB GDDR5-Videospeicher. Damit lassen sich aktuelle Spieletitel bestens spielen und selbst für die kommenden Grafikkracher ist man gut gerüstet, wie unsere Tests in der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben. Mit einer NVIDIA GeForce GTX 980M oder gar einer GeForce GTX 980 lässt sich das Maingear Pulse 15 jedoch nicht bestücken – dies ist aufgrund der schlanken Gehäuse-Abmessungen und der damit verbundenen Kühllösung schlichtweg nicht möglich. Dazu gibt es 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Taktrate von 2.133 MHz sowie eine schnelle NVMe-SSD im M.2-Steckkartenformat mit mindestens 256 GB. Gegen Aufpreis kann auch ein Modell mit doppelter Kapazität und sogar ein zweites 2,5-Zoll-Laufwerk verbaut werden. Welches man genau einsetzt, lässt man leider offen. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, kann jedenfalls auf eine Samsung SSD 950 Pro upgraden.

Trotz der schlanken Abmessungen von rund 1,9 cm haben es eine Sound-Blaster-Cinema-Soundkarte und ein SD-Kartenleser in das Gehäuse geschafft. Ein externes USB-Laufwerk für externe Datenträger liefert man ebenfalls mit. Zwei integrierte Lautsprecher inklusive eines zusätzlichen Subwoofers gibt es ebenfalls. Verbindung ins Internet bzw. zum Netzwerk nimmt das Maingear Pulse 15 wahlweise kabelgebunden über Killer-Gigabit-Ethernet oder drahtlos per Dual-Band-WiFi nach 802.11ac-Standard auf. Ein Bluetooth-Modul ist natürlich ebenfalls mit an Bord. Vier USB-3.0-Schnittstellen, ein HDMI-1.4-Ausgang, zwei miniDisplayPort-Anschlüsse und zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen runden das Anschluss-Paket weiter ab. Für Videofans gibt es am oberen Bildschirmrand eine 1080p-Webcam, die mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnet. Das Display misst wie der Name vielleicht schon vermuten lässt 15,6 Zoll in der Diagonalen und arbeitet in der Basisversion mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Gegen Aufpreis gibt es aber auch ein hochauflösendes 4K-Panel.

Individuelle Lackierung und Beleuchtung

Die Rückseite des Bildschirms kann von Maingear inhouse individualisiert werden. Während sie standardmäßig in schwarzer Farbe gebrusht ist, sind auch viele andere Farben wie Weiß, Gelb, Orange, Blau, Grün, Rot oder Silber möglich. Die Mitarbeiter, die die Farbe jeweils von Hand auftragen, sollen bereits bei namhaften Autobauern gearbeitet haben. Die Lackierung soll somit an die Qualität von BMW und Co. heranreichen. Im Übrigen setzt Maingear bei seinem Pulse 15 ausschließlich auf ein Metallgehäuse. Ebenfalls ein bisschen Individualität lässt die Tastatur zu. Sie verfügt über eine RGB-Hintergrundbeleuchtung, die sich mithilfe einer eigenen Software beliebig einstellen lässt. 

Beim Betriebssystem installiert man Windows 10 vor und verzichtet dankenswerter Weise auf Bloatware. Auf Wunsch installiert man aber auch die gewünschte Office-365-Version und eine AntiVirus-Software. Der 6-Zellen-Akku mit seiner Kapazität von 5.400 mAh und 40 Wh soll für eine Laufzeit im Office-Betrieb von immerhin fünf Stunden sorgen.

Das Maingear Pulse 15 wird in der Basisversion für 2.249 US-Dollar angeboten. Die Profi-Variante mit Intel-Xeon-Prozessor und NVIDIA-Quadro-Grafikkarte kostetet hingegen mindestens 2.549 US-Dollar. Für die günstigste Gaming-Variante will Maingear umgerechnet 2.045,24 Euro haben – dann wird allerdings eine satte Versandpauschale von fast 170 Euro zusätzlich fällig. Immerhin verschickt man per Express und verspricht eine Lieferzeit von gerade einmal zwei bis vier Werktagen nach Deutschland.

Viele Service-Leistungen

Ebenfalls interessant: Im Rahmen des Free-Labor-Programms verspricht Maingear ein kostenfreies Upgrade der Hardware – man bezahlt lediglich den Preis für die Komponenten, nicht aber für deren Einbau. Alle Systeme werden vor Auslieferung einem 72-stündigen Belastungstest unterzogen.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 30.11.2013

Bootsmann
Beiträge: 692
"Trotz der schlanken Abmessungen von rund 1,9 cm haben es ein optisches Laufwerk.....in das Gehäuse geschafft."

Das stimmt so leider nicht. Das Laptop basiert auf dem MSI Barebone, was auch für das GS60 verwendet wird, da gibts kein Optisches Laufwerk.

Maingear liefert ein USB-LAUFWERK mit ;)
#2
customavatars/avatar127992_1.gif
Registriert seit: 26.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1387
Zitat erzwo;24550829
"Trotz der schlanken Abmessungen von rund 1,9 cm haben es ein optisches Laufwerk.....in das Gehäuse geschafft."

Das stimmt so leider nicht. Das Laptop basiert auf dem MSI Barebone, was auch für das GS60 verwendet wird, da gibts kein Optisches Laufwerk.

Maingear liefert ein USB-LAUFWERK mit ;)


Das ist auch viel besser so. Es ist ech unnötig so viel Platz im Gehäuse zu verschwenden, für etwas das man so gut wie nie braucht.
#3
Registriert seit: 16.06.2013

Stabsgefreiter
Beiträge: 377
Das stimmt. Aber hier und da hätte es keinen Abbruch getan, noch welchezu haben. Und wenn du ein 5.25 frei hast, wirst du sicher anstatt es frei zu lassen, eines verbauen. Brauchen tut man sie aber wirklich nicht mehr.
#4
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Registriert seit: 18.07.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1116
Die sollen bei den teuren 2000 Euro+ endlich mal die olle 2,5 Zoll Plätze weglassen und mit Akkuzellen füllen.

Das Gerät ansich ist richtig nice, aber mit 40Wh für mich völligst unbrauchbar.
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